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1051 Am Bild registriert mit Nr.: 051
Buchecke
220 x 285 mm | Tinte (Löschung), Kohle, Siegellack, Brandspuren, Fixativ, Löschpapier | 1977
. Feuer als Element des Wegnehmens des Malgrunds: Das Nichtvorhandensein. So wie der Bildhauer Marmor wegnimmt, wird hier das Papier teilweise weggenommen um - im Gegensatz zum Bildhauer - den Rest als Element des "Nicht Seins" zu verdeutlichen. Wenn bewahrheitet ihn erst dadurch als Proviant. Wenn eine Brandspur am Papier gelegt wird, so verschwindet nicht nur ein teil der Oberfläche des Papiers, sondern oftmals sondern der verzehr durch das Feuer bewahrheitet eine Abwesenheit bzw. das "Nichts" gegenüber dem "Sein" als Elemente der Malerei. Die meisten Bilder dieser Serie sind eine Fortsetzung der Löschungen. .... Registrierungsnummern zwischen 1000 und 2000 haben auf den betroffenen Objekten anstelle der 1000er Position eine Null vorgesetzt; auf der Rückseite habe ich das später korrigiert; z.B. 046 = eigentlich 1046 oder 0146 = eigentlich 1146 usf. fast alle Bilder dieser Serie sind 1976 / 77 entstanden und sind meist Fortsetzung der Löschungen aber auch Bezug zu den Elementen. .
10 Elemente der Malerei, davon 7.bleibende (sichtbare): Siegellack (Bindemittel), Kreide (Licht), Kohle (Dunkelheit), Asche (Dämmerung), Erde (Masse), Leinwand (Träger) und Farbe (rot, gelb, blau) und 3.flüchtige (unsichtbare): Wasser (Lösungsmittel), Luft (Raum) und Feuer (Vernichtung). Jedes dieser Elemente steht symbolisch für gewisse Aspekte und Gleichnisse der Dimensionen der Seele.. .
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Die Tinte des frisch Geschriebenen ist mit dem Löschblatt gelöscht.
Meist verwendete ich eine spitze Schreibfeder, die ich in Tinte tauchte, so dass
genügend Tinte diesen
Löschvorgang - neben den Inhalten des Schreibens - verdeutlichte
und das Gelöschte immer dichter wurde je öfter ich löschte.
Diesen Prozess des Löschens übertrug sich später auch auf
Pinsel, angesammelten Staub und weitere Handlungen, wie
etwa das Durchscheuern und Abnützen von Kleidungsstücken, eine
Wahrnehmung, die sich später als mystische Erfahrung
herausstellte. ...
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. Das Versiegeln ist das Verbinden, Festmachen, Schützen des Geheimnisses einer Handlung. Versiegeln als Symbol der Absicht bzw. des Wertes einer Handlungen, denn der Wert einer Handlung beruht auf der darin versteckten wahren Absicht, auch wenn sie für die beabsichtigenden Seele unbekannt sein kann. . |