Al Imaam Ahhmad al-Faruuqi as-Sirhindi  -  الإمام الرباني أحمد الفاروقي السرهندي   Mudschaddid Alf-e-Thaani - Ssuufi-Meister

 

Imaam Ahhmad al-Faruuqi Sirhindi  الإمام الرباني أحمد الفاروقي السرهندي (Der gottverbundene Imaam, Ahmad al‑Faaruuqii aus Sirhind“) - gilt als Mudschaddid (Erneuerer) des zweiten Jahrtausends, wurde 971 n. H. (1564 n. Chr.) in Sirhind (Punjab, Indien) geboren. Er entstammte einer Familie von Gelehrten und war ein Nachkomme des Kalifen ʿUmar ibn al‑Khattaab. Schon früh erwarb er umfassende Kenntnisse in Qurʾaan, Ḥadiith, Fiqh und Kalaam und trat später der Naqschbandi-Tdaariiqah durch Baqi Billah bei.

Er wurde bekannt als „Imaam Rabbaanii“, der „gottverbundene Erneuerer“, weil er im 11. islamischen Jahrhundert die Erneuerung des Glaubens (Tadschdiid) und die spirituelle Läuterung (Tazkiyah) betonte. Seine berühmten „Maktubaat“ (eine Sammlung von über 500 Briefen) gehören zu den wichtigsten Lehren für die Saalikiin (Wanderer am spirituellen Pfad). Durch Imam Rabbaanii hat sich der Naqschbandii‑Tdariqah in vielen Gebieten verbreitet. Imaam Rabbaanii starb 1034 n. H. (1624 n. Chr.) in Sirhind, wo sich auch sein Grab befindet. Sein Einfluss auf die islamische Spiritualität ist bis heute ungebrochen, auch wenn das viele nicht bemerken.

 

Zu seiner Zeit (ähnlich wie heute in Europa) waren in Indien sehr unislamische Praktiken durch Vermischung mit dem Hinduismus und anderen Religionen verbreitet. Auch Suufiismus wurde al Rechtfertigung für unislamische Praktiken missbraucht. Sirhindi hob die Bedeutung der Schar'iijah und Sunnah hervor um falschen Lehren und Praktiken entgegenzuwirken. Er schrieb seinen Muridiin (spirituelle Schüler), Gelehrten, Machthabern und deren Beamten Briefe mit entsprechneden Unterweisung. Ähnlich wie früher Chwadscha Abullah Ahraar (einer seiner Vorläufer in der goldenen Kette der Naqshbandi Silsillah) sah er seine Aufgabe auch Herrscher und deren Beamte positiv zu beeinflussen.

 

 

 Mit dem Buch "Revealed Grace - The Juristic Ssuufiism of Ahmad Sirhindi", hat (Salim) Arthur F. Buehler  die spirituellen Lehren der Maktubat (Briefe) als auch den kulturell-politischen Kontext des damaligen Indiens zu erklären versucht.

 

 

 

 

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Muraqabah der Naqshbandi Taqriqah  (pdf) 

Muraqabah bedeutet die geistige Beobachtung des eigenen Weges und ist, - wie das stillen Dhikr (Gedenken) im Herzen,- Kernstück der Tdariqah Naqshbandi الطريقة النقشبندية.  Dieser Text (Übersetzung aus dem Persischen) bezieht sich auf den "Mujadidi Weg" mit den Ziel von Wahdad-ash-Schuhuud (Bezeugung der Einheit Allahs) von Schaikh Ahmad Sirhindi (möge Allah seine Seele heiligen). Schaikh Ahmad Sirhindi war einer der größten Gelehrten, Ssuufiimeister und Verbreiter der Naqhsbandi Tariqah. Sein bekanntestes Werk sind die Maktubaat (Briefe mit Unterweisungen). Auf Schaikh Sirhindi berufen sich heute viele der Naqshbandi-Gruppen, doch wird das Muraqabah meist stark reduziert. Muraqabah ist nur dann sinnvoll, wenn der Muriid durch seinen Schaikh dazu aufgefordert wurde.

 

 

 030  

Brief 61 (1. Band / Maktubat ) - Warnung vor einem falschen Schaikh

Schaikh Ahmad Sirhindi, Mudschaddid Alf-e-Thaani

 

 029  

Brief 63 (2. Band) - Von mehreren Schaikhs lernen /

Schaikh Ahmad Sirhindi, Mudschaddid Alf-e-Thaani

 

 028  

Brief 221 (1. Band) - drei Arten von Schaikh /

Schaikh Ahmad Sirhindi, Mudschaddid Alf-e-Thaani

 

 027  

Brief  287  (1.Band) Auszug - Zu Ekstasen neigende Schüler /

Schaikh Ahmad Sirhindi, Mudschaddid Alf-e-Thaani