Oil of Gladness   1980 (1400)

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Ölimport aus dem Iran mit eigenen Personenkraftwagen wegen des westlichen Boykots gegen den Iran, obwohl der damals regierende Shah von Persien (ein Vasall der USA) demokratisch aus dem Land gejagt wurde.


.Das letztes feudale Fest des Schah von Persien veranstaltete er im Jahr 1971. Die Staatsmänner und Könige der westlichen Welt und ihre Vasallen fressen wie die Aasgeier oder wilden Tiere .... sagte dazu Ruholla Chomeini. 10 Jahre später verjagen die Mehrheit der Perser in ihrer "Islamischen" Revolution den Schah  demokratisch aus dem Land. Den USA passt das gar nicht und sie verhängen darauf einen Ölboykott dem Österreichs Regierung sofort folgt. Der Westen will Demokratie, aber nur solange diese den kolonialen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Politik interessiert mich nicht, doch möchte ich diesen Öl-Boykott mit einer Kunstaktion durchbrechen indem ich selbst ein Fass Öl von Persien nach Österreich mit meinem PKW importiere. Für dieses Projekt, also das erst noch zu importierende Öl, vereinbare ich eine Ausstellung mit dem Wiener Künstlerhaus. 

 

Um die weltweite Gier rund um das Öl anzudeuten nenne ich die Aktion "Oil of Gladness", nicht ahnend der tieferen Bedeutung. Einen Monat habe ich Zeit. Die Reiseroute: Jugoslawien, Bulgarien, Türkei, Persien und zurück; zwei mal etwa 4200 km. Abfahrt Juli 1980. Der islamische Fastenmonat (Ramaḍaan) hat begonnen. Auf meiner hinter meine Kunst versteckten Suche nach spirituellen Erfahrungen beschließe ich zu fasten; irgendwie muss das ja wirken. Meine Frau fährt mit und fastet auch. Das Kunstprojekt kündige ich auf einer Plakatwand in der Grazer Innenstadt an.

 

Türkei. Eine alte Moschee in Edirne, die aber "neue Moschee" heißt. Der Islam ist für mich - wie jede andere Religion - eine Kultur über deren Glaubenslehren und Rituale ich mich erhaben fühle. Gebetszeit. Ich stelle mich in die letzte Reihe und ahme Bewegungen der Betenden nach. Was der Vorbeter spricht verstehe ich nicht; eine Wirkung - wie etwa beim Fasten - verspüre ich nicht.

 

Müdigkeit nach langer Fahrt bis tief in die Nacht. Pause in einem der großen Straßenteehäuser mit vielen, oft blaue Neonlichtern. Volle Reisebusse halten; Dauerbetrieb Tag und Nacht. Einer der Kellner bringt uns Tee in den typischen türkischen Teegläsern mit dem nach außen geschwungenen oberen Rand zum Angreifen ohne sich zu verbrennen. Wir kommen ins Gespräch. Was machen da Nichttürken nächtlich auf der Strasse? Mehmet ist Schullehrer in Izmir. Jetzt hat er Ferien und arbeitet im Familienbetrieb als Kellner. Er kann etwas Englisch und zeigt mir seine fast fehlenden Fingernägel die ihm von der Militärregierung ausgerissen wurden;  gefoltert weil er sich zum Islam bekennt. Ich dachte immer die Türkei ist ein muslimisches Land. Ich verstehe die Zusammenhänge nicht und das Teetrinken hilft auch nicht mehr gegen meine Müdigkeit. Hier ist kein Hotel, doch führt uns Mehmet über eine außen liegende Eisenstiege in einen Raum unter dem Blechdach. Verstaubte Stahlrohrbetten stehen herum. Hier können wir schlafen. Kaum liegen wir im Dunklen ertönt der Sound tausender Stechmücken die auch sofort zu stechen beginnen. So viele auf einmal habe ich noch nie erlebt. Schlaf ist hier unmöglich. Wir flüchten wieder hinunter in die Teehalle. Mehmet bringt Tee. Der morgendliche Gebetsruf ist von einer Ortschaft in der Nähe zu hören. Wir fasten; der Tee wird kalt. Mehmet wundert sich dass wir fasten. Er sagt, er ist Hodscha (Vorbeter). Wenn ich will, kann ich mit ihm in den Gebetsraum kommen. Ich komme und er zeigt mir die Waschung vor den Gebet, welche ich nachmache. Der Gebetsraum ist klein; reicht vielleicht für zehn Betende aber es kommt ohnehin niemand von den Reisenden zu uns. Mehmet hängt sich einen schwarzen Mantel über seine Schultern. Ich stehe neben ihm und mache ihm die rituellen Bewegungen nach, verspüre nichts besonderes, außer dass ich wieder wach bin.

 

Mehmet fragt mich, ob wir mit ihm seinen Lehrer besuchen wollen. 50.km entfernt liegt die Stadt Yozgat. Was meint Mehmet mit "Lehrer"? Ich willige ein. Wir fahren durch weite Felder zwischen sanften Hügeln. Die Sonne strahlt bereist kräftig Hitze aus. Mehmet bittet mich stehen zu bleiben. Er geht einige Schritte in das Zuckerrübenfeld wo er eine Rübe aus der Erde zieht. Ist das erlaubt? Putzt die Rübe mit meinem Taschenmesser und schneidet sie in Stücke die er uns anbietet. Ich würde gerne essen. Ich erinnere Mehmet dass wir fasten. Er meint, es sieht uns doch niemand. Was muss das für ein Lehrer sein wenn der Schüler das Fasten bricht? Wir kommen in Yozgat an. Mehmet klopft an die Tür des alten Hauses von Ahmad Efendi, dem Lehrer. Es wird geöffnet. Mehmet spricht einige Worte mit dem, der uns die Tür öffnete und verabschiedet sich darauf von uns. Wir gehen in eine Hof in dessen Mitte ein steinerner Brunnen mit duftenden Jasminrankem steht. Wo sind wir? Hier ist nicht mehr Türkei! Es ist eine andere Welt. Meine Frau wird hinein in das Haus geholt; ich werde über eine Stiege in den oberen Stock in einen sehr kleinen Raum geführt. Dort sitzen drei alte Männer an einem Tisch, unterhalten sich beim Tee. Ich verstehe nichts. Es gibt einen Hintereingang in das Zimmer. Ich weiß wer Ahmad Efendi ist obwohl ich es nicht wissen kann. Begrüßung. Ahmeds Ausstrahlung versetzt mich in einen mir unbekannten Zustand geistiger Atmosphäre; eben außerhalb der Türkei. Wie viel Zeit ist am Tisch vergangen? Es klopft an der Tür und mir wird angedeutet aus dem Zimmer zu kommen. Dort sitzt bereits meine Frau am Boden vor einem großem Tablett mit prächtigem Essen. Wir fasten doch; jetzt kann ich nicht mehr ablehnen. Irgendwie wird uns vermittelt dass wir Reisende sind; im Ramadan (Fastenmonat) brauchen Reisende nicht zu fasten.

 

Gebetsruf ganz nahe. Ahmad Efindi führt mich, an Gräbern vorbei durch einen Hintereingang hinunter in die Moschee die ihren Haupteingang Straßenseitig hat; alles zusammen ist ein größere Gebäudekomplex. Andere kommen in dei Moschee. Ahmad Efendi ist der Imaam; ich stehe hinter ihm in der ersten Reihe. Oberflächlich kenne ich ja das Ritual bereits von anderen Moscheen in die ich mich aus Negier gereiht hatte, doch hier erlebe ich alles anders; die spirituelle Präsenz Ahmad Efendis hat wohl meine Wahrnehmung des Rituals verändert. Was ist das?

 

Wir bekommen ein Zimmer zum Schlafen zugewiesen. Manchmal sitze ich mit Ahmad Efendi in seinem kleinen Zimmer, zusammen mit anderen Besuchern. Fünf Gebete am Tag in der Moschee. Das ist die echte Aktionskunst; die Hauptaktion. Es ist als ob es hier kein Zeit gebe. Vielleicht sind drei Tage vergangen? Ein Sohn Ahmed Efendis wird uns vorgestellt. Er ist  Professor für Arabisch in Ankara; jetzt unser Übersetzer. Ahmad Efendi fragt ob ich Muslim werden möchte.

 

Was heißt Muslim werden? Ich will gar nichts werden. Ich bin schon. Etwas zu werden, eine Religion anzunehmen ist mir nie in den Sinn gekommen. Zu was denn auch, fühle ich mich doch erhaben über alle Religionen; kulturellen Unterschiede. Es geht doch nur um die Essenz, die in allen Religionen gleich sein muss. Zu was also etwas werden? Meine jahrelangen esoterischen Experimente und Studien laufen nun in einem Bruchteil einer Sekunde vor mir ab; wie in einem Film oder in einem tausendseitiges Buch.

 

Ich weiß, wenn ich jetzt nicht "Ja" sage, also Muslim werde, dann kann ich meiner spirituelle Wahrheitssuche nicht mehr vertrauen. Ich sage mir, wenn der Islam das ist, was ich durch Ahmad Efendi's spirituelle Präsenz verspüre, dann muss ich es annehmen, sonst wäre all mein Suchen nach der wahren Aktionskunst umsonst gewesen.

 

Mir wurde die gesuchte Essenz ohne unmittelbaé Anstrengung lebendig vermittelt. Bius zu diesm Moment gibt es freilich viel Suchen. Ich sage "ja" und spreche darauf das mir vorgesagten Glaubensbekenntnis: أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَٰهَ إِلَّا ٱللَّٰهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ وأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ. Meine Frau sagt unmittelbar nach mir die selben Worte - ohne das wir etwas miteinander gesprochen hätten. Wir bekommen muslimische Namen und sind damit einverstanden.

 

Wir fahren zur amtlichen Beglaubigung unseres "Muslim Werdens" mit Ahmad Efendis Sohn. Ein hoch dekorierter, über sein ganzes Gesicht strahlender Polizeibeamter mit großer Kappe sitzt zwischen seinem Schreibtisch und einer gerahmten, großen roten Filzfläche auf der Wand. Extrem dekorativ. Eine Installation wie aus Mikey Mouse? Wozu dieses Theater frage ich mich; was hat ein Amt mit meinem spirituellen Zustand zu tun? Zwei Dokumente (Kimliks) werden produziert. Das sind die Ausweis, dass meine Frau und ich zum Islam konvertiert sind; unterschrieben, gestempelt und in einem Register eingetragen. Alles überflüssig denke ich. Zurück zu Ahmad Efendis Haus. Wir haben die Essenz des Islam durch Ahmad Efendi in unsere Herzen bekommen. Verabschiedung.

 

Weiter durch Kurdistan Richtung Persien, was nunmehr Iran heisst. Ich gebe mich nun immer als Muslim aus. Werde gefragt: "Bist du Sunni oder Schia?" "Ich bin Muslim", antworte ich. Ein Lastwagenfahrer an der Grenze zum Iran glaubt mir nicht dass ich Muslim bin. Er will meinen beschnittenen Penis als Beweis sehen. Ich merke, Islam wird mit Kultur verwechselt. In der Hitze auf der Strasse nach Teheran platzt der gläserne Ausgleichsbehälter der Wasserkühlung Renaults 16; eine seltenes Modell. Weiterfahrt unmöglich; ich parke neben einer Polizeistation. Autostop nach Teheran in der Hoffnung dort ein neues Glas kaufen zu können. Ein Kleinlastwagen bleibt stehen und nimmt uns mit. Nach einer halben Stunde fragt mich der Fahrer ob ich bis Teheran fahren könne, er sei zu müde, müsse aber die geladenen Eier in der Früh abliefern. Ich stimme zu und er legt sich am Boden vor den Beifahrersitz wo meine Frau ihre Beine hochzieht und er schläft sofort ein. Ich vermute er hat Opium gegessen. Ich noch nie mit einem Lastwagen gefahren und es ist Nacht geworden. Abblendlicht ist unüblich; dafür werden abwechselnd die Scheiwfer ganz ausschaltet; einer sieht dann ohne Blendung sehr gut. Dann schaltet der Entgegenkommende ab damit dieser gut sieht. Das geht so hin und her bis man aneinander vorbeigefahren ist. Noch 200 km bis Teheran. Ich wecke den Mann am Stadtrand; er zeigt mir den Weg bis zu einem Marktplatz.

 

Mit dem Taxi zur Renaultvertretung. Es gibt noch einen einzigen alten gläsernen Ausgleichsbehälter. Alles ist Vorbestimmt. Übermüdet zum Auto zurückstoppen und das Glas einschrauben. In Teheran ein billiges Hotel. Unser Budget ist schon jetzt sehr dünn geworden. Treibstoff kostet fast nichts.

 

Suche nach Rohöl. Im Ministerium wird mir erklärt, dass es aus technischen Gründen nicht möglich sei ein einzelnes Ölfass abzufüllen. Ich lerne einen Mitarbeiter der Rundfunkanstalt kennen und erkläre mein Anliegen. Im Gespräch kommt heraus dass ich Muslim bin. Der Journalist macht mir ein Interview für das staatliche Radio und will auch ein Treffen mit dem Revolutionsführer Khomeini arrangieren. Interessant, doch ich will nicht vereinnahmt werden und lehne ab. Im Museum of Contemporary Art, ein großes Becken mit schwarz glänzendem Öl gefüllt; das Stiegenhaus samt Besucherspiegelt spiegelt sich darin. Wo aber ist das fließende Blut, die Unruhen im ganzen Land der österreichischen Medien. Alles ist ruhig im Iran. Ich besorge mir ein Ölfass, welches ich dann vor der Rückreise mit verfeinertes Erdöl, also mit Benzin fülle und nach Österreich transportiere, wenn was übrig bleibt.

 

Zwei Wochen Zeit bis zum Termin im Künstlerhaus. Ich mache einen Abstecher in das sowjetisch besetzte Afghanistan. Erstaunlicher Weise bekommen wir sofort ein Touristenvisa. 1200 km bis Herat. Wenn ich schnell über die waschrumpelartigen Schotterpisten fahre schwebt das Auto; langsam fahren ist schlimm. Wir sind die einzigen an der Grenze zu Afgahnistan. In Herat sind nur sowjetische Panzer auf der Strasse zu sehen. Alles ist menschenleer. Ich finde ein Hotel in einer ruhig wirkenden Seitenstraße mit Schatten spendender Pappelallee. Keine Gäste außer uns. Uns wurde geraten das Hotel zu verlassen; es sei zu gefährlich. Die ganze Nacht über sind Explosionen zu hören; manchmal recht nahe. Kunst ist schwer zu verkaufen; vor allem meine. Nächsten Tage lasse ich mir einen Pappelholzbaumstamm bringen. Ein Gestell für das Ölfass bauen, damit es während der Fahrt  im Auto nicht hin und her rollen kann. Zwei Holzstücke zur Stabilisierung des Ölfasses höhle ich aus, bestelle "Haschisch" und fülle damit die ausgehöhlten Holzteile an. Jetzt kann das Ölfass nicht mehr wackeln.

Nun werde ich zum zweifachen Schmuggler: Boykotiertes, illegales Öl getarnt als Kunst und das wahre "Oil of Gladness", symbolisiert durch das zu schmuggelnde Haschisch. Ich bin überzeugt: Ölboykott und Haschischverbot sind illegal, momentan ein Schmuggelvorwand für das wirkliche "Oil of Gladness", dem Islam - obwohl ich noch nicht weiß, was der Islam im Detail bedeutet, außer was in mein Herz Drang. Wahrheit muss geschmuggelt werden, das ist aber nicht so leicht wie mit Öl und Haschisch.

 

Rückfahrt über Schotterstrassen nach Teheran; eine hintere Türe bricht aus dem Rahmen und ich klemme sie neben das Ölfass. Nächste Werkstatt, Türe einschweißen; zu schweißen. Kurz vor der Ausreise aus dem Iran fülle ich das Ölfass. Die türkischen Grenzbeamten interessieren sich kaum für meine Ladung, die Bulgaren aber um so mehr. Das Ölfass ist sehr verdächtig und sie tasteten den Innenraum mit einem langen Draht sorgfältig ab. Nichts außer Öl. Das Holzgestell interessiert sie nicht. Keine weiteren Grenzkontrollen bis Österreich. Zur Ausstellung im Künstlerhaus komme im letzten Moment. Das Ölfass muss dort aus Sicherheitsgründen mit Wasser gefüllt werden.

 

In Wien wurde gerade ein erste Moschee eröffnet. Ich fahre hin um mich über den Islam zu informieren; zuerst Toilette und Gebetswaschung. Ein Angestellter erklärt mir ungefragt wie ich nach dem Urinieren mich waschen soll. Was ist los mit dem?  Der Leiter des islamischen Zentrums sitzt im Büro; neben ihm eine blonde Säkreterin. Ich bekommen ein Büchlein mit der Anleitung zum Ritualgebet. Ich verspüre keinerlei spirituelle Präsenz an diesem Ort.

 

Trotz erlebter Enttäuschung bezeichne ich mich weiterhin als Muslim, lebe aber wie ein Ungläubiger. Ich weiß fast nichts vom Islam. Wenn ich etwas von Verboten oder Pflichten erfahre, interpretiere ich diese entsprechend meiner Bedürfnisse und Philosophien mit üblichen Klischees: Schweinefleisch sei verboten weil es früher keinen Kühlschrank gab usf. Dass es noch ein weiter Weg ist bis ich die erlebte spirituelle Präsenz mit meinen Handlungen in Zusammenhang bringen kann, das ist mir noch nicht bewusst. Muslime kenne ich keine. Mein gesellschaftliches Verhalten ist weiterhin der Lebensstil Ungläubiger, wenngleich recht anders. Für alles Zweifelhafte habe ich philosophische Rechtfertigungen.

 

Nach der Künstlerhauspräsentation reiche ich das Ölfass mit dem geöffnetem Schmuggelgestell zum "Steirischen Landeskunstpreis" ein und gewinne.

 

Ich werde gefragt: "Ist der Islam echt oder Kunstaktion?" Ich fragte; "Was ist der Unterschied?.

 

Vierzig Jahre später - der Iran wird noch immer von den USA bekämpft, habe

fast alle Dokumente und Bilder von "Oil of Gladness" in meiner Kulturrevolution zu Asche verwandelt.

 

Dass die Hauptaktion (das islamische Ritualgebet) Teil des "Oil of Gladness" bedeutete, wurde mir später bewusst. Die Religion (der Islam) wird von ungläubigen Seelen entsprechend ihres Zustandes boykottiert, so dass die Wahrheit zu diesen Seelen geschmuggelt werden muss. Ähnlich in der Kunst, wenn was neues aufkommt, dann wird es zuerst einmal abgelehnt. Die Selbstverteidigungssysteme der Seele sind versteckt und umfangreich und werden in Europa mit Dogmen der demokratischen Religion, wie etwa "Freiheit" als Gefahr identifiziert und abgewehrt.

 

"Oil of Gladness" (Öl der Freude) wird in der Bibel (bzw. altes Testament) mehrfach in seiner umfangreichen spirituelle Bedeutung erwähnt.

  • Psalm 45:7: "Du liebst Gerechtigkeit und hasst Gottlosigkeit; darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit dem Öl der Freude mehr als deine Gefährten."

  • Jesaja 61:3: "Um den Trauernden in Zion zu trösten, ihnen Schönheit statt Asche zu geben, das Öl der Freude statt Trauer, das Kleid des Lobes statt eines betrübten Geistes."

  • Hebräer 1:9: "Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich Gott, dein Gott, gesalbt mit dem Öl der Freude mehr als deine Gefährten."

.... zu diesen biblischen Informationen bin ich erst durch meine Studien zu den "Zedern des Libanon" für Krisentourismus gestoßen.

 

Gläubige fragen: “Wie bist du Muslim geworden?” Ungläubige fragen: “Warum bis du zum Islam konvertiert?” Wobei der Fragende mit seinem “Wie” eine richtige Entscheidung nahe legt, während der Ungläubige mit seinem “Warum” eine Fehlentscheidung suggeriert - es sei denn, der Fragende ist selbst auf ehrlicher Suche nach Wahrheit.

Es ist eine mehrschichtige Geschichte, die beschreibt, wie mich Allah - als Erlebnis durch meine Kunst - zu dem Moment geführt hat, in dem ich bezeugte: " Kein Gott außer Gott -  Muhammad ist Sein Gesanḍer", doch auch danach hat mir Allah nur schrittweise - scheinbar durch meine Kunst - die Religion entfaltet.

 

Ahmed Şevki Ergin Efendi wurde 1906 (1322) in Yozgat geboren. Am 8.1.2002 wurde er im Friedhof neben der Şeyhzâde-Moschee, wo auch seine Vorfahren begraben sind, der Barmherzigkeit Gottes anvertraut wurde.

 

Begräbnis Yozgat'lı Şeyh Ahmed-i Lütfi Efendi Hz.

Yozgatlı Rahmetlik Şeyh Ahmet Efendi'nin son anları

Şeyhzade Ahmed Efendi’nin Ardından | Yaşar Kandemir