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Abgesehen von den spirituellen Themen der
jeweiligen Bilder,
handelt es sich um meine anfänglichen Schreibübungen
der arabischen Schrift und Sprache. Dabei habe
ich versucht herauszufinden, inwieweit sich die arabische
Schrift in digitalen Schriftzeichen reduziert darstellen lässt, ohne
dadurch ihren ästhetischen Wert zu verlieren (siehe
"Khatḍd.an-Nimsawii").
Auf einer anderen Ebene ging es um die Verwendung der
Elemente der Malerei (vorwiegend Kohle
= Tinte, Asche = Bleistift, Siegellack,
Erde, Luft = Durchreibung
usf.) . ... .
Nachdem ich Muslim wurde, beschäftigte ich mich
der arabischen Sprache und Schrift. Gleichzeitig kamen digitale Anwendungen
immer mehr in Umlauf. So waren digitale Schriftzeichen auf Anzeigetafeln in Bahnhöfen noch
nicht als Vektoren am Bildschirm zu sehen, doch als leuchtende kleine Dreiecke
bildeten die Anzeigen. Wie aber lassen sich arabische Schriftzeichen in
digitale Schriftzeichen reduzieren. Ich wollte an diese damaligen technischen Vorgaben anknüpfen. Die arabischen Buchstaben sind in ihrer Grundstruktur viel einfacher
als die lateinischen, denn sie bestehen nur aus Strich und Punkt.
Schrift als Form ohne Berücksichtigung der
Bedeutung des Geschriebenen. Buchstaben sind das Abstrakte
schlecht hin, trotzdem realistischer als eine Abbildungen beseelten Lebens,
wie etwa ein Portrait. Wenn die Bedeutung mit der
Form verschmilzt, wird das Schriftbild zur Synthese. Auf
einer anderen Ebene sind in meinen arabischen Übungen
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