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"Hut Richtig" - Gemälde - 1990

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  Kultur    Oberfläche der spirituellen Dimension

 

 

Jede Kultur hat ihre Wurzeln im Glauben. So bilden Anhänger der verschiedener Religionen Parallelgesellschaften die sich kulturell überschneiden ohne dabei in Konflikt zu geraten zu müssen. Die Überschneidungen reichen aber immer - wenn auch nicht für jeden sichtbar - in die Basis der Religion, so das dass die kulturellen Überschneidungen für Muslime nicht immer möglich sind, denn die Wurzeln der Oberflächen reichen tief in den Untergrund des Glaubens.

 

Die Religion (der Islaam) wirkt und prägt Kultur, nicht umgekehrt. Diejenigen aber, die Kultur mit Religion gleichsetzen bzw. verwechseln, verwechseln auch Integration mit Assimilation. Ungläubige wollen keine Integration von "Gläubigen", sondern es ist so wie der Gesandte Allahs sagte:

 

Ihr werdet gewiss den Wegen derer folgen, die vor euch waren – Schritt für Schritt und Elle für Elle. Selbst wenn sie in den Bau einer 'Iidechse hineingingen, würdet ihr ihnen folgen.“ 

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Die Gefährten fragten: „Die Juden und Christen, o Gesandter Allahs?

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Er sagte: Wer sonst?

 

... Der "Bau der 'Eidechse" ist ein arabisches Sprichwort für etwas Sinnloses, Enges, Erniedrigendes. Der Prophetﷺ warnte davor, Nachahmung Ungläubiger zu betreiben – besonders in Dingen, die gegen den Islaam gehen, wie etwa das verlassen der Sunnah und speziell die Nachahmung von "Werten und Sitten", die dem Islaam widersprechen, doch scheinbar harmlos als Kultur erlebt werden, wie etwa Kleidung, Essgewohnheiten, Kunst, beliebige gesellschaftliche Vermischung von Mann und Frau usw.]  Heute wird das "Werte der demokratischen Religion". genannt.

 

Beispiel

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Abgesehen von kulturellen Gewohnheiten, entspricht z.B. die Hutkrempe praktischen Bedürfnissen und ist Bestandteil der österreichischer Kultur. Dem Gläubigen stört die Hutkrempe wenn er seine Stirn währen des Gebets auf den Boden drücken will. Also - bildhaft gesprochen - schneidet er die Hutkrempe ab um seinen vorrangigen Bedürfnissen gerecht zu werden und verändert damit die Oberfläche, die Kultur. Wenn die äußere Form mit der inneren (spirituellen Dimension) nicht übereinstimmt, die Hutkrempe zwecks besserer Integration nicht abgeschnitten - oder mit einen US-Kapperl ausgewechselt wird - dann führt dies zu einer "spirituellen Schizophrenie".

 

Wenn Gläubige - mit der Absicht der Sunnah des Gesandten Allahsﷺ zu folgen -z.B. eine Kopfbedeckung tragen, so ist dies genau das Gegenteil vom Tragen einer Kopfbedeckung mit der Absicht "arabischer Kultur" zu folgen, obwohl dies den Eindruck erwecken mag. Heute haben speziell muslimische Migranten ständig Angst, dass sie der Sunnah folgen, da dies ihnen wirtschaftliche Nachteile bringen könne.

 

Beispiel

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Im Rucksack importierte Kulturen werden von Anhängern der demokratischen Religion als Religion erlebt. Die Importeure aber, welche die sich zum Islaam bekennen, können selten von Importeuren die sich nicht zum Islaam bekennen unterschieden werden. Das äußere Erscheinungsbild, Sprache, Namen und viele Sitten werden im säkularen Bewusstsein zur Kultur-, und Offenbarungen zur chemischen Reaktionen im Gehirn reduziert.

 

Beispiel

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Wenn etwa bei einer Einladung von Muslimen an Ungläubige zwecks Vermittlung des Islaam ägyptische Speisen serviert werden, so wird ägyptische Kultur vermittelt die insofern mit dem Islam nichts zu tun hat. So sollten in Österreich bei solchen Einladungen besser österreichische Speisen serviert werden um nicht mit Kultur von der Wahrheit abzulenken.

 

Beispiel

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Der Adhaan (Gebetsruf) sollte in Österreich fünf mal am Tag öffentlich zu hören sein, denn dieser ist ein fester Bestandteil des Islaam und keine kulturelle Angelegenheit. Der öffentliche Adhaan ist in Österreich verboten, denn Ungläubige wollen nicht fünf mal am Tag an die Wahrheit erinnert werden; wenn sei aber als Touristen in "Islaamische Ländern" reisen, empfinden sie den Adhaan dort nicht als störend, sondern als "Kultur" so wie die Speisen die sie dort essen.

 

Beispiel

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Österreichs Politik verlautet z.B., dass Integration (von Muslimen) eine "Wechselseitiger Prozess der Eingliederung von Zugewanderten in die Gesellschaft, die Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben ermöglicht und Deutschkenntnisse sowie Werte der Rechtsordnung voraussetzt, bei Erhalt der eigenen kulturellen Identität dargestellt". Das ist ein Widerspruch in in einem Satz, denn der Islaam ist  Rechtsordnung für Muslime und diese kann nicht verändert werde, wenngleich etwa "ethnischer Muslime§ das anders sehen, wenn sie dn Islaam als Kultur verstehen.

 

Beispiel

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Wenn einst Muslime in Gebiete der Ungläubigen vordrangen und diese für den Islaam öffneten, schnitten sich die einheimischen Konvertiten ihre "Hutkrempen" ab, um eine Harmonie ihres neuen, inneren Bewusstseins mit der äußeren Form herzustellen und veränderten bzw. prägten damit die Kultur ihres Heimalandes; sie haben sich ihrer Heimatkultur angepasst, sondern die nachdrücklich verändert. Heute - etwa in Österreich - wo Einwanderer aus muslimischen Gebieten mit ihren meist wirtschaftlichen Absichten kamen und kommen, versuchen sie sich an die Kultur Ungläubiger anzupassen, sofern das nicht schon in ihren Heimatländern durch den Kolonialismus geschah. Sie behaupten dann etwa, die Sunnah der Kopfbedeckung ist kein Sunnah, sondern war nur ein lokales Kulturelement  , dass auch die Ungläubigen Arabiens trugen und dass aus islamrechtlicher Sicht die Kopfbedeckung keine Pflicht (Farḍ) sei, sondern (nur) eine "Sunnah" oder auch "keine Sunnah". Sie merken nicht, dass sie die Übereinstimmung der inneren mit der äußeren Realität für sich selbst, aber auch für die Ummah zerstören. So genannte "Geistliche" - wie sie in den Medien auftreten, tragen manchmal während ihrer amtlichen Funktionen - Pseudoturbane, die aber vor dem Verlassen des Gebetsraumes - aus Angst von Ungläubigen gesehen zu werden - schnell wieder abgesetzt werden. Muslime die dem traditionellen Islaam zu folgen versuchen, stören die Einwanderer, die sich als angepasste Muslime präsentieren wollen. Die Kopfbedeckung ist nur ein Beispiel von vielen.

 

Beispiel

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Kultur, im Gegensatz zur Religion, ist einer ständigen Veränderung unterworfen während die Religion seit Aadam - Friede und Segen Allahs auf ihm - metaphysisch gesehen - immer unverändert geblieben ist. Wem aber die spirituelle Lebensqualität verloren geht, für den reduziert sich Religion zur kulturellen, emotionalen Oberfläche. In wessen Herz aber die Religion lebt, dem wird auch die Kultur zur spirituellen Dimension, also wird auch das Äußere wichtig, den er weiß, dass die Wurzeln der Kultur tief in seinen Glauben reichen können.

 

In wessen Herz die Essenz der Religion nicht angekommen ist, also wer nicht unter die kulturelle Oberfläche taucht, der erlebt die Religion als Anhäufung von Wissen, das auf der Zunge kleben bleibt und das Herz nicht erreicht. Sofern er der Suchende die echte Lebensqualität ehrlich sucht und nicht etwa wie die Menschen des Höhlengleichnis Platon's verharrt, also unter die kulturelle Oberfläche dringen will, können Kulturen auch als Erhalter der Türen zur echten Lebensqualität sein.

 

So wie der Geist die Seele belebt, so belebt die Religion die Kulturen, welche ein sinnlich wahrnehmbarer Wald mit Künsten und Wissenschaften ist und ständig recycelt wird. Pervertiert aber die Religion zur Naturverehrung, also zum Götzendienst, dann werden die Künste, Wissenschaften und Dinge als eigenständige Existenzen erlebt und der echten Lebensqualität geht die Luft aus. Wird die geistige Nahrung geleugnet und somit die spirituelle Dimension der Lebensqualität verschüttet, reduziert sich die Bedeutung von Lebensqualität auf sinnliche Erfahrungen möglichst perfekter Qualität gefertigt. Heute sind es vor allem die Dogmen der demokratischen Religion, welche den Zugang zur geistigen Dimension verschüttet halten. Freiheit ist Gefängnis, wie etwa in Platon's Höhlengleichnis beschrieben wird. Im Kontext der demokratischen Religion darf zwar alles "thematisiert" werden, doch die Thematisierung darf nicht über den Rand des säkularen Tellers hinausragen oder gar diese Schatten in Frage stellen; alles muss relativ bleiben; Wahrheit ist verboten; die gibt es nicht. Nachrichten von Seele, Geist und Leben nach dem Tod wird zur alten, ethnisch bedingten Geschichte. Erkenntnisse werden zur materiellen Kreislaufpsychologie, denn Geist und Seele sind oder Halluzination. (Halwasa هَلْوَسَة  oder حَلْوَسَة)?. 

 

Wer die Natur, also die Schöpfung Gottes - gepriesen sei Er - als unabhängige Existenz versteht - also anstelle des Schöpfers verehrt, ein Naturverehrer ist,  der verschüttet sich damit selbst den Zugang zur echten Lebensqualität; um dies aber bemerken zu können, muss die Seele ihren Hochmut ablegen.

 

Muhhammad Abu Bakr Müller

 

 

 Theologie der Demokratischen Religion : "Der Lungenfisch war's".

Wissenschaftliche Untersuchungen dürfen keine Ergebnisvorgaben haben, doch wenn's um den theologischen Beweis für die demokratische Religion geht, dann ist das anders. Der Mensch muss ein Furz des Urknalls sein und der Lungenfisch beweist dies.