|
000590_mund_mund2
67 cm x 89 cm | Dispersion auf Leinwand, Keilrahmen | London 1976
. Gemäldeserie, welche ich in meinem Atelier 1975 in der Fulham Road (London) auf Leinwand und Papier malte. Ich wusste damals nicht was und wozu ich überhaupt etwas malen sollte außer zum Vergnügen oder zum Schmerz. Wenn mich etwas interessierte, dann waren es punktuelle Themen bzw. Farb-, und Formsprachen, doch war kein durchgehendes Thema vorhanden. In dieser Phase kamen mir erstmals Gedanken zu den Grundprinzipien der Malerei, welche ich später als "Elemente der Malerei" definierte. .
Ein Portrait ist ein Hinweis auf einen Zustand der vorbei ist und nicht
wieder kommt. Die Imitation eines Gesichts kann aus mehreren
Perspektiven verstanden werden.
Mit dem Abbilden von Gesichtern ist
u.a. das
Nachahmen der Schöpfung
verbunden und vor diesem Nachahmen hat der letzte
Gesanḍe Gottes .
.
Die Durchreibung
(gelüftet) als
Manifestation der
Abwesenheit der Bildfläche.
Ein Hinweis, auf den Bereich, der über die sinnliche Erfahrungen
hinausreicht. Luft ist eines der
Elemente der Malerei. Die Durchreibung
produziert Abwesenheit der Bildfläche. Mittels
solcher
Lüftungen (Durchbohrungen, Herausschneidungen, Ausbrennungen usw.)
in der Bildfläche entsteht
ein Leer-Raum als eines der
.
bestehend aus Punkt und Strich
bzw. einem Stab, welcher von der Spitze bzw. der Länge nach
gesehen werden kann, abgeleitet von "Buch-Staben".
Die Bedeutung des Textes ist nicht lesbar aber doch deutlich
präsent und damit ist das Geschriebene einen rein graphischen
Element wie etwa auch ein Farbe. ....
. Gemälde die auf einen Keilrahmen gespannt sind. Ölfarben oder Dispersion. |