Was im Ssalah makruuh مكروه  (missbilligt) ist

 

Auszug von "MA LA BUDDA MINHU"

 

Mit Kleidung oder Körper spielen (solange es nicht übermäßig ist).

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Den Boden am Platz der Niederwerfung glätten, außer es ist nötig, um Sadschdah korrekt auszuführen.

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Fingerknacken, Gelenkknacken, Spielen mit der Hand am Bauch.

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Ohne Kopfbedeckung beten, außer aus Demut.

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Den Kopf nach links oder rechts drehen (solange die Schultern zur Qiblah bleiben). Drehen der Schultern,  Ssalah ist ungültig.

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Wie ein Hund sitzen (Gesäß und Hände am Boden, Knie hochgezogen).

 

Makruhh sind außerdem:

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1. Unterarme beim Sadschdah auf den Boden legen (außer Frauen).

2. Salaam mit der Hand erwidern.

3. Im Fard-Ssalaah ohne Entschuldigung im Schneidersitz sitzen.

4. Kleidung hochheben, um sie vor Staub zu schützen.

5. Kleidungsstücke lose hängen lassen (z. B. Schal ohne Befestigung).

6.Gähnen.

7. Sich strecken, um Müdigkeit zu vertreiben.

8. Augen schließen.

9. Haare zu Locken drehen.

10. Tasbihhs oder Verse mit den Fingern zählen (nach Abu Yusuf und Muhammad nicht makruhh).

11. Der Imam steht allein [gänzlich] im Mihhrab, während die Gemeinde außerhalb steht.

12. Ein Betender steht allein in einer Reihe, obwohl vorne Platz ist.

13. Kleidung mit Bildern von Menschen oder Tieren tragen.

14. In einem Raum beten, in dem ein Bild eines Lebewesens an einer Ehrenstelle hängt (rechts, links oder vorne). Ist das Bild am Boden oder hinter dem Betenden, ist es nicht makruhh. Bilder ohne Kopf oder Landschaften sind ebenfalls unproblematisch.

 

Masʾalah:

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Es ist nicht makruhh, im Gebet eine Schlange oder einen Skorpion zu töten (auch wenn es übermäßige Bewegung erfordert).

Es ist nicht makruhh, wenn der Imam im Mihhrab die Niederwerfung macht, solange er außerhalb des Mihhrabs steht, wenn er rezitiert.

Es ist nicht makruhh, in Richtung des Gesichts einer sprechenden Person zu beten, oder in Richtung eines Qur'aans, eines aufgehängten Schwertes, einer Kerze oder einer Lampe.

 

Ende des Auszugs von  "MA LA BUDDA MINHU"

 

„Betet, wie ihr mich beten gesehen habt.“ (Ṣaḥīḥ al‑Buchārī)