Arbeitslosenzahlen Österreich / Europa

 

 

 

Nov.2025

Die Arbeitslosenquote stieg auf 7,2 Prozent, teilte das AMS am Montag in einer Aussendung mit.

 

               

                    Andachtsbild der demokratischen Religion  2025

 

 

                 .       Andachtsbild der demokratischen Religion  2024

 

 

Juli 2024

Arbeitslosenrate im Juni bei 6,2 Prozent

 

Juni 2024

9,5 Prozent - bzw. 30549 - mehr Arbeitslose als im Vorjahr.

 

April 2024

Die Arbeitslosenquote ist im März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 6,9 Prozent gestiegen. Ende März waren 369.640 Personen beim AMS vorgemerkt, 291.468 davon waren arbeitslos gemeldet, 78.172 Personen nahmen an Schulungsmaßnahmen des AMS teil.

 

März 2023

Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit 2008

369.769 Menschen ohne Arbeit oder in AMS-Schulungen.

 

Oktober 2021

Arbeitslosenzahlen unter Vor-CoV-Niveau

 

September 2021

Knapp 76.000 weniger Arbeitslose im August

 

Arbeitslosigkeit: AMS soll wieder schärfer sanktionieren

 

 

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  demokratisches Andachtsbild / Jänner 2020

 

 

September 2020

 

422.910 Arbeitslose, 452.499 in Kurzarbeit

Die Coronavirus-Krise wirkt sich weiterhin stark auf den Arbeitsmarkt aus. Im August waren 422.910 Personen ohne Job, das sind um 92.219 Personen bzw. um 27,9 Prozent mehr als im August 2019. Davon waren 371.893 Personen (plus 33,2 Prozent zum Vorjahresmonat) beim AMS arbeitslos gemeldet und 51.017 Personen (minus 1,0 Prozent) in Schulung.

April 2020

 

562.522 (plus 193.543)

Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 562.522 (plus 193.543) ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg um 4,7 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent. Österreichweit sank die Zahl der unselbstständig Beschäftigten im März nach vorläufigen Berechnungen um 150.000 auf 3,626 Millionen Personen.

 

März 2020

Die Coronavirus-Krise hat bereits starke Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit in Österreich. Seit dem Start der Ausgangsbeschränkungen gibt es – Montag und gestern zusammengerechnet – um 49.000 Arbeitslose mehr als noch Sonntagabend, sagte AMS-Chef Johannes Kopf gestern. Betroffen von der „enormen Steigerung“ in den zwei Tagen seien großteils Beschäftigte aus „dynamischen Branchen“.

Von den exakt 48.969 neuen Arbeitslosen kämen 20.000 Personen aus Beherbergung und Gastronomie, 4.500 vom Bau und 3.900 aus dem Bereich Arbeitskräfteüberlassung. Neben bisher Beschäftigten, von denen sich die Unternehmen nun trennten, kämen noch Personen dazu, die ihre Arbeit nicht wie geplant aufnehmen konnten. „Der Anstieg lässt sich zu einem hohen Anteil mit dem vorzeitigem Saisonende im Tourismus erklären und dem Umstand, dass kaum jemand aktuell zu arbeiten beginnt“, sagte Kopf.

 

Nov. 2019

 

Zusammengerechnet waren 354.026 Personen (minus 11.527) ohne Beschäftigung

 

 

2018

 

Österreich als Trittbrettfahrer.

Dank der Kriege in Afghanistan, Irak, Lybien, Syrien sinkt die Arbeitslosigkeit in Europa und Österreich. Auch Hitler wusste, dass dass Waffenproduktion der beste Wirtschaftsmotor ist und es wurde  bejubelt.

 

 

2018

Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 341.024 Personen (minus 33.949) ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank um 0,8 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent. Ende Juni gab es 274.667 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 9,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice (AMS) ging um 6,6 Prozent auf 66.357 Personen zurück. Das geht aus aktuellen Daten des AMS hervor.

 

Österreichs Wirtschaft wächst rasant – Arbeitslosigkeit sinkt

 

Arbeitslosigkeit sank im Februar 2018 erneut

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar erneut gesunken. Inklusive AMS-Schulungsteilnehmern waren Ende Februar 444.426 Personen auf Arbeitssuche, ein Rückgang von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Euro-Zone: Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit 2009

Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone hat im November den niedrigsten Stand seit Jänner 2009 erreicht. Die Quote betrug 8,7 Prozent - ein leichter Rückgang gegenüber Oktober (8,8 Prozent). Österreich verzeichnete im November unverändert zum Vormonat eine Arbeitslosenrate von 5,4 Prozent (nach EU-Berechnung). Das ist Rang zehn in der gesamten EU, wie Eurostat heute mitteilte.

 

Arbeitslosigkeit sinkt um 4,3 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter. Ende September waren im Vergleich zu 2016 um 4,3 Prozent weniger Personen arbeitslos. Schulungsteilnehmer eingerechnet waren 374.935 Personen ohne Job (minus 17.004). Die Arbeitslosenquote sank um 0,6 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Laut Arbeitsmarktservice (AMS) handelt es sich um den niedrigsten September-Wert seit 2013.

 

Arbeitslosigkeit in OECD-Ländern stabilisiert sich weiter

 

01.09.2017

Sinkende Arbeitslosigkeit mit Wermutstropfen
Der Wirtschaftsaufschwung lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in Österreich sinken. Ende Juli waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent weniger Personen ohne Job. Die gute Nachricht wird allerdings getrübt durch einen Zuwachs bei Schulungsteilnehmern. Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet, waren im Juli 370.386 Personen ohne Job, ein Minus von 9.293 Menschen in absoluten Zahlen. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank um 0,5 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent. Per Monatsende gab es 307.191 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 4,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

 

01.06.2017

Arbeitslosigkeit sinkt weiter
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Mai weiter verbessert: Die Arbeitslosigkeit sank um 2,7 Prozent, die Zahl der unselbstständig Beschäftigten nahm um 1,7 Prozent zu, so das Sozialministerium.
Insgesamt waren Ende Mai 394.511 Personen ohne Job (Arbeitslose und Schulungsteilnehmer), das waren um 10.959 Personen weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank um 0,5 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent.

 

01.05.2017

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich weiter entspannt: Ende April waren einschließlich der Schulungsteilnehmer 413.683 Menschen ohne Arbeit, um 2,6 Prozent (11.014 Personen) weniger als vor einem Jahr. Arbeitslos gemeldet waren 337.923 Personen, ein Rückgang um 4,5 Prozent. Die nationale Arbeitslosenquote ist im Jahresabstand um 0,5 Prozentpunkte auf 8,6 Prozent gesunken. Nach internationalen Maßstäben beträgt die jüngste verfügbare Quote (März) gemäß Eurostat 5,9 Prozent - der EU-Durchschnitt liegt bei 8,0 Prozent.

 

Trotz eines leichten Rückganges am Ende des Jahres ist die Arbeitslosigkeit in Österreich 2016 auf ein Rekordhoch geklettert. Im Jahresschnitt waren fast 425.000 Personen ohne Arbeit bzw. in Schulungen. Mit einer Entspannung der Situation ist laut Arbeitsmarktservice (AMS) auch 2017 nicht zu rechnen. Die zuletzt stärkere Konjunktur soll sich laut Prognosen wieder abschwächen, so AMS-Chef Johannes Kopf. Hinzu komme, dass deutlich mehr geflüchtete Menschen dieses Jahr Asyl erhalten und damit auf den Arbeitsmarkt kommen würden.

 

02.11.2016

Arbeitslosigkeit verfestigt sich

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober erneut gestiegen. 340.779 Personen waren als arbeitslos vorgemerkt, um 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus den Zahlen geht außerdem hervor, dass für die Betroffenen die Rückkehr in die Arbeitswelt zunehmend schwieriger wird.

Inklusive Schulungsteilnehmern waren laut Sozialministerium 411.951 Menschen ohne Job, ein Plus von 0,3 Prozent. Wer arbeitslos ist, hat es außerdem zunehmend schwerer, wieder Arbeit zu finden: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg um 3,5 Prozent, die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit sogar um 5,1 Prozent. Sie beträgt inzwischen 132 Tage. Die Zahl Arbeitsloser mit Einstellungszusage sank zugleich um 0,6 Prozent.

 

 

29.10.2016

Fast 400.000 im September arbeitslos

Im September waren in Österreich 391.939 Menschen arbeitslos. Nach nationaler Berechnung sank die Arbeitslosenrate gegenüber dem Vorjahr leicht - um 0,1 Prozent auf 8,2 Prozent, so das Sozialministerium. Rechnet man die Schulungsteilnehmer heraus, waren zu Monatsende 323.239 Menschen als arbeitslos registriert, das waren um 0,3 Prozent mehr als im September 2015. Damit ist die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen, wenn auch nicht so rasch wie zuletzt.

 

 

16.10.2016

Anstieg langsamer, aber keine Trendumkehr

Der Bedarf mancher Branchen an Beschäftigten reicht nicht aus, um die Arbeitslosigkeit zu verringern. Diese steigt in Österreich weiter, wenn auch nicht mehr so rasch wie zuletzt vom Arbeitsmarktservice (AMS) prognostiziert. Von heuer 9,1 Prozent wird die Arbeitslosenquote auf 9,6 Prozent im nächsten Jahr steigen. Die letzte AMS-Prognose war noch von über zehn Prozent für 2017 ausgegangen. ...

 

 

3.10.2016

Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit

Im Verwaltungsrat des Arbeitsmarktservice (AMS) ist ein Paket zum Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich beschlossen worden. Es werden 400 neue Planstellen im AMS geschaffen und fünf Projekte finanziert.

 

 

Mindestsicherung: 10,9 Prozent mehr Bezieher im Vorjahr

Im Jahr 2015 haben 284.374 Personen Mindestsicherung bezogen, das ist gegenüber dem Jahr davor ein Anstieg um 10,9 Prozent. Das ist aktuellen Zahlen des Sozialministeriums zu entnehmen, die der APA vorliegen. Im Schnitt wurden pro Person und Monat 331 Euro aufgewendet, insgesamt betrugen die Ausgaben der Bundesländer für die Mindestsicherung im Vorjahr 765,2 Millionen, ein Plus von 13,7 Prozent. ......

 

08.09.2016

Arbeitslosigkeit im August auf Rekordniveau

Die Arbeitslosigkeit ist im August erneut auf ein Rekordniveau gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren um 1,1 Prozent mehr Personen ohne Job.

Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren es 388.624 Personen (plus 4.039). Die Arbeitslosenrate nach nationaler Definition lag unverändert bei 8,3 Prozent. Ende August gab es 329.862 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice (AMS) stieg um 2,3 Prozent auf 58.762 Personen, wie das Sozialministerium am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. ......

 

 

Arbeitslosigkeit im April um 1,1 Prozent höher
Die Arbeitslosigkeit ist im April erneut gestiegen: Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren um 1,1 Prozent mehr Menschen ohne Job. 424.697 Menschen sind derzeit offiziell ohne Arbeitsplatz.

 

 

Konjunktur belebt Arbeitsmarkt in Euro-Zone
Die Konjunkturerholung im Euro-Raum schlägt zunehmend auf den Jobmarkt durch. Die Arbeitslosigkeit fiel im Februar auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren, wie die Statistikbehörde Eurostat heute mitteilte.
16,63 Millionen Frauen und Männer waren ohne Arbeitsplatz - und damit 39.000 weniger als im Jänner und 1,3 Millionen weniger als vor Jahresfrist. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenrate sank zum Vormonat auf 10,3 von 10,4 Prozent. Das ist der geringste Wert seit August 2011.
Quote in Deutschland am niedrigsten
Das Wirtschaftswachstum kommt allerdings in einigen Ländern deutlich stärker bei den Verbrauchern an als in anderen. So lag die Arbeitslosenrate in Deutschland nach vergleichbarer EU-Rechnung bei 4,3 Prozent und damit am niedrigsten. In Spanien hingegen betrug der Wert 20,4 Prozent, am höchsten war er in Griechenland mit 24 Prozent.
Über ein Jahr betrachtet fiel die Rate im Februar in 24 EU-Staaten. Nur in Österreich stieg sie von 5,4 Prozent auf sechs Prozent, ebenso in Lettland von 9,7 auf 10,1 Prozent und in Finnland von 9,1 Prozent auf 9,2 Prozent. In Belgien blieb sie gleich.

 

 

1.April 2016

438.654 im März ohne Arbeitsplatz

Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im März weiter gestiegen. Laut den heute veröffentlichten Zahlen waren im vergangenen Monat - Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet - 438.654 Menschen ohne Arbeitsplatz. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 2,4 Prozentpunkten.

 

 

09.03.2016

Mehr als 1.000 österreichische Multimillionäre bis 2025

2015 ist die Zahl der österreichischen Multimillionäre mit einem Vermögen von mehr als 30 Mio. Dollar (27,3 Mio. Euro) geringfügig auf 808 Personen zurückgegangen, hat der Londoner Immobilienberater Knight Frank errechnet. 2025 soll es dafür mehr als 1.000 Superreiche geben. ...

 

 

02.03.2016

Arbeitslosenrate weiter auf Rekordniveau
Die Arbeitslosenzahl bleibt auf Rekordniveau: Ende Februar waren 475.931 Menschen ohne Arbeitsplatz, um 2,1 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Gestiegen ist auch die Zahl der Teilnehmer von AMS-Kursen.
Ende Februar gab es 405.722 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenrate gemäß Eurostat betrug 5,9 Prozent, ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, teilte das Sozialministerium am Dienstag in einer Aussendung mit.

 

 

01.12.2015

Zahl der Langzeitarbeitslosen explodiert

Ende November sind mit 430.107 Menschen um 22.901 oder 5,6 Prozent mehr Personen in Österreich arbeitslos gewesen als im Vorjahresmonat. Nach nationaler Definition lag die Arbeitslosenrate damit bei 9,2 Prozent (plus 0,6 Prozentpunkte), Schulungen exklusive. Explodiert ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen.

 

 

Juli 2015

Zunahme von 182 Prozent
Die Arbeitslosigkeit hat im Juni einen neuen Rekordwert erreicht: 381.898 Personen waren auf Jobsuche, das war ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dramatischer wird die Lage für Langzeitarbeitslose, knapp 33.000 Menschen sind bereits länger als ein Jahr ohne Arbeit, eine Zunahme von 182 Prozent. Das AMS erklärte die hohe Zahl mit der „schlechten Allgemeinsituation“ - weil die Anzahl der Arbeitslosen generell steige, erhöhe das den Druck auf jene, „die weniger oft drankommen“, noch mehr.
 

 

Aktuell sind fast 400.000 Menschen in Österreich arbeitslos bzw. Teilnehmer an einem AMS-Kurs. Zur nach wie vor schwachen Konjunktur kommen in Österreich zusehends strukturelle Probleme. Bei gewissen Gruppen beginne sich die Arbeitslosigkeit „zu verfestigen“, wie Experten betonen. Besonders betroffen sind Menschen mit geringerer Qualifikation sowie jene mit gesundheitlichen Problemen und - aus demografischen Gründen - die Generation der über 50-Jährigen.

 

 

Mai 2015

Die Arbeitslosigkeit ist im April im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter gestiegen und verharrt damit auf einem Rekordniveau: 9,1 Prozent beträgt die Arbeitslosenrate - um ein Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Dauer der Arbeitslosigkeit stieg.

 

22.Februar 2015

Inklusive der AMS-Schulungsteilnehmer waren Ende Jänner 472.539 Personen auf Arbeitssuche. Mit 10,5 Prozent erreichte die Arbeitslosenquote nach heimischer Berechnung den höchsten Stand seit den 1950er Jahren. Die Arbeitslosenzahlen steigen nun bereits seit August 2011.

 

Arbeitslose bleiben länger arbeitslos

Die Wirtschaftskrise hat den heimischen Arbeitsmarkt fest im Griff, das zeigt der neuerliche Anstieg der Arbeitslosen. Die Zahlen zeigen auch, dass sich mit Andauern der Krise Arbeitslose immer schwerer tun, auf den Arbeitsmarkt zurückzufinden. Die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Besonders dramatisch wirkt sich das auf die Zahl der Langzeitarbeitslosen aus - sie hat sich im Jänner gegenüber dem Vorjahr sogar mehr als verdoppelt. Allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus, heißt es vom AMS. Da müsse man „die Kirche im Dorf lassen“. Etwas anders sieht man das jedoch beim Wirtschaftsforschungsinstitut.

 

02.01.2015

Wieder Anstieg im Dezember
Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter: Im Dezember waren rund 455.000 Menschen ohne Job - damit ist jeder Zehnte arbeitslos. Besonders stark sind die Zuwachsraten bei Älteren, Frauen, Ausländern und Menschen mit Behinderung. Im Sozialministerium führt man die Steigerung auf die „Konjunkturkrise in der gesamten Europäische Union“ zurück - und im Vergleich mit den anderen EU-Ländern sei die Lage auf dem heimischen Arbeitsmarkt „noch eher günstig“.
 

 

Nov. 2014

Arbeitslosigkeit steigt über 400.000

Die Arbeitslosigkeit ist im November weiter gestiegen: Die vorgemerkten Arbeitslosen und die Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 407.206 Personen ohne Job, gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 6,7 Prozent.

Die Arbeitslosenrate nach nationaler Definition stieg auf 8,7 Prozent. Aktuell sind mit 331.756 um 29.858 Personen mehr beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos gemeldet, ein Anstieg von 9,9 Prozent. Dafür gab es mit 75.450 Schulungsteilnehmern um 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Viel mehr Langzeitarbeitslose im Oktober

Im Oktober waren 389.155 Personen (inklusive Schulungen) auf Arbeitsuche, das war ein Plus von 7,8 Prozent im Jahresvergleich. Mehr als verdoppelt hatte sich im Oktober die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg demnach im Oktober um 111 Prozent, die Dauer der Arbeitssuche verlängerte sich um neun Tage. Im Schnitt waren Arbeitsuchende 107 Tage ohne Arbeitsplatz - mehr dazu in

 

Pensionskosten bis 2060 vervierfacht

 

 

03.Nov. 2014

Extremer Anstieg bei Langzeitarbeitslosen
Im Oktober waren 389.155 Personen (inklusive Schulungen) auf Jobsuche, das sind um 7,8 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen.
 

 

01.Oktober14

Arbeitslosigkeit steigt um 9,9 Prozent

Die Arbeitslosenrate ist im September weiter gestiegen: Mit Ende des Vormonats waren fast 369.043 Menschen ohne Beschäftigung. Gegenüber September 2013 entspricht das einem Plus von 9,9 Prozent.

Die Arbeitslosenrate nach nationaler Definition stieg im Jahresabstand um 0,7 Prozent auf 7,6 Prozent - sie ist damit gleich hoch wie im August. Die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkten Personen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 292.135. Bei den Schulungsteilnehmern des AMS fiel der Anstieg mit 3,4 Prozent auf 76.908 geringer aus. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg im September um 0,4 Prozent auf rund 3.546.000.
 

 

28.August 2014
Zahl der Langzeitarbeitslosen laut AK deutlich gestiegen   http://orf.at/stories/2243570/


Mehr und mehr Menschen sind laut Arbeiterkammer (AK) langzeitarbeitslos: Über 75.000 der rund 400.000 Jobsuchenden in Österreich waren im ersten Halbjahr mehr als ein Jahr ohne Beschäftigung, um 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Besonders gestiegen ist laut AK die Langzeitarbeitslosigkeit bei über 45-Jährigen. In der ersten Jahreshälfte waren 37.472 Personen über dem 45. Lebensjahr länger als zwölf Monate als arbeitslos vorgemerkt, um 57 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2013.
Deutlicher Anstieg bei Notstandshilfebeziehern
Damit geht auch eine höhere Anzahl von Menschen einher, die auf Notstandshilfe angewiesen sind: Zwischen November 2013 und März 2014 gab es 132.435 Notstandshilfebezieher, im vergleichbaren Zeitraum ein Jahr davor waren es um 18,8 Prozent weniger. Die AK forderte in ihrer Arbeitsmarktanalyse zum ersten Halbjahr erneut die Umsetzung des Bonus-Malus-Systems, um für Ältere die Chancen auf einen Arbeitsplatz zu erhöhen
 

 

1.Juli 2014

Um 12,8 Prozent mehr Arbeitslose

http://oesterreich.orf.at/stories/2655436/

Die Arbeitslosigkeit ist im Juni weiter gestiegen: 354.639 Menschen waren auf Jobsuche, 40.232 bzw. 12,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 281.566 davon waren arbeitslos gemeldet. Bei den Langzeitarbeitslosen fiel der Anstieg besonders eklatant aus.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die länger als ein Jahr auf der Suche sind, stieg um 78,7 Prozent auf 11.605 Betroffene. Im Gegenzug erhöhte sich die Zahl der unselbstständig Beschäftigten um 0,5 Prozent auf 3.538.000 Personen.

Über 73.000 in Schulungen

73.073 Personen befanden sich im Juni in Schulungen. Die nationale Arbeitslosenquote lag bei 7,4 Prozent, ein Plus von 0,9 Prozentpunkten, so das Sozialministerium am Dienstag. Hoch war der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Ausländern mit plus 29,1 Prozent. Auch bei Personen über 50 Jahre schnellte die Zahl um 23,4 Prozent in die Höhe, bei Menschen mit Behinderung um 26,3 Prozent. Im Gegenzug lag der Zuwachs bei Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren mit 10,1 Prozent unter dem allgemeinen Durchschnitt. ....

 

 

Arbeitslosigkeit weiter gestiegen
http://oesterreich.orf.at/stories/2650422


Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist im Mai im Vorjahresvergleich um 15,5 Prozent auf 290.892 gestiegen. Schulungen des AMS wurden von 79.251 Personen (plus 1,1 Prozent) besucht. Insgesamt waren damit 370.143 Personen ohne feste Arbeit.

Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet ergaben einen Zuwachs von 12,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Arbeitslosenquote auf nationaler Basis lag mit 7,7 Prozent um 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Bei über 50-Jährigen legte sie überdurchschnittlich um 1,2 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent zu.

Niedrigste Quote im EU-Vergleich

Im EU-Vergleich hatte Österreich im Mai weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote vor Deutschland, bei der Berechnung nach Eurostat betrug der jüngste verfügbare Wert (März 2014) 4,9 Prozent. Unselbstständig beschäftigt waren in Österreich im Mai rund 3,506 Millionen Menschen, ein Zuwachs um 0,6 Prozent bzw. rund 20.000 Personen.

 

 

Arbeitslosigkeit im Mai um 12,1 Prozent gestiegen  http://www.orf.at/#/stories/2232429/
Die Arbeitslosigkeit ist im Mai weiter gestiegen. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen kletterte um 15,5 Prozent auf 290.892, Schulungen des AMS wurden von 79.251 Personen (plus 1,1 Prozent) besucht. Insgesamt waren Ende Mai 370.143 Personen (Arbeitslose und Schulungsteilnehmer) ohne feste Arbeit, ein Zuwachs von 12,1 Prozent im Vorjahresvergleich.

 

Arbeitslosigkeit steigt um über zehn Prozent http://orf.at/stories/2228368/

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April weiter gestiegen. Insgesamt 390.289 Personen waren Ende April entweder arbeitslos oder in Schulungen - das waren um 37.169 bzw. um 10,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

 

 

Besonders schlechte Nachricht
Die nationale Arbeitslosenquote soll heuer laut einer aktuellen Prognose des Arbeitsmarktservice (AMS) auf 8,1 Prozent steigen (nach 7,6 Prozent im Vorjahr) und 2015 bei 8,0 Prozent liegen. Nur im Jahr 1953 wurde in der Zweiten Republik mit 8,7 Prozent eine höhere Arbeitslosenrate verzeichnet. AMS-Vorstand Johannes Kopf erwartet einen Rückgang der Rekordarbeitslosigkeit erst für das dritte Quartal 2015.

 

26.03.2014 http://www.orf.at/stories/2223525/

Nur geringe Hoffnung auf Entspannung
Die Arbeitslosigkeit ist gekommen, um zu bleiben: Das AMS bestätigte nun in einer eigenen Prognose Annahmen von Wirtschaftsforschern, dass auf dem Arbeitsmarkt mindestens bis 2015 keine Entspannung in Aussicht ist. Der Grund dafür ist, dass nun quer durch alle Branchen umfassende Restrukturierungsmaßnahmen anlaufen, die heuer und im nächsten Jahr ihre Wirkung entfalten werden. Dass diese geschrumpften Betriebe und Konzerne wieder Jobs anbieten, ist unwahrscheinlich: Erst ein „mehrjähriger Aufschwung“ könnte eine Trendwende bringen.

 

 

25.03.2014  http://www.orf.at/#/stories/2223512/  

AMS-Prognose: Arbeitslosigkeit bleibt auf Rekordhoch

Die nationale Arbeitslosenquote soll heuer laut einer aktuellen AMS-Prognose auf 8,1 Prozent steigen nach 7,6 Prozent im Vorjahr und 2015 bei 8,0 Prozent liegen. Nur im Jahr 1953 wurde in der Zweiten Republik mit 8,7 Prozent eine höhere Arbeitslosenrate verzeichnet. AMS-Vorstand Johannes Kopf erwartet einen Rückgang der Rekordarbeitslosigkeit erst für das dritte Quartal 2015.

Keine Verbesserung bis 2015
„Am österreichischen Arbeitsmarkt wird der leichte konjunkturelle Aufschwung in den Jahren 2014 und 2015 noch zu keiner wesentlichen Entspannung führen“, schreibt das Forschungsinstitut Synthesis in seiner aktuellen Prognose für das AMS. Heuer soll die Anzahl der Arbeitslosen um 21.200 auf 308.400 Personen steigen. Zusätzlich wird es laut AMS rund 80.000 Schulungsteilnehmer geben.

 

 

03.03.2014

Über 440.000 ohne Job im Februar
Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer ist in Österreich im Februar um 36.837 auf 440.843 gestiegen, das waren um 9,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ist laut den neuesten Zahlen vom Montag gestiegen.
Ende Februar waren 3,437.000 Personen unselbstständig beschäftigt, um 22.000 bzw. 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings gab es auch um 24.554 weniger gemeldeten offenen Stellen, ein Minus von 0,8 Prozent. Vor allem Dienstleistungsbranchen wie der Einzelhandel, das Unterrichtswesen, der Tourismus, die Gebäudebetreuung und das Gesundheits- und Sozialwesen sorgten für steigende Nachfrage nach Arbeitsplätzen, teilte das Sozialministerium am Montag mit.
Die Arbeitslosigkeit von Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen nahm um 30,7 Prozent auf 58.091 Personen zu. Dagegen ging die Zahl der Arbeitslosen mit Einstellungszusage um 8,5 Prozent auf 88.997 Personen zurück. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigen über 50-Jährigen erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 783.000.
Insgesamt lag die Arbeitslosenquote Ende Februar nach nationaler Definition bei 9,4 Prozent. Im europäischen Vergleich lag Österreich nach Eurostat-Definition mit 4,9 Prozent (letztverfügbare Daten von Jänner) knapp vor Deutschland an erster Stelle.

 

03.02.2014

449.668 auf Jobsuche im Jänner: Plus 9,5 Prozent http://www.orf.at/#/stories/2216702/
Im Jänner 2014 sind 449.668 Personen auf Jobsuche gewesen. 369.837 waren arbeitslos gemeldet, 79.831 waren in Schulung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren um 9,5 Prozent mehr Frauen und Männer ohne Job.
 

 

13.01.2014

Debatte über „sinnlose“ AMS-Kurse geht weiter

Die Debatte über angeblich sinnlose Kurse des Arbeitsmarktservice (AMS) geht weiter. Den Fall eines 62-jährigen Wieners, der 53 Tage vor Pensionsantritt einen Kurs für Karriereplanung machen sollte und die Diskussion ins Rollen gebracht hatte, sieht das AMS als Einzelfall. Man werde sich das genau ansehen, hieß es auf APA-Nachfrage.
Das AMS verwies auf den Erfolg der Schulungen. 180.000 von 300.000 Kursteilnehmern, also 60 Prozent, fanden 2013 innerhalb von sechs Monaten nach einer Schulung wieder einen Arbeitsplatz, erklärte das AMS heute in einer Aussendung.
AMS sieht positive Auswirkungen
„Fast die Hälfte der beim AMS gemeldeten Arbeitslosen hat maximal die Pflichtschule besucht. Da Personen mit geringer Ausbildung am Arbeitsmarkt kaum mehr nachgefragt werden, ist Weiterbildung die zentrale Strategie für Jobsuchende, um am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, so die AMS-Vorstände Herbert Buchinger und Johannes Kopf. Laut AMS-Studien wirken sich die Schulungen vor allem bei gering qualifizierten Personen positiv auf die Jobsuche aus.
Kräuter glaubt nicht an Einzelfall
Volksanwalt Günther Kräuter, der sich schon zuvor in die Debatte eingeschaltet hatte, bezweifelt, dass es sich bei den offensichtlich sinnlosen AMS-Kursen um Einzelfälle handelt. Seit der Fall bekanntgeworden sei, gebe es eine „Flut an Zuschriften“, sagte Kräuter. Auch aufgrund der Erkenntnisse aus den Sprechstunden könne man nicht von Einzelfällen sprechen.
Die Volksanwaltschaft hatte zuletzt ein amtliches Prüfverfahren eingeleitet, in dem die Anzahl der Fälle erhoben werden soll. Dadurch soll laut Kräuter auch geklärt werden, wie es vorkommen kann, dass beispielsweise Computerfachleute einen „Basiskurs über Maus und Tastatur“ belegen müssen. Es gebe „sehr viele Fälle“ mit nicht adäquaten Kursinhalten. Ihm gehe es um die Qualität und Sinnhaftigkeit der AMS-Schulungen. Kräuter betonte aber, dass es nicht darum gehe, die Kurse generell infrage zu stellen, sondern nur darum, Mängel und mögliche Missstände zu bereinigen.

 

02.12.2013

Arbeitslosigkeit stieg um 10,8 Prozent [http://oesterreich.orf.at/stories/2618047/]

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im November erneut kräftig gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren um 10,8 Prozent mehr Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet also 381.582 Personen (plus 37.061).

Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition legte um 0,7 Prozentpunkte auf acht Prozent zu. Ende November gab es 301.898 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 11,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim AMS stieg um 7,6 Prozent auf 79.684 Personen, teilte das Arbeits- und Sozialministerium am Montag in einer Aussendung mit.

 

 

10.November 2013

AMS-Chef rechnet mit starkem Anstieg der Arbeitslosigkeit [http://www.orf.at/stories/2205873/]
Seit 27 Monaten steigt die Zahl der Arbeitslosen in Österreich. Derzeit sind mehr als 361.000 Menschen ohne Job. Besserung ist nicht in Sicht. AMS-Chef Johannes Kopf rechnet vielmehr mit einem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Heuer wachse die Wirtschaft um ein halbes Prozent, nächstes Jahr um 1,6 Prozent - „das reicht nicht. Ende Jänner werden wir erschreckende Zahlen sehen: ich rechne mit 450.000 Menschen ohne Arbeit“, sagte Kopf dem „Kurier“ (Montag-Ausgabe).

 

6.November 2013

Deutlich weniger offene Stellen

Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich erneut stark gestiegen. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen erhöhte sich per Ende Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,8 Prozent oder 30.424 Personen auf 280.336. Zusätzlich wuchs die Zahl der Schulungsteilnehmer um 7.827 (plus 10,7 Prozent) auf 80.720. Damit waren insgesamt 361.056 Personen hierzulande ohne Arbeitsplatz, um 12,2 Prozent mehr als im Oktober 2012, teilte das Sozialministerium am Montag mit. Die Arbeitslosenrate nach österreichischer Definition stieg im Oktober im Vergleich zum Jahr davor deutlich um 0,7 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent.

 

 

1.Oktober 2013
13,8 Prozent mehr Arbeitslose [http://www.orf.at/stories/2200608/]
Im September ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen - bei leicht steigender Beschäftigung. Insgesamt waren 335.661 Menschen auf Jobsuche, ein Plus von 13,8 Prozent im Jahresvergleich. Das teilte das Sozialministerium heute mit.
 

40 Prozent der jungen Italiener ohne Job [http://www.orf.at/stories/2200659/]
Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien ist im August auf ein Rekordhoch gestiegen. 40,1 Prozent der Italiener zwischen 15 und 24 Jahre waren ohne Job, wie die nationale Statistikbehörde Istat heute mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1977. Italien befindet sich seit vielen Quartalen in der Rezession.

 

1.August 2013
Statistik zeigt deutliche Tendenz
Im Juli ist die Zahl der Arbeitsuchenden gegenüber Juli 2012 um zwölf Prozent auf 320.337 Personen gestiegen. 256.494 sind arbeitslos gemeldet (plus 12,6 Prozent), 63.843 befinden sich in Schulung (plus zehn Prozent). Die vorletzten Arbeitslosenzahlen vor der Nationalratswahl zeichnen ein deutliches Bild: Erneut stieg die Zahl der Arbeitslosen - im Juli um zwölf Prozent. Vor allem die Baubranche und der Produktionssektor gelten weiterhin als Sorgenkinder. Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit sind vor allem Ältere, Ausländer und Menschen mit gesundheitlichen Problemen betroffen. Doch auch für Jugendliche kann sich die Jobsuche langwierig gestalten

 

1. Juli 2013
314.000 in Österreich ohne Arbeit [http://www.orf.at/stories/2189243/]
Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich im Juni erneut gestiegen. 314.407 befanden sich auf Jobsuche - das ist ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders stark betroffen von dem Anstieg sind ältere Arbeitnehmer sowie sozial Benachteiligte: Menschen ohne formalen Berufsabschluss und jene mit gesundheitlicher Beeinträchtigung spüren den „anhaltend rauen Konjunkturwind“, wie es Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) nennt, am kräftigsten. Auch zeigt sich, dass es für jene, die ihren Job verlieren, immer schwieriger wird, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Angesichts der Nationalratswahl im Herbst drängt das Thema Arbeitslosigkeit damit wohl immer mehr auf den vordersten Rang der Wahlkampfagenden.
 

 

3. Juni 2013

Arbeitslosenzahl stark gestiegen

Die schwache Wirtschaftsentwicklung in Österreich und in Europa lässt die Arbeitslosigkeit weiter kräftig steigen. Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen stieg per Ende Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,0 Prozent oder 20.818 Personen auf 251.895. Zusätzlich wuchs die Zahl der Schulungsteilnehmer um 7.776 (plus elf Prozent) auf 78.414. Damit waren insgesamt 330.309 Personen in Österreich ohne Arbeitsplatz, um 9,5 Prozent mehr als im Mai 2012, teilte das Sozialministerium am Montag mit. Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im Mai bei 6,7 Prozent (plus 0,5 Prozent). Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im April - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,9 Prozent. Österreich hat damit erneut die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU, gefolgt von Deutschland mit 5,4 Prozent und Luxemburg mit 5,6 Prozent. In den 27 EU-Staaten betrug die Arbeitslosenquote im Schnitt elf Prozent.

 

31.Mai 2013

Neuer Tiefpunkt erreicht

Die Zahl der Arbeitslosen in der Euro-Zone hat einen Rekordstand erreicht: 19,38 Millionen Menschen - so viel wie nie zuvor - waren im April in den 17 Ländern der Gemeinschaftswährung ohne Job. Die Wirtschaftskrise hat die Arbeitslosenquote im Laufe der vergangenen Jahre enorm in die Höhe getrieben: seit dem Frühjahr 2008 um fast fünf Prozentpunkte in der Euro-Zone. Am meisten leiden die jungen Menschen in den Krisenstaaten unter der Rezession. Die Rezession treibt die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf ein Rekordhoch. 19,375 Millionen Männer und Frauen hatten im April keinen Job - 95.000 mehr als im Vormonat und 1,644 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote kletterte auf den Höchstwert von 12,2 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Brüssel mitteilte. Die Kluft im Währungsraum ist allerdings sehr groß: Österreich mit 4,7 Prozent, Deutschland mit 5,4 Prozent und Luxemburg mit 5,6 Prozent weisen die niedrigsten Werte auf, Griechenland mit 27,0 Prozent (im Februar) und Spanien mit 26,8 Prozent die höchsten. In Italien erreichte die Arbeitslosenquote mit 12,0 Prozent den höchsten Wert seit 36 Jahren. Die Jugendarbeitslosigkeit kletterte im gesamten Euro-Raum auf 24,4 Prozent.

 

2.Mai 2013

Arbeitslosigkeit stark gestiegen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April weiter gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren um 9,7 Prozent mehr Menschen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet 353.120 Personen (plus 31.303). Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent, teilte das Arbeits- und Sozialministerium heute mit. Ende April gab es 273.121 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim AMS stieg gar um 14,3 Prozent auf 79.999 Personen. Trotz der im EU-Vergleich nach Eurostat niedrigsten Arbeitslosenquote in Österreich könne sich die österreichische Wirtschaft und damit auch der Arbeitsmarkt nicht vollkommen von der anhaltenden internationalen Wirtschaftsflaute abkoppeln, so das Ministerium.

 

 

5.März 2013

Grafik zeigt Illustration: Blick in eigene und gesellschaftliche Zukunft

 

 

 

1.März 2013

Um 6,2 Prozent mehr Arbeitslose

Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich nahezu auf Rekordniveau. Ende Februar waren insgesamt 404.006 Personen arbeitslos, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,2 Prozent mehr, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist um 5,3 Prozent oder 16.337 Personen auf 326.401 angestiegen. Zusätzlich erhöhte sich die Anzahl der Schulungsteilnehmer um 7.209 (plus 10,2 Prozent) auf 77.605. Damit waren insgesamt 404.006 Personen in Österreich ohne Job. Im Jänner waren 410.662 Personen ohne Job und damit so viele wie seit 1945 nicht mehr.

Quote bei 8,7 Prozent

Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im Februar bei 8,7 Prozent (plus 0,3 Prozentpunkte). Nach Berechnungen des EU-Statistikamt Eurostat belief sich die heimische Arbeitslosenquote im Jänner - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,9 Prozent.Österreich hat damit erneut die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU, gefolgt von Deutschland und Luxemburg mit 5,3 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote wurde in Griechenland mit 27 Prozent und Spanien mit 26 Prozent verzeichnet. In den 27 EU-Staaten betrug die Arbeitslosenquote im Schnitt 10,7 Prozent.

Mehr in Beschäftigung

Trotz schwächelnder Konjunktur gab es in Österreich im Februar etwas mehr Personen in Beschäftigung. Die Zahl der aktiv unselbstständig Beschäftigten hat sich per Ende Februar um 27.000 Personen (+0,8 Prozent) auf 3,321 Millionen erhöht. Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen ist hingegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2.724 (-9,6 Prozent) auf 24.757 zurückgegangen.

 

1.Februar 2013

6,9 Prozent mehr Arbeitslose

Im Jänner waren insgesamt 410.662 Personen in Österreich ohne Job. Das sind um 6,9 Prozent mehr als im Jänner 2012, teilte das Sozialministerium heute mit. Das Winterwetter und die schwache Konjunktur hätten die Arbeitslosenzahlen nach oben schnellen lassen.

 

1. Oktober 2012

Arbeitslosigkeit steigt um fünf Prozent

Die Wirtschaftskrise macht sich weiter auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Im September stieg die Arbeitslosenzahl um fünf Prozent auf 229.025 Personen. Das sind um 10.818 Menschen mehr als vor einem Jahr, teilte das Sozialministerium am Montag mit. Außerdem befanden sich 65.897 Personen in Schulungen. Das ist ein Anstieg von 6,4 Prozent bzw. 3.977 Personen. Somit waren im September 294.922 Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote betrug nach Eurostat-Rechnung 4,5 Prozent, das ist weiterhin die niedrigste Rate in der EU. Nach nationaler Definition betrug die Quote 6,1 Prozent.

Leiharbeiter besonders betroffen

Hart traf es im September erneut die Leiharbeiter, hier stieg die Arbeitslosigkeit um 11,6 Prozent. Auch in der Baubranche - ebenfalls ein männerdominierter Sektor - gab es mit sechs Prozent Plus einen überdurchschnittlichen Anstieg. Insgesamt stieg die Männerarbeitslosigkeit im abgelaufenen Monat um 6,7 Prozent, jene der Frauen um drei Prozent. Im Handel (plus 2,8 Prozent) und im Tourismus (plus 1,4 Prozent) stieg die Anzahl der Joblosen vergleichsweise nur leicht.

Ebenfalls schwer auf dem Arbeitsmarkt haben es ältere Personen. Die Arbeitslosigkeit der über 50-Jährigen legte um 9,4 Prozent zu. Dafür gab es bei den Jungen (unter 25 Jahre) nur einen leichten Anstieg von 2,4 Prozent. Österreich hat laut Eurostat mit 9,7 Prozent die drittniedrigste Jugendarbeitslosenquote der EU, am besten stehen hier Deutschland (8,0 Prozent) und die Niederlande (9,4 Prozent) da.

Keine Trendwende in Sicht

Gleichzeitig zur Arbeitslosigkeit stieg im September auch die Beschäftigung, betonte das Ministerium, wobei das Gros des Zuwachses (90 Prozent) auf die ältere Generation entfiel, und zwar wegen geburtenstarker Jahrgänge und späterer Pensionsantritte.

Eine Trendwende bei der Arbeitslosigkeit ist laut Ministerium nicht zu erwarten, erst wenn die europäische Wirtschaft „zu merklichem Wachstum zurückfindet, wird sich der österreichische Arbeitsmarkt erholen“. Der September-Anstieg war der geringste seit vier Monaten, im August hatte die Arbeitslosenzahl um 6,1 Prozent zugelegt, im Juli um 8,7 Prozent.

 

 

3.Juli 2012

Arbeitslosenrate im Juli um 8,6 Prozent gestiegen

Die Arbeitslosenrate ist im Juli um 8,6 Prozent gestiegen, und zwar auf insgesamt 227.867 Personen oder 6,0 Prozent. Erneut befanden sich im Vormonat auch mehr Jobsuchende in Schulungen. In absoluten Zahlen betrug der Anstieg 18.126 Personen. Zugleich erhöhte sich die Zahl der Schulungsteilnehmer um 9,2 Prozent oder 4.869 auf 58.030 Personen. Insgesamt waren damit 285.899 Menschen ohne Job, um 8,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum Juli 2011, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Weiter niedrigste Quote in der EU - Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Berechnungsmethode im Juli bei 6,0 Prozent. Nach EU-Berechnung belief sie sich im Juni - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,5 Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Im Schnitt lag die Arbeitslosenrate in der EU im Juni bei 10,4 Prozent, in der Euro-Zone bei 11,2 Prozent.  Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten erhöhte sich per Ende Juli im Jahresabstand um 1,2 Prozent oder 40.000 Personen auf rund 3,443 Millionen. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank laut Sozialministerium um 10,6 Prozent oder 3.800 auf 31.965.

 

 

1.Juni 2012

Arbeitslosigkeit gestiegen - über 300.000 ohne Job

Die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt bleibt angespannt: Inklusive Schulungsteilnehmern stieg die Zahl der Arbeitslosen per Ende Mai auf über 300.000. Noch immer steht Österreich im EU-Vergleich damit aber relativ gut da.

 

 

15.05.2012

Neuer Höchststand bei Arbeitslosigkeit erwartet

Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone wird 2012 und 2013 mit 11,0 Prozent einen neuen Höchststand erreichen, schätzt die EU-Kommission. Für die gesamte EU wird in beiden Jahren eine durchschnittliche Rate von 10,3 Prozent prognostiziert. Österreich wird nach Schätzungen der EU-Kommission 2012 und 2013 weiter die EU-weit niedrigste Arbeitslosenrate verzeichnen, mit 4,3 Prozent im laufenden bzw. 4,2 Prozent im kommenden Jahr.

 

 

01.05.2012

Arbeitslosigkeit um 6,6 Prozent gestiegen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter: Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im April um 6,6 Prozent oder 15.519 auf 251.823 Personen. Die Zahl der AMS-Schulungsteilnehmer stieg um 7,0 Prozent oder 4.573 auf 69.994 Personen. Insgesamt waren damit 321.817 Menschen in Österreich beim AMS vorgemerkt - um 6,7 Prozent oder 20.092 Personen mehr als im April 2011, teilte das Sozialministerium heute mit. Die Arbeitslosenquote nach österreichischer Berechnungsmethode lag im April 2012 bei 6,8 Prozent. Nach EU-Berechnung betrug sie im März - das ist der aktuellste verfügbare Wert - 4,0 Prozent. Österreich ist damit neuerlich das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der EU. Dahinter folgten die Niederlande (5,0 Prozent), Luxemburg (5,2 Prozent) und Deutschland (5,7 Prozent). Gleichzeitig gibt es in Österreich heute mit 3.430.000 Beschäftigten den höchsten Beschäftigtenstand in der Geschichte des Landes. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden 54.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen, ein Plus von 1,6 Prozent. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank um 11,1 Prozent bzw. 4.008 auf 32.017.

 

 

08.04.2012

24,55 Millionen EU-Bürger ohne Job

Es sind düstere Rekordzahlen: 24,55 Millionen Menschen waren im Februar in der EU ohne Job. Die Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent ist die höchste seit 1997. Das geht aus Zahlen hervor, die die EU-Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg am Montag veröffentlichte. Besonders betroffen sind nach wie vor die Schuldenkrisenstaaten vor allem im Süden Europas. Bis auf Italien sind sie alle an der Spitze der Statistik vertreten: Spanien führt die Riege als trauriger Rekordhalter unter den Euro-Sorgenländern mit einer Arbeitslosenquote von 23,6 Prozent an, Griechenland folgt mit 21 Prozent (nach Daten vom Dezember). In Portugal liegt die Arbeitslosigkeit bei 15 Prozent, in Irland bei 14,7 Prozent. Italien findet sich mit 9,3 Prozent indes sogar unter dem EU-Schnitt.

 

 

02. 04.2012

Eurozone unemployment hits all-time high http://www.aljazeera.com/news/europe/2012/04/201242132328791769.html

At least 17 million people are jobless across 17-nation eurozone, the highest level since euro was introduced in 1999.  Unemployment in Spain is at the highest with 23.6 per cent [Reuters] Unemployment across the 17-nation eurozone hit a record high of 10.8 per cent in February, up from 10.7 per cent the previous month, according to official figures. The data released on Monday represent the highest level since the introduction of the single currency in 1999. The Eurostat data agency estimated that more than 17.1 million men and women were out of work in February after the ranks of the unemployed rose by 1.48 million compared with February 2011. Spain 23.6 per cent   -  Greece 21.0 per cent   -  France 10.0 per cent  -  Italy 9.3 per cent  -  Germany 5.7 per cent

 

 

01.04.2012

Arbeitslosigkeit steigt weiter

Die Arbeitslosigkeit steigt weiter an: Im März waren 263.774 Personen arbeitslos gemeldet - um 4,4 Prozent oder 11.187 Personen mehr als im Vergleich zum März 2011. Inklusive Schulungsteilnehmern waren 332.212 Menschen auf Jobsuche.

 

 

 

Geringste Quote in EU

Nach EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im Februar - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,2 Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Auf den Rängen folgen die Niederlande (4,9 Prozent) und Luxemburg (5,1 Prozent), im Schnitt der 27 EU-Staaten beträgt die Arbeitslosenquote 10,1 Prozent.

 

 

01.03.2012

Um 6,1 Prozent mehr Arbeitslose

Arbeitslosigkeit ist im Februar um 6,1 Prozent angestiegen. Damit waren 310.064 Menschen ohne Beschäftigung. Das ist ein Plus von 17.806 aus. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer stieg um 1,3 Prozent auf 70.396 an. „Die Gesamtzahl an Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer liegt mit 380.460 um 18.701 oder 5,2 Prozent über dem Vorjahresmonat“, sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) zu den Arbeitsmarktdaten des Monats Februar. Österreich ist mit einer Arbeitslosenquote von vier Prozent laut Eurostat jedoch weiterhin das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der EU.

 

 

01.02.2012

Arbeitslosigkeit steigt um 1,5 Prozent

384.298 Menschen waren Ende Jänner ohne Arbeit, um 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig war aber auch die Anzahl der Beschäftigten um 55.000 höher als vor einem Jahr.

 

 

31.01.2012

Euro-Zone: Weiter über zehn Prozent Arbeitslose

Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den 17 Staaten der Euro-Zone ist im Dezember unverändert gegenüber November bei 10,4 Prozent geblieben. Wie das EU-Statistikamt Eurostat heute mitteilte, blieb auch die Rate in der EU unverändert bei 9,9 Prozent.

Österreich verzeichnete mit 4,1 Prozent weiterhin die niedrigste Rate in der EU, gefolgt von den Niederlanden (4,9 Prozent) und Luxemburg (5,2 Prozent). Die höchsten Quoten meldeten Spanien (22,9 Prozent), Griechenland (19,2 Prozent) und Litauen (15,3 Prozent).

 

Hohe Jugendarbeitslosigkeit

Eurostat schätzt, dass im Dezember in der EU insgesamt 23,8 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 16,5 Millionen in der Euro-Zone. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahre in der EU lag bei 5,5 Millionen. Die Jugendarbeitslosenquote lag im Dezember in der EU bei 22,1 Prozent und bei 21,3 Prozent im Euro-Raum.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (7,8 Prozent), Österreich (8,2 Prozent) und die Niederlande (8,6 Prozent). Am höchsten war die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien (48,7 Prozent), Griechenland (47,2 Prozent) und in der Slowakei (35,6 Prozent).

 

 

 

Über drei Millionen Arbeitslose in Deutschland

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist am Jahresanfang wieder über die Marke von drei Millionen gestiegen. Die Zunahme fiel aber geringer aus als für den Jänner üblich. Bei der deutschen Bundesagentur für Arbeit (BA) waren 3,082 Millionen Erwerbslose registriert, wie die Behörde heute in Nürnberg mitteilte.

Das seien 302.000 mehr gewesen als im Dezember, aber 264.000 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote habe im Monatsvergleich um 0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent zugelegt.

„Der aktuelle Anstieg der Arbeitslosigkeit hat rein jahreszeitliche Gründe“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise in Nürnberg. Die Zunahme sei geringer als in den Vorjahren. Unter Herausrechnung der saisonalen Schwankungen fiel die Erwerbslosenzahl im Monatsvergleich um 34.000.

 

 

27.01.2012

Arbeitslosigkeit in Spanien steigt ungebremst

Spanien gelingt es nicht, seine Rekordarbeitslosigkeit zu senken. Die Arbeitslosenquote stieg im Schlussquartal 2011 auf fast 23 Prozent - das ist der höchste Stand seit Anfang 1995.

Wie die Statistikbehörde INE heute in Madrid mitteilte, erhöhte sich die Quote auf exakt 22,85 Prozent. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen sei um 295.300 auf 5,3 Millionen gestiegen. Auch die Anzahl von Familien, deren berufsfähige Mitglieder alle ohne Arbeit sind, habe sich um 149.800 auf 1,58 Millionen erhöht. Spanien hat seit mehreren Jahren die höchste Arbeitslosenquote in der Europäischen Union.

Die neue Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy will im Frühjahr eine tiefgreifende Reform des Arbeitsmarktes auf den Weg bringen, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Sowohl die spanische Zentralbank als auch der Internationale Währungsfonds (IWF) gehen in ihren jüngsten Schätzungen dennoch von einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit im Laufe des Jahres aus.

 

 

Weltweit 1,1 Mrd. Menschen arbeitslos oder in Armut

http://www.orf.at/stories/2101265/

Weltweit sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf rund 1,1 Milliarden Menschen arbeitslos oder leben unterhalb der Armutsschwelle.

Die Zahl der Arbeitslosen sei 2011 mit 197 Millionen unverändert geblieben, teilte die ILO in der Nacht auf heute mit. Es seien damit fast 27 Millionen Personen mehr arbeitslos gewesen als 2007 vor der weltweiten Finanzkrise.

Weniger als zwei Dollar pro Tag

Hinzu kämen vor allem in den Entwicklungsländern rund 900 Millionen Menschen, die mit einem täglichen Einkommen von weniger als zwei US-Dollar (1,5 Euro) trotz Arbeit unter der Armutsgrenze lebten. „Jeder dritte Arbeitnehmer auf der Welt ist arbeitslos oder lebt trotz Arbeit in Armut“, sagte ILO-Generaldirektor Juan Somavia.

600 Millionen Jobs müssen geschaffen werden

Weltweit müssen laut den ILO-Berechnungen in den kommenden zehn Jahren 600 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, um die vorhandene Arbeitslosigkeit abzubauen und die etwa 400 Millionen Neuzugänge auf dem Arbeitsmarkt aufzunehmen.

Die ILO empfiehlt dazu unter anderem eine „strikte Regulierung der Finanzmärkte“. Diese könne nicht nur zur wirtschaftlichen Stabilisierung einen wichtigen Beitrag leisten, sondern auch direkt zum Beschäftigungswachstum, indem kleine und mittlere Unternehmen besseren Zugang zu Krediten bekämen und durch eine „gleichmäßigere Einkommensverteilung“ die Nachfrage positiv beeinflusst würde.
 

 

30.Nov. 1.Dez. 2011

 

Österreich hat EU-weit niedrigste Arbeitslosigkeit

Im Vergleich zum Vorjahr waren im November um 3,7 Prozent mehr Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosigkeit steigt, aber gleichzeitig nimmt auch die Beschäftigung weiter zu, zuletzt um 59.000 aktiv Beschäftigte. Mit über 3,4 Mio. Beschäftigten im November sei das weiterhin ein Beschäftigungsrekord, so Hundstorfer. Damit habe Österreich deutlich mehr beschäftigte als vor der Krise 2009. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit nach österreichischer Berechnungsmethode 6,9 Prozent, nach EU-Definition (Eurostat) ist sie mit 4,1 Prozent die niedrigste in der Union.

Auch im November ist die Arbeitslosigkeit wieder gestiegen - um fast 4.000 Personen oder um 1,2 Prozent, so das Sozialministerium. 253.422 Menschen waren beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt.

Österreich ist innerhalb der EU weiterhin das Land mit der niedrigsten Arbeitslosenrate. Insgesamt lag die Arbeitslosenquote im Oktober bei 9,8 Prozent gegenüber 9,7 Prozent im September, teilte das europäische Statistikamt Eurostat heute mit. In der Euro-Zone war sie mit 10,3 Prozent etwas höher.

Österreich (4,1 Prozent), Luxemburg (4,7 Prozent) und die Niederlande (4,8 Prozent) verzeichneten die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten Quoten wurden in Spanien (22,8 Prozent), Griechenland (18,3 Prozent im August 2011) und Lettland (16,2 Prozent im zweiten Quartal 2011) registriert.

 

Mehr als 23 Mio. Menschen ohne Arbeit

Eurostat schätzt, dass im Oktober in der EU insgesamt 23,554 Millionen Menschen ohne Arbeit waren, davon 16,294 Millionen im Euro-Raum. Gegenüber September legte die Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um 130.000 und im Euro-Raum um 126.000 zu.

Die Jugendarbeitslosenquote lag in der gesamten EU bei 22,0 Prozent und im Euro-Raum bei 21,4 Prozent. Die niedrigsten Quoten verzeichneten die Niederlande (8,2 Prozent), Deutschland (8,5 Prozent) und Österreich (9,1 Prozent) und die höchsten Quoten Spanien (48,9 Prozent) und Griechenland (45,1 Prozent im August 2011).

 

 

01.11.2011

 

3,9 Prozent mehr Arbeitslose im Oktober

Nach 19 Monaten sinkender Arbeitslosigkeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober erstmals auch bereinigt um die Schulungsteilnehmer angestiegen. Nach Angaben des Sozialministeriums waren 3,9 Prozent oder 8.869 mehr Menschen und damit 235.006 ohne Job. Rückläufig waren im Jahresabstand die Schulungen: Ihre Zahl ist um neun Prozent oder 6.454 auf 65.373 Kurs- und Schulungsteilnehmer gesunken. Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengenommen stieg die Zahl der Jobsuchenden insgesamt um 0,8 Prozent auf 300.379 Menschen an. Nach Ministeriumsangaben lag die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition bei 6,4 Prozent.

 

Hundstorfer: Keine Krise auf dem Arbeitsmarkt

Österreich sei gerüstet, sollte die Lage auf dem Arbeitsmarkt viel schlechter werden, so Sozialminister Rudolf Hundstorfer am Dienstag. Von einer Krise auf dem Jobmarkt will die Regierung bisher aber nicht sprechen. Dass die Arbeitslosenzahlen vor allem in der Leiharbeitsbranche zuletzt stark angestiegen sind, belegt für das Sozialministerium die vorausgesagte „Delle“ im Wirtschaftswachstum. Sollte sich die Situation verschlechtern, könnten zusätzlich zum gleich bleibenden AMS-Budget für das Jahr 2012 dann nochmals 24 Mio. Euro für aktive Arbeitsmarktpolitik („Aktivierungsbeihilfe“) lukriert werden. Zudem stehe das Instrument der Kurzarbeit uneingeschränkt zur Verfügung, die Bildungskarenz konnte unbefristet verlängert werden. Vor allem auf den jetzt registrierten Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Branche der Arbeitskräfteüberlassung, die hauptsächlich niedrig qualifizierte junge Männer betreffe, sei mit der Jugendstiftung neu („JUST Implacement“) reagiert worden, die hauptsächlich Lehrabschlüsse biete.

 

Mehr Beschäftigte

Trotz der deutlich gestiegenen Arbeitslosenzahlen steige die Beschäftigtenzahl weiter an. Im Oktober gab es in Österreich 3,45 Millionen unselbstständig Beschäftigte. Das war ein Anstieg um 63.000 bzw. 1,9 Prozent. Von einer Krise am Arbeitsmarkt wie 2008 und 2009 „kann man daher nicht sprechen“, so Hundstorfer.

 

Platz eins in EU

Die Arbeitslosenquote nach Eurostat lag für September 2011 bei 3,9 Prozent (minus 0,4 Prozent), wonach Österreich erneut Platz eins in der EU einnahm (vor den Niederlanden mit 4,5 Prozent, EU Durchschnitt 9,7 Prozent) und als einziges Land auf weniger als vier Prozent kam. Österreich sei auch bei der Jugendarbeitslosenquote mit 7,1 Prozent (minus 2,0 Prozent) an erster Stelle und überhole damit die Niederlande (acht Prozent). Im europäischen Durchschnitt sei die Jugendarbeitslosigkeit dreimal so hoch wie in Österreich, sie betrage im Europaschnitt nicht weniger als 21,4 Prozent.

 

01.04.2011

Arbeitslosigkeit im März gesunken
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist weiterhin rückläufig - nun bereits zum 13. Mal in Folge. Im März waren 252.587 Menschen arbeitslos gemeldet, das ist ein Minus von 5,2 Prozent bzw. 13.733 Personen.

322.102 ohne Job Weniger Schulungen
Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer verringerte sich deutlich, und zwar um 17,3 Prozent bzw. 14.502 auf 69.515 Menschen.Trotzdem waren insgesamt 322.102 Menschen ohne Job (Arbeitslose plus Schulungsteilnehmer), was einem Rückgang von 8,1 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die nationale Arbeitslosenquote belief sich Ende März auf 6,9 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte), nach EU-Definition auf 4,3 Prozent.

Ostereffekt im Tourismus Ministerium ortet mehr Jobperspektiven
Die um 16,4 Prozent steigende Zahl an offenen Stellen (plus 4.602 auf 32.685) steigere die Chancen, eine neue Stelle zu finden, teilte das Sozialministerium am Freitag mit. Auffallend stark stieg im abgelaufenen Monat die Zahl der Arbeitslosen im Tourismus. Hier gab es ein Plus von 10,5 Prozent, das jedoch auf den Ostereffekt zurückzuführen ist: Voriges Jahr fiel der Monatswechsel in die Karwoche, wodurch Hochsaison im Tourismus herrschte.
Der Saisoneffekt bewirkte auch, dass die Frauenarbeitslosigkeit um 2,6 Prozent (plus 2.742) zulegte, schließlich arbeiten im Tourismus viele Frauen. Inklusive Schulungen (minus 6.002) sank jedoch auch die Frauenarbeitslosigkeit um 3.260.

Stärkster Rückgang in Vorarlberg
In Vorarlberg waren Ende März 8.400 Personen als arbeitslos vorgemerkt, das sind 21 Prozent weniger als im März des Vorjahres. Damit verzeichnet Vorarlberg wie schon in den vergangenen Monaten den stärksten Rückgang in ganz Österreich.
vorarlberg.ORF.at

NÖ: Konjunktur erholt sich
In Niederösterreich waren im März genau 43.213 Menschen ohne Job, um 7,8 Prozent weniger als im März des Vorjahres - ein Indiz dafür, dass sich die Konjunktur erholt.
noe.ORF.at

Starker Rückgang im Burgenland
Im Burgenland ist die Zahl der Arbeitslosen noch deutlicher zurückgegangen als im österreichweiten Durchschnitt, nämlich um fast neun Prozent im Vergleich zum März 2010.

 

ORF 01.03.2011

Arbeitslosigkeit sank auf 8,1 Prozent
Die Arbeitslosigkeit ist im Februar auf 8,1 Prozent zurückgegangen, ein Minus von 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem Februar 2010. 361.759 Personen waren ohne Job, wobei es bei den Frauen aber einen leichten Anstieg bei den Arbeitslosen gab.

Knapp 70.000 in Schulung. Stärkstes Minus seit drei Jahren
Insgesamt ging die Arbeitslosigkeit im Vormonat um 20.648 Personen oder 6,6 Prozent auf eine Arbeitslosenquote laut Eurostat-Berechnung von 4,3 Prozent zurück. Damit waren 292.258 Personen arbeitslos gemeldet, dazu kamen 69.501 Menschen in Schulung (minus 13.925)
Mit einem Gesamtrückgang um 34.573 Personen ist das das stärkste Minus seit drei Jahren. Deutlicher Rückgang bei Langzeitarbeitslosen. Einen deutlichen Rückgang gab es bei den Langzeitarbeitslosen (minus 31,5 Prozent) und den beschäftigungslosen Jugendlichen (minus 10,2 Prozent).
Bei den Männern sank die Arbeitslosigkeit im Februar um 10,2 Prozent, bei den Frauen stieg sie um 0,5 Prozent. Die Zahl der arbeitsuchenden Inländer ging um 7,7 Prozent zurück, bei den Ausländern wurde ein Minus von 1,9 Prozent verzeichnet.
In der Altersgruppe über 50 waren um 1,8 Prozent weniger Personen auf Jobsuche als noch vor einem Jahr. Bei den behinderten Menschen sank der Wert um 0,9 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit reduzierte sich um fünf Tage auf 91 Tage. Weniger Jobmöglichkeiten in Tirol. Um 20 Prozent mehr offene Stellen
Ein kräftiges Wachstum gab es bei den gemeldeten offenen Stellen. Hier fanden Arbeitsuchende ein Plus von 20,7 Prozent vor, bei den offenen Lehrstellen gab es einen Zuwachs von 5,1 Prozent. Die Zahl der Lehrstellensuchenden gab um 9,5 Prozent nach.
Tiroler Jugendliche mussten einen Rückgang der Jobmöglichkeiten von 11,8 Prozent hinnehmen. In Wien gab es hingegen einen Angebotszuwachs von 26,4 Prozent. Nur in Wien mehr Arbeitslose
Dennoch stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Bundeshauptstaḍ um 7,6 Prozent, während sie in allen anderen Bundesländern sank. So waren in Vorarlberg um 19,4 Prozent weniger Personen auf der Suche nach Arbeit.
Allerdings fuhr Wien auch die Schulungsmaßnahmen drastisch zurück (minus 26,4 Prozent). In Salzburg hingegen gab es ein Plus von 1,6 Prozent. Personen in Schulung werden nicht als Arbeitslose gezählt.

 

 

04.02.2011


Weiter Ringen um AMS-Budget
Heftig gerungen wird derzeit um das Budget des Arbeitsmarktservice (AMS). Am 1. Februar hätte sich der Verwaltungsrat auf ein Budget von 982 Mio. Euro für die aktive Arbeitsmarktpolitik einigen sollen.
Die Wirtschaftskammer habe aber dem Vorschlag nicht zugestimmt, weil sie aus diesem Topf Mittel für die Lehrlingsförderung abzweigen wolle, hieß es dazu aus informierten Kreisen. Fix ist eine Kürzung der betrieblichen Lehrlingsförderung, die aus dem Pleitefonds finanziert wird, der mit hohen Defiziten kämpft: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat den „Praxistest“ ausgesetzt

 

 

24.01.2011

 

Fast sieben Prozent Arbeitslose erwartet

Österreichs Wirtschaftsleistung wird bis 2015 im Durchschnitt um 2,2 Prozent pro Jahr steigen - dennoch wird sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt nicht entspannen. Das geht aus der jüngsten Mittelfrist-Konjunkturprognose des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. Demnach wird die Arbeitslosenrate in den nächsten Jahren durchschnittlich 6,8 Prozent betragen.

2005 bis 2010 betrug die Arbeitslosenrate nach österreichischer Berechnung durchschnittlich 6,6 Prozent, im Zeitraum 2001 bis 2005 waren es 6,9 Prozent. Die Beschäftigung wird laut WIFO jährlich um 0,6 Prozent zunehmen. Da aber das in- und ausländische Arbeitskräfteangebot etwa gleich schnell wachsen werde, sei vor 2014 mit keiner weiteren Entspannung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen.

 

Strukturreformen gegen Schuldenberg

Relativ zuversichtlich sind die Wirtschaftsforscher, was den Anstieg der Staatsschulden angeht: Der Schuldenberg wird zwar weiter wachsen - 2011 beträgt das Budgetdefizit 3,1 Prozent des BIP -, die Neuverschuldung verlangsamt sich aber bis 2015 auf 1,8 Prozent des BIP. Dafür seien aber grundlegende Strukturreformen im Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung sowie bei der Staatsorganisation und den Förderungen nötig, heißt es.

 

Teuerung beschleunigt

Allerdings haben Steuererhöhungen den unangenehmen Nebeneffekt, die Teuerung zu beschleunigen. Durch die höhere Steuerbelastung und die anhaltende Verteuerung der Rohstoffe wird die Inflation nach Berechnungen des WIFO heuer auf 2,1 Prozent steigen. Im gesamten Prognosezeitraum soll sie bei 1,9 Prozent pro Jahr liegen.

Die Wirtschaft wächst laut den Prognosen stärker als in den Jahren zuvor: Zwischen 2005 und 2010 stieg das BIP real um durchschnittlich 1,5 Prozent und im Zeitraum 2000 bis 2005 um 1,6 Prozent. Die wirtschaftliche Erholung nach der schweren Rezession im Jahr 2008 habe Mitte 2009 begonnen, so die WIFO-Experten.

 

Export als Stütze

Die positive Entwicklung der österreichischen Exporte sei nicht zuletzt auf die expansive Geld- und Fiskalpolitik in den großen Wirtschaftsräumen und die rasche Erholung in den Schwellenländern zurückzuführen. Die Weltwirtschaft wird nach Ansicht des WIFO bis 2015 jährlich um 4,5 Prozent wachsen, die österreichischen Exporte um 6,2 Prozent pro Jahr. Da die Importe mit 5,8 Prozent pro Jahr etwas schwächer steigen, wird der Außenbeitrag das heimische Wirtschaftswachstum stützen. Die Bruttoanlageinvestitionen sollen laut Prognose um 2,9 Prozent pro Jahr wachsen, der Konsum um 1,2 Prozent.

ORF 01.12.2010

Langzeitarbeitslosigkeit stark gesunken

Die Situation auf dem heimischen Arbeitsmarkt hat sich auch im November weiter erholt: Die Zahl der Arbeitslosen ging im Jahresvergleich um 13.399 oder um 5,2 Prozent auf 244.346 Jobsuchende zurück. Rechnet man die 73.101 in Schulung befindlichen Personen dazu, waren zum Monatsende 317.447 Menschen ohne Arbeit.

Das waren um 19.080 Betroffene weniger als vor einem Jahr. Mit 60.000 neuen Arbeitsplätzen wurde der Beschäftigungsrekord vom Jahr 2008 um rund 7.300 Jobs übertroffen, teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung betrug im November 6,7 Prozent (nach nationaler Berechnung) und damit um 0,4 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

 

Krise hat Jobmarkt verändert

„Die Krise hat offenbar einen gewissen Wandel des Arbeitsmarkts mit sich gebracht“, betonte unterdessen der Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf, am Mittwoch im Ö1-Mittagsjournal. Es seien nämlich nicht genau jene Arbeitsplätze zurückgekommen, die in der Krise verloren gegangen waren. Die Krise habe vor allem die Industrie getroffen. Die Beschäftigung in der Industrie habe sich aber bis jetzt nur zu 60 Prozent erholt. Es seien aber andere Jobs entstanden, nämlich in Bereich der Erziehung und der Kinderbetreuung sowie im Gesundheitswesen. Davon würden überwiegend weibliche Arbeitskräfte profitieren.

 

ORF 16.09.2010

Regelung träfe nur zehn Prozent

Als „Keule gegen sozialen Missbrauch“ und effiziente Maßnahme gegen Schwarzarbeit propagierte Christine Marek (ÖVP) ihren Vorschlag, Menschen, die länger als sechs Monate Mindestsicherung erhalten, zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten. Tatsächlich erhalten die Mindestsicherung aber ohnehin nur diejenigen, die auch bereit sind zu arbeiten. Diese Voraussetzung wurde bei der mit September erfolgten Einführung festgelegt.

Einzig Personen mit Betreuungspflichten für Kinder bis zu drei Jahren bzw. schwere Pflegefälle in der näheren Familie, Bezieher im Pensionsalter und Arbeitsunfähige sind von dieser Verpflichtung ausgenommen. Bei allen anderen Fällen kommt es zur Streichung bzw. Kürzung der Leistung, wenn es der Bezieher verweigert, eine Arbeit, die ihm vom Arbeitsmarktservice (AMS) angeboten wird, anzunehmen.

Um zu gewährleisten, dass die Mindestsicherung als „Trampolin“ zurück in den Arbeitsmarkt dient, werden die Bezieher in den Betreuungskreis des AMS aufgenommen. Angeboten werden dort Beratungs- und Betreuungsangebote, wie sie etwa für langzeitarbeitslose Bezieher einer Arbeitslosenunterstützung vorgesehen sind.

Was offenbar erfolgreich funktioniert: Wie Michael Chalupka, Direktor der Diakonie, im Interview der Mittags-ZIB erklärte, beziehen 170.000 Menschen in Österreich derzeit Mindestsicherung. Lediglich zehn Prozent von ihnen tun das länger als sechs Monate.

 

Wien: Zwei Drittel arbeiten ohnehin

In Wien dürften es jedoch noch weniger sein - denn laut Chalupka arbeiten dort zwei Drittel der Mindestsicherungsbezieher ohnehin. „Die arbeiten etwas, wovon man nicht leben kann, die arbeiten so wenige Stunden, werden so schlecht bezahlt, dass dazu die Mindestsicherung kommt. Also hier von Arbeitsverweigerung zu sprechen, macht keinen Sinn. Es sind sehr sehr wenige, und die, die wirklich langzeitarbeitslos sind, die brauchen keine Keule, sondern Betreuung und Hilfestellung, um wieder Job-ready zu werden.“

Mehr Langzeitarbeitslose

In Wien gibt es laut dem AMS in diesem Jahr aufgrund der Wirtschaftskrise rund 4.000 mehr Langzeitarbeitslose als im Vorjahr. Und das, obwohl das AMS Wien heuer rund 180 Millionen Euro an speziellen Förderungsmaßnahmen bereitstellt - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.

Dass Mareks Arbeitsverpflichtung helfe, die Schwarzarbeit einzudämmen, glaubt Chalupka nicht. Mit Verweis auf die ohnehin bereits festgeschriebene Arbeitsverpflichtung der Bezieher und die Sanktionen bei Nichterfüllung sagte er: „Diese Dinge sind vorgesehen, das ist hart genug. Was aber fehlt, sind Investitionen in Jobs.“ Er plädierte vor allem für die Schaffung von Arbeitsstellen im Pflege- und Sozialbereich.

Modell gibt es bereits

Das von Marek als Vorbild zitierte deutsche Modell für die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen gibt es laut dem Diakonie-Leiter in Österreich längst: „Da ist Christine Marek nicht informiert. Es gibt ‚Step 2 Job‘ zum Beispiel in Wien-Floridsdorf, was über ganz Österreich gemacht werden soll. Da geht es aber immer um einen Mix aus fördern und fordern. Das heißt, diese Menschen brauchen Hilfestellung, soziale Betreuung, Möglichkeiten der Kinderbetreuung, dann können sie auch wieder arbeiten. Aber keine Keule bitte für die, die ohnehin schon schwach sind.“

 

 

Warnung vor Lohndumping

Der Vorschlag von Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP) zur Verschärfung der Mindestsicherung sorgt weiterhin für heftige Debatten. Der Chef des Arbeitsmarktservice Österreich (AMS), Johannes Kopf, wollte den Vorstoß politisch nicht berurteilen, verwies aber darauf, dass er die bestehenden Bestimmungen zur Integration in den Arbeitsmarkt als ausreichend betrachtet.

Kopf räumte zwar ein, dass in manchen Fällen „Zwang arbeitsmarktpolitisch sinnvoll“ sei und verwies dabei auf die Antriebslosigkeit, welche die Folge nach etlichen Jahren Arbeitslosigkeit sein könne. Hier seien die derzeitigen Zumutbarkeitsbestimmungen aber „ein gutes Mittel, um sie aus der Antriebslosigkeit rauszubekommen“. Er sei aber offen für Disussionen über die Zumutbarkeitsbestimmungen, was die Wegstrecke zum angebotenen Job betrifft, so Kopf weiter.

 

„Alter Wein in neuen Fässern“

Angesichts der von Marek geforderten Arbeitspflicht für jene Bezieher der Mindestsicherung, die nach sechs Monaten noch keinen Job haben, verwies Kopf darauf, dass bereits jetzt AMS-Klienten gemeinnützige Arbeit etwa in sozialökonomischen Einrichtungen verrichten würden. Von „alten Wein in neuen Fässern verkaufen“ sprach in diesem Zusammenhang der steirische AMS-Chef Karl Heinz Snobe - mehr dazu in steiermark.ORF.at.

Vorarlbergs AMS-Chef Anton Strini verwies zudem darauf, dass es im Moment nicht genügend gemeinnützige Arbeitsplätze gebe. Zudem berge eine Umsetzung der vorgeschlagenen Arbeitspflicht die Gefahr des Lohndumpings - mehr dazu in vorarlberg.ORF.at.

 

„Schwierige Zielgruppe“

Auch Kopf räumte ein, dass gemeinnützige Arbeit nicht mit der Wirtschaft konkurrieren dürfe. Zudem verwies der AMS-Chef darauf, dass man in der Debatte zwischen zwei Zielen unterscheiden müsse: „Zum einen geht es darum, den Sozialmissbrauch zu bekämpfen, das muss die Politik entscheiden. Zum anderen geht es um die Regeln, die es braucht, um Leute wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Mindestsicherung bringt hier eine Verbesserung zur Armutsbekämpfung.“

Das AMS rechnet durch die Mindestsicherung mit etwa 10.000 bis 20.000 zusätzlichen Fällen im Jahr, die bisher nicht hier gemeldet waren. Wenn sie mit dem AMS nicht zusammenarbeiten, droht ihnen über die Länder eine Kürzung der Mindestsicherung.

Wie viele das treffen wird, könne derzeit nicht geschätzt werden. „Das ist eine schwierige Zielgruppe, weil man sich bis jetzt nicht um deren Integration kümmerte. Man wird sehen, wie viele Verweigerer das sind. Die überwiegende Gruppe lässt sich aber motivieren“, meinte Kopf. Bevor die Integration in den Arbeitsmarkt beginnt, müssen aber oft „Vorprobleme“ wie Schulden oder Wohnungslosigkeit gelöst werden.

 

13.000 „Verweigerer im Vorjahr“

Im Vorjahr war das AMS mit rund 13.000 „Verweigerern“ konfrontiert. Konkret wurden rund 93.100 sogenannte „Sperren“ verzeichnet (2008 88.260). In 52.800 Fällen handelte es sich um Sanktionen wegen versäumter Kontrollmeldungen. 12.935 Personen (2008: 12.569) verweigerten das Jobangebot oder die Qualifikationsmaßnahme, und 217 (2008: 200) wollten schlicht nicht arbeiten. Zudem bekamen rund 27.000 Personen die ersten vier Wochen kein Arbeitslosengeld, da sie selbst gekündigt hatten. Das AMS verzeichnete rund 850.000 Menschen, die zumindest einmal im Jahr arbeitslos gemeldet waren.

 

Heftige Debatte über Mindestsicherung

Mit ihrem Vorstoß in Sachen Mindestsicherung ist der Staatssekretärin und ÖVP-Spitzenkandidatin im Wiener Wahlkampf, Christine Marek, zumindest eines gelungen: Sie hat eine heftige Debatte vom Zaun gebrochen und steht im innenpolitischen Rampenlicht. Alle Parteien nutzten die Gelegenheit, die eigene Position klarzustellen.

Die SPÖ wies umgehend Mareks Forderung zurück, Bezieher einer Mindestsicherung sollten gemeinnützige Arbeit verrichten müssen, wenn sie nach sechs Monaten keinen Job haben. Finanzstaatssekretär Andreas Schieder sprach mit Blick auf die anstehende Lanḍagswahl in Wien von einem „billigen Wahlkampfgag“. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (ebenfalls SPÖ) wies auf die bereits bestehenden Sanktionen bei Arbeitsverweigerung vor dem Ministerrat am Dienstag hin. Die Mindestsicherung sei klar mit Arbeitsanreizen verknüpft.

 

Für SPÖ indiskutabel

Ziel der Mindestsicherung sei es, Menschen wieder zurück in normale Beschäftigungsverhältnisse zu bringen, und nicht wie in Deutschland in Hartz IV zu verfestigen. Auf die Frage, ob der Marek-Vorschlag nach den bevorstehenden Wahlen vielleicht doch noch diskutiert werde, antwortete Hundstorfer: „Sicher nicht.“ Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) meinte, die vorgeschlagenen „Zwangsdienste“ seien „verwerflich“. Und nicht nur der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl, sondern auch Caritas-Direktor Michael Landau können der Idee nichts abgewinnen - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.

 

Hundstorfer redet mit Marek

Die Regierung einigte sich beim Ministerrat darauf, dass Marek und Hundstorfer ein Gespräch führen werden. Aus Sicht der SPÖ soll Hundstorfer dabei der Staatssekretärin das Modell der Mindestsicherung erklären. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) geht davon aus, dass es dem Sozialminister gelingen werde, „das aufzuklären“. Einen Termin gibt es noch nicht. Faymann hegte aber den „Verdacht“, dass es erst am Montag nach der Wien-Wahl stattfinden wird. Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) sprach dagegen von einer „Verhandlung“.

 

FPÖ und BZÖ: ÖVP verlogen

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl warf der ÖVP vor, bei der Einführung der Mindestsicherung „hoch und heilig“ versprochen zu haben, dass damit kein Missbrauch möglich sei. Die jetzige Debatte zeige aber, „dass offenbar von jenem Missbrauch ausgegangen wird, vor dem die FPÖ immer gewarnt hat“, so Kickl, der sich gemeinnützige Arbeit grundsätzlich sehr wohl vorstellen kann. Der FPÖ-Generalsekretär betonte, dass trotzdem Missbrauch „auf Kosten anderer, insbesondere der österreichischen Staatsbürger“ sanktioniert werden müsse.

Nach Ansicht von BZÖ-Chef Josef Bucher ist „die Verlogenheitspolitik der ÖVP“ nicht mehr „zu toppen“. Nachdem die ÖVP für die „leistungsfeindliche“ Mindestsicherung gestimmt habe, bekomme sie nun „offenbar Panik, weil viele Wählerinnen und Wähler zu Recht kritisieren, dass die ÖVP die Faulen unterstützt und die Fleißigen durch höhere Steuern und Belastungen bestraft.“

 

Grüne: Jenseits jeder Schamgrenze

Marek sei jedes Mittel recht, um im Wien-Wahlkampf wahrgenommen zu werden, urteilte Grünen-Sozialsprecher Karl Öllinger: „Sie lässt jede Schamgrenze hinter sich und schlägt verbal auf Arbeitslose und Arme ein.“

Die Staatssekretärin wisse, dass die meisten Arbeitslosen nach durchschnittlich 97 Tagen einen Job fänden: „Sie in einen Arbeitsdienst zu zwingen hieße, sie länger in der Arbeitslosigkeit festzuhalten.“ Es sei daher offensichtlich, dass Marek mit ihrem billigen Sager lediglich versuche, Aufmerksamkeit zu erregen.

 

ÖVP steht hinter Marek

Die ÖVP hingegen unterstützte Mareks Vorschlag. Klubobmann Karlheinz Kopf meinte, es müsse für die Betroffenen Druck in Richtung Arbeit geben, und man solle den Vorschlag nicht als „Zwangsdienst“ denunzieren. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) verwies ebenfalls auf Deutschland. Auf die Frage, ob das ganze nicht reiner Wahlkampf sei, meinte er, das habe „überhaupt nichts“ mit der bevorstehenden Wien-Wahl - bei der Marek ÖVP-Spitzenkandidatin ist - zu tun.

 

 

Heftige Debatte über Mindestsicherung

Mit ihrem Vorstoß in Sachen Mindestsicherung ist der Staatssekretärin und ÖVP-Spitzenkandidatin im Wiener Wahlkampf, Christine Marek, zumindest eines gelungen: Sie hat eine heftige Debatte vom Zaun gebrochen und steht im innenpolitischen Rampenlicht. Alle Parteien nutzten die Gelegenheit, die eigene Position klarzustellen.

Die SPÖ wies umgehend Mareks Forderung zurück, Bezieher einer Mindestsicherung sollten gemeinnützige Arbeit verrichten müssen, wenn sie nach sechs Monaten keinen Job haben. Finanzstaatssekretär Andreas Schieder sprach mit Blick auf die anstehende Lanḍagswahl in Wien von einem „billigen Wahlkampfgag“. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (ebenfalls SPÖ) wies auf die bereits bestehenden Sanktionen bei Arbeitsverweigerung vor dem Ministerrat am Dienstag hin. Die Mindestsicherung sei klar mit Arbeitsanreizen verknüpft.

 

Für SPÖ indiskutabel

Ziel der Mindestsicherung sei es, Menschen wieder zurück in normale Beschäftigungsverhältnisse zu bringen, und nicht wie in Deutschland in Hartz IV zu verfestigen. Auf die Frage, ob der Marek-Vorschlag nach den bevorstehenden Wahlen vielleicht doch noch diskutiert werde, antwortete Hundstorfer: „Sicher nicht.“ Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) meinte, die vorgeschlagenen „Zwangsdienste“ seien „verwerflich“. Und nicht nur der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl, sondern auch Caritas-Direktor Michael Landau können der Idee nichts abgewinnen - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.

 

Hundstorfer redet mit Marek

Die Regierung einigte sich beim Ministerrat darauf, dass Marek und Hundstorfer ein Gespräch führen werden. Aus Sicht der SPÖ soll Hundstorfer dabei der Staatssekretärin das Modell der Mindestsicherung erklären. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) geht davon aus, dass es dem Sozialminister gelingen werde, „das aufzuklären“. Einen Termin gibt es noch nicht. Faymann hegte aber den „Verdacht“, dass es erst am Montag nach der Wien-Wahl stattfinden wird. Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) sprach dagegen von einer „Verhandlung“.

 

FPÖ und BZÖ: ÖVP verlogen

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl warf der ÖVP vor, bei der Einführung der Mindestsicherung „hoch und heilig“ versprochen zu haben, dass damit kein Missbrauch möglich sei. Die jetzige Debatte zeige aber, „dass offenbar von jenem Missbrauch ausgegangen wird, vor dem die FPÖ immer gewarnt hat“, so Kickl, der sich gemeinnützige Arbeit grundsätzlich sehr wohl vorstellen kann. Der FPÖ-Generalsekretär betonte, dass trotzdem Missbrauch „auf Kosten anderer, insbesondere der österreichischen Staatsbürger“ sanktioniert werden müsse.

Nach Ansicht von BZÖ-Chef Josef Bucher ist „die Verlogenheitspolitik der ÖVP“ nicht mehr „zu toppen“. Nachdem die ÖVP für die „leistungsfeindliche“ Mindestsicherung gestimmt habe, bekomme sie nun „offenbar Panik, weil viele Wählerinnen und Wähler zu Recht kritisieren, dass die ÖVP die Faulen unterstützt und die Fleißigen durch höhere Steuern und Belastungen bestraft.“

 

Grüne: Jenseits jeder Schamgrenze

Marek sei jedes Mittel recht, um im Wien-Wahlkampf wahrgenommen zu werden, urteilte Grünen-Sozialsprecher Karl Öllinger: „Sie lässt jede Schamgrenze hinter sich und schlägt verbal auf Arbeitslose und Arme ein.“

Die Staatssekretärin wisse, dass die meisten Arbeitslosen nach durchschnittlich 97 Tagen einen Job fänden: „Sie in einen Arbeitsdienst zu zwingen hieße, sie länger in der Arbeitslosigkeit festzuhalten.“ Es sei daher offensichtlich, dass Marek mit ihrem billigen Sager lediglich versuche, Aufmerksamkeit zu erregen.

 

ÖVP steht hinter Marek

Die ÖVP hingegen unterstützte Mareks Vorschlag. Klubobmann Karlheinz Kopf meinte, es müsse für die Betroffenen Druck in Richtung Arbeit geben, und man solle den Vorschlag nicht als „Zwangsdienst“ denunzieren. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) verwies ebenfalls auf Deutschland. Auf die Frage, ob das ganze nicht reiner Wahlkampf sei, meinte er, das habe „überhaupt nichts“ mit der bevorstehenden Wien-Wahl - bei der Marek ÖVP-Spitzenkandidatin ist - zu tun.

 

ORF 05.07.2010

 

Angespannter Arbeitsmarkt

In der Heeresverwaltung soll Personal eingespart werden. Das Bundesheer erwartet einen Rekord an Freiwilligen. Schon im ersten Halbjahr gab es fast 2.000 Meldungen, während man im ganzen Vorjahr 3.723 Meldungen und 2008 nur 2.704 zählte. Das geht aus den aktuellen Daten des Heeres hervor.
Ein Grund für den starken Ansturm könnten die angespannten Arbeitsmarktsituation und die damit zusammenhängende Unsicherheit sein. Fakt ist jedenfalls, dass sich bis Ende Juni 1.978 Männer und Frauen freiwillig für das Bundesheer gemeldet haben, bis Ende des Jahres dürften es über 4.000 werden.

 

ORF 25.05.2010

Keine Auswirkung auf Arbeitslosenzahlen?

Noch vor kurzem hat Sozialminister Hundstorfer (SPÖ) die Effizienz von AMS-Schulungen gelobt, nun will er das Angebot durchforsten und kürzen. Die Kurse werden evaluiert, auch dass jemand dreimal denselben Bewerbungskurs macht, soll nicht mehr vorkommen. 100 Millionen Euro will Hundstorfer einsparen - dass deswegen die Arbeitslosenzahlen stärker steigen, glaubt der Minister nicht.

 

Qualifizierung betont
Wesentlich im Kampf gegen Arbeitslosigkeit sei nach wie vor die Qualifizierung. 40 Prozent der Jobsuchenden haben lediglich einen Pflichtschulabschluss. Daher sei Nachqualifizierung notwendig.
Die Eingliederungsbeihilfe für Langzeitarbeitslose soll künftig auch verstärkt für Höherqualifizierte wie HTL-, Fachhochschul- und Uniabsolventen, die einen Job suchen, eingesetzt werden und eine Hilfe für die "Praktikantengeneration" darstellen.

 

Noch vor kurzem Lob für Kurse
Ende März und Anfang April hatte Hundstorfer noch auf den Erfolg der AMS-Schulungen verwiesen: Die Angebote seien ausgebaut worden, da diese die Jobchancen der Menschen deutlich erhöhen würden.
Die Qualifizierungsmaßnahmen würden sich als gutes Instrument erweisen, "auch wenn dies manche politischen Mitbewerber nicht gerne sehen". Den praktischen Nutzen der Kurse würden die Teilnehmer in Befragungen mit der Note 1,9 auf einer Skala von eins bis sechs bewerten.
So habe 2009 die Hälfte der Jobsuchenden nach einer AMS-Schulung innerhalb von drei Monaten einen neuen Arbeitsplatz gefunden. Bei Arbeitsstiftungen sei diese Quote von Jänner bis September 2009 sogar bei 69 Prozent gelegen. Nun soll dennoch bei den Kursen gespart werden.

 

Arbeitsmarktpolitk nützt nicht den Arbeitslosen

sondern den Großparteien nahestehenden sogenannten Bildungseinrichtungen und NGOs. Darum sollte kein Steuerschilling für das sinnlose Einsperren von Arbeitslosen ausgegeben werden. Diverse Anhaltezentren wie z.B. bei der Post (Doko wurde im ORF2 mal gesendet ) sollte die Bürger aufrütteln und nicht zu unqualifizierten Postings a' la "wer arbeiten will..." verleiten. Merke, der Politik stehen die Lobbyis näher als die Bürger.
Sehr verständlich und empfehlenswert dazu dieser Artikel:
http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/download/material/alone_in-the-dark.pdf


14.05.2010   

Querdenker im Interview: „Wir laufen in eine große Depression“ http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/querdenker-im-interview-wir-laufen-in-eine-grosse-depression;2576378;0 ..... Die Finanzmärkte werden zusammenbrechen, die Europäische Währungsunion zerbrechen und die Welt in eine große Depression schlittern. Ein düsteres Untergangsszenario? Ganz und gar nicht, sagt Gerald Celente, Gründer des Trends Research Institute in Kingston (USA). Im Interview mit dem Handelsblatt erklärt der Querdenker, warum er mit dem Schlimmsten rechnet.

 

ORF 06.05.2010

AK fordert bessere Verteilung der Arbeitszeit
Eine gerechtere Verteilung der Arbeit und eine Arbeitszeitverkürzung fordert die Arbeiterkammer. In Österreich würden jährlich unbezahlte Überstunden im Ausmaß von bis zu 60.000 Vollzeitjobs geleistet, kritisierte Präsident Johann Kalliauer.

 

314 Millionen Überstunden
2009 seien in Österreich knapp 314 Millionen Überstunden gemacht worden, rund ein Drittel davon unbezahlt, so Kalliauer. Eine bessere Verteilung der zu leistenden Arbeitszeit käme nicht nur den Bedürfnissen der Menschen entgegen, sondern würde auch positive Beschäftigungseffekte erzielen.


Kürzere Arbeitszeit - mehr Jobs
Laut Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) sei von einer Reduzierung der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit um zehn Prozent ein Beschäftigungsplus von bis zu vier Prozent zu erwarten, argumentierte der AK-Chef.

 

Keine Arbeitsverdichtung
Eine Verkürzung der Vollzeit müsse ohne Arbeitsverdichtung ablaufen, verlangte Kalliauer. Es dürfe auch niemand weniger verdienen als vorher.
Im Gegenzug kann sich der Arbeiterkammer-Präsident zur Finanzierung dieser Maßnahmen die Verwendung von Teilen der jährlichen Lohnerhöhungen vorstellen - in sozial abgestufter Form.

 

ORF 23.02.2010

 

Starke Steigerung bei Langzeitarbeitslosen
Eine starke Steigerung wurde zuletzt bei den Langzeitarbeitslosen verzeichnet, hier liegen neueste Daten aus dem Jänner 2010 vor. Zwischen Jänner 2008 und dem Vergleichszeitraum 2009 sank die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen zwar von 39.220 auf 34.601.
Im ersten Monat 2010 stieg sie jedoch auf 43.094. Die Veränderung zwischen Jänner 2008 und Jänner 2010 betrug somit plus 9,9 Prozent. Von der Steigerung waren in erster Linie Personen zwischen 15 und 24 Jahren sowie Männer im Haupterwerbsalter betroffen.

 

ORF 01.02.2010

Im Jänner 2010 waren in Österreich 323.651 Menschen arbeitslos, das waren um 7,3 Prozent mehr als im Jänner 2009. Insgesamt stieg die Arbeitslosenquote in Österreich um 0,7 Prozent auf 8,9 Prozent, gab das Arbeitsministerium am Montag bekannt.

Nicht einberechnet ist jedoch die Zahl derer, die sich derzeit in Schulung befinden. Würde man auch diese einbeziehen, waren im Jänner 402.692 Menschen ohne Job.

 

Mehr Arbeitslose als im Krisenjahr 2009
Trotz des leichten Konjunkturanstieges und der etwas verbesserten Wirtschaftsaussichten für 2010 liegt die Zahl der Personen ohne Arbeit weiterhin deutlich über dem Durchschnitt des Krisenjahres 2009. Im Schnitt waren im vergangenen Jahr in Österreich 260.309 Menschen ohne Beschäftigung.

 

Deutliches Plus bei Schulungen
Auch die deutlich gestiegene Zahl der Schulungsteilnehmer kann über die hohe Zahl an Arbeitslosen nicht hinwegtäuschen. Waren im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 64.062 Menschen in Schulungen, waren es im Jänner bereits 79.041 - das entspricht einem Plus von 47,7 Prozent gegenüber Jänner 2009.

 

"Arbeitsmarkt sehr lebendig"
"Im vergangenen Jahr konnten mit Hilfe des AMS rund 580.000 Menschen wieder an einen Arbeitsplatz vermittelt werden. Das ist ein Rekordwert und zeigt, dass der Arbeitsmarkt sehr lebendig ist und dass die zahlreichen vom AMS angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen die Vermittlungschancen erhöhen", sagte Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) nach der Bekanntgabe der Daten.

Alleine im Jänner 2010 nahmen 43.747 Menschen eine Arbeit auf, 26.565 nutzten ein Kursangebot.

 

Rekordbudget für Schulungen
Und die Schulungen sollen im laufenden Jahr noch weiter ausgebaut werden. Für 2010 sei das entsprechende Budget auf ein Rekordniveau von 1,22 Mrd. Euro aufgestockt worden, sagte AMS-Sprecherin Beate Sprenger am Sonntag. So habe man die Zahl der Schulungsteilnehmer bereits von 2008 auf 2009 um fast 27 Prozent erhöht.

Da die Arbeitslosigkeit weiter steige, werde die Zahl der Personen, die an Schulungsmaßnahmen des AMS teilnehmen, auch 2010 steigen.

 

Schwache Konjunktur und harter Winter
Für die starke Zunahme der Arbeitslosen im Jänner nannte Hundstorfer zwei Gründe: Sie hänge "einerseits mit der fortdauernden Wirtschaftskrise und der zu schwachen Konjunktur zusammen, andererseits auch mit dem harten Winter", so Hundstorfer.

Trotzdem sei die Arbeitslosigkeit noch immer geringer als im Jahr 2006. Durch die niedrigen Temperaturen in Ostösterreich habe es am Bau einen überdurchschnittlich starken Anstieg der Arbeitslosigkeit gegeben.

 

30 Prozent mit Einstellungszusage
Für die nächsten, wärmeren Monate erwartet der Arbeitsminister einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das Ministerium begründet das damit, dass 94.436 Personen oder knapp 30 Prozent aller Arbeitslosen eine Jobzusage hätten.


Leichter Rückgang bei Zeitarbeitern
Gestiegen ist die Zahl der Jobsuchenden nach wie vor in allen Branchen mit Ausnahme der Arbeitskräfteüberlasser. Bei den Zeitarbeitern ging die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich leicht um 1,5 Prozent auf 30.034 Betroffene zurück.


Rund 50.000 Jugendliche ohne Job
Vor allem durch den starken Rückgang in der Baubranche wuchs die Männerarbeitslosigkeit mit 8,1 Prozent stärker als jene der Frauen (plus 5,8 Prozent). Weiter stieg auch die Jugendarbeitslosigkeit: Im Jänner waren 50.265 Junge im Alter von 15 bis 24 Jahren ohne Arbeit, das waren um 4,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Lehrstellensuchenden ging geringfügig um 0,1 Prozent auf 5.071 Betroffene zurück, gleichzeitig sank aber auch die Zahl der gemeldeten offenen Lehrstellen, und zwar um 5,5 Prozent auf 2.795 Jobs.

 

Kräftiger Anstieg bei Langzeitarbeitslosen
Bei den über 50-Jährigen stieg die Arbeitslosigkeit um fast zehn Prozent auf 65.059. Einen kräftigen Anstieg gab es bei den Langzeitarbeitslosen, die länger als zwölf Monate beim AMS vorgemerkt sind, und zwar um fast 43 Prozent auf 8.291. Und genau hier will Hundstorfer ansetzen. Durch die "Aktion 10.000" sollen Langzeitarbeitslose beim Wiedereinstieg in ein reguläres Dienstverhältnis unterstützt werden.

 

ORF 03-11-09

 

24 Prozent mehr Arbeitslose als 2008
Ende Oktober waren inklusive Schulungsteilnehmern 319.320 Menschen arbeitslos gemeldet, 61.996 oder 24,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen selbst stieg erstmals seit Jänner um weniger als 50.000 an.

Kurzarbeit bremst Arbeitslosigkeit
Der Zuwachs ohne Schulungsteilnehmer gegenüber Oktober 2008 betrug 42.748 oder 21,1 Prozent auf 245.523, wie das Arbeitsministerium am Montag mitteilte. Gebremst wurde die Arbeitslosigkeit auch durch Kurzarbeit. Ende Oktober mussten 35.904 Beschäftigte in 294 Unternehmen kurzarbeiten.
Die Arbeitslosigkeit steigt seit zwölf Monaten kontinuierlich an. Prozentuell am kräftigsten fiel der Anstieg im Juni 2009 mit plus 33 Prozent oder fast 60.000 Betroffenen aus.

Ein Drittel mehr Schulungsteilnehmer
Die Zahl der Schulungsteilnehmer des Arbeitsmarktservice (AMS) wuchs im Jahresabstand um 19.248 oder 35,3 Prozent auf 73.797.
In EU an zweitbester Stelle. 6,8 Prozent nationale Arbeitslosenquote
Nach nationaler Definition betrug die Arbeitslosenquote 6,8 Prozent, nach 5,6 Prozent vor einem Jahr.
In der EU liegt Österreich mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent weiterhin an zweitbester Stelle.
Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren im Oktober wieder alle Bundesländer betroffen. Am kräftigsten nahm die Zahl in Oberösterreich mit plus 40,8 Prozent zu, gefolgt von Vorarlberg (plus 33,3 Prozent), Niederösterreich (plus 28,3 Prozent), Kärnten (plus 22,5 Prozent), der Steiermark (plus 21,7 Prozent), Wien (plus 14,1 Prozent), Salzburg (plus 14,0 Prozent), dem Burgenland (plus 12,7 Prozent) und Tirol mit plus 12,5 Prozent.

Plus 40,8 Prozent in Oberösterreich
Plus 33,3 Prozent in Vorarlberg
Plus 28,3 Prozent in Niederösterreich
Plus 22,5 Prozent in Kärnten
Plus 21,7 Prozent in der Steiermark
Plus 14,1 Prozent in Wien
Plus 14,0 Prozent in Salzburg
Plus 12,7 Prozent im Burgenland
Plus 12,5 Prozent in Tirol

Lehrstellenlücke verringert. Weniger offene Stellen
Die Zahl offener Stellen sank um 20,6 Prozent auf 27.784. Bei Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) wuchs die Arbeitslosenzahl um 5.994 oder 17,0 Prozent auf 41.252, bei Älteren (ab 50 Jahre) legte sie um 8.140 oder 19,9 Prozent auf 49.117 zu.
Auf dem Lehrstellenmarkt standen 6.145 Suchenden (minus fünf Prozent) 3.537 gemeldete offene Ausbildungsstellen (minus 0,3 Prozent) gegenüber. Die Lehrstellenlücke verringerte sich damit um 314 auf 2.608.

Beschäftigung schrumpft
Rückläufig war im Oktober die Beschäftigung: Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ging im Jahresvergleich laut Prognose um 1,8 Prozent oder 61.000 auf 3,375 Millionen Personen zurück. Zugenommen hat hingegen die Beschäftigung der über 50-Jährigen, und zwar um 1,6 Prozent auf fast 650.000.

Saisonbedingte Arbeitslosigkeit im Tourismus. Industrie und Bau stark betroffen
Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren im Oktober vor allem die Industrie und der Bau betroffen. Im Produktionsbereich nahm die Zahl der Jobsuchenden um 54,6 Prozent oder fast 11.000 Betroffene auf 31.139 Personen zu. Dazu kommen 23.350 arbeitslose Zeitarbeiter (plus 19,8 Prozent).
Am Bau betrug der Anstieg saisonbedingt fast 30 Prozent. Kräftig gestiegen ist auch die Arbeitslosigkeit im Handel, und zwar um 22 Prozent auf 37.671 Betroffene.
Im Tourismus gab es saisonbedingt 44.155 gemeldete Jobsuchende, das waren 8,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Anstieg bei Männern höher als bei Frauen. Jugendarbeitslosigkeit weiter hoch
Stark betroffen sind nach wie vor Jugendliche bis 24 Jahre: Im Oktober waren 41.252 junge Menschen arbeitslos gemeldet, das waren im Jahresvergleich 17 Prozent oder 5.994 mehr. Bei den über 50-Jährigen nahm die Arbeitslosigkeit um 19,9 Prozent auf 49.117 Personen zu.

Aufgrund der hohen Industriearbeitslosigkeit fiel der Anstieg bei den jobsuchenden Männern mit 27,7 Prozent auf 132.536 Betroffene deutlich stärker aus als bei den Frauen mit einem Plus von 14,1 Prozent auf 112.987 Personen.

Tumpel fordert neues Arbeitsmarktpaket
AK-Präsident Herbert Tumpel forderte von der Regierung ein neues Arbeitsmarktpaket. Er verlangte unter anderem den weiteren Ausbau der Bildungskarenz, eine Bildungsteilzeit und die Möglichkeit der Kurzarbeit in kleineren und mittleren Unternehmen.

 

Gegen "Nachschmeißen von fast 900 Euro"
Seit sich die Regierung Ende Juli auf eine Mindestsicherung von künftig 733 Euro netto monatlich geeinigt hat, will die Kritik daran nicht abreißen. Am Sonntag drängte ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser (SPÖ) erneut auf eine höhere Mindestsicherung.
Oberhauser will eine zwölfmalige Auszahlung von 855 Euro. Damit wäre insgesamt die ursprünglich angestrebte Summe erreicht. Die ÖVP reagierte auf die Forderung mit äußerster Schärfe und spielte dabei Arbeitnehmer und Bezieher von Sozial- und Notstandshilfe gegeneinander aus.
 

ÖVP kämpft für "Frühaufsteher"
ÖVP-Generalsekretär Karl Kaltenegger nannte die Forderung nach der ursprünglich geplanten Mindestsicherung von 10.260 Euro jährlich - die auch von Hilfsorganisationen wie der Caritas und der Diakonie geteilt wird - am Sonntag "überbordend".
"Die ÖVP ist die Partei der arbeitenden Menschen. Wir sind für jene da, die früh aufstehen, um zur Arbeit zu gehen und sich und ihren Familien einen Wohlstand zu erarbeiten", hieß es in der Aussendung. "Solidarität mit den hart arbeitenden Menschen" sei gefordert.


Arbeitsscheue Sozialhilfeempfänger?
Bereits zuvor hatten Hilfsorganisationen nach ähnlichen Aussagen aus der ÖVP ("soziale Hängematte") betont, dass die Gegenüberstellung von "arbeitenden Menschen" un den Beziehern von Sozialleistungen nicht nur ideologisch bedenklich, sondern auch sachlich falsch sei.
Bei weit über einem Viertel der Bezieher von Sozialhilfe handelt es sich etwa um Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen. Umgekehrt gibt es auch viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren geringer Lohn sie zum Bezug der Sozialleistungen berechtigt.
 

"Arbeitnehmerverräter"
Österreich habe ohnehin ein "engmaschig gestricktes soziales Netz", insistierte Kaltenegger indes am Sonntag. Außerdem pochte er auf den gemeinsamen Regierungsbeschluss zur Mindestsicherung von SPÖ und ÖVP, an dem "nicht ständig weiter gerüttelt" werden solle.
Auch der ÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB meinte am Sonntag zum Thema, es sei "fraglich, warum überhaupt noch irgendjemand arbeiten gehen soll, wenn einem der Staat fast 900 Euro nachschmeißt". Die Arbeitnehmervertreter der SPÖ-Gewerkschaft seien "Arbeitnehmerverräter".
 

Kritik von FPÖ und BZÖ
Die FPÖ kritisierte Oberhauser, die auch SPÖ-Nationalratsabgeordnete ist, wegen deren "politischer Schizophrenie": Sie handle "äußerst different, je nachdem, ob sie gerade das Hütchen der Gewerkschafterin aufhat oder jenes der Nationalratsabgeordneten".
Das BZÖ kritisierte das "Chaos" bei den Forderungen von SPÖ-Gruppen, die dann regelmäßig "von den eigenen Fraktionen hinterfragt und korrigiert" würden. Das "Lizitieren nach immer höheren Summen" sei nicht finanzierbar und keine seriöse Politik.

26.10.09
Bucher für verzinstes Pensionskonto
BZÖ-Obmann Josef Bucher hat gestern bei der Programmkonferenz des Bündnisses basierend auf den neuen Grundsatzpositionen ein neues Pensionssystem vorgestellt. Dieses sieht ein verzinstes Pensionskonto vor, auf dessen Basis jeder Österreicher selbst entscheiden kann, mit welchem Alter, welchen Versicherungszeiten und Beiträgen man in den Ruhestand tritt.
Bucher präsentierte im Dachfoyer der Wiener Hofburg seinen Landesparteifunktionären die zehn rechtsliberalen Grundsatzpositionen des Bündnisses. Ein Punkt enthält dabei das vorgestellte Pensionssystem, denn um dieses dauerhaft zu sichern, müsse der Generationenvertrag neu gestaltet werden, erklärte er.

Gegen Mindestsicherung, für Transferkonto
Der Bündnischef sprach sich bei der Programmkonferenz gegen die Einführung der Mindestsicherung aus und schlug im Gegensatz hierzu ein "Bürgergeld" vor: "Wir brauchen keine Mindestsicherung, wo sich Menschen in die Hängematte legen." Das leistungsorientierte Bürgergeld, es soll 30 Prozent unter dem Mindestlohn liegen, sei hingegen motivierend für Leistung, so Bucher. Abgelehnt hat er außerdem ein vorzeitiges Aus der Hacklerregelung.
Unterstützung gab es hingegen für den Vorschlag von Finanzminister Josef Pröll (ÖVP), ein Transferkonto einzuführen.
Der Klubobmann nahm nach internen Diskussionen abermals zum Thema Ausländer Stellung: Jenen, die es brauchen, soll Asyl gewährt werden. Bei Missbrauch des "Gastrechts" aber soll abgeschoben werden, so Bucher. Er pochte auf ein Green-Card-Modell für Schlüsselarbeitskräfte, welches kontrollierte Einwanderung ermöglichen soll.

Österreich in Wohlstandsindex auf Rang 15
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Österreich ist in einem Index des Legatum Institute über den Wohlstand der Staaten auf Rang 15 unter 104 Staaten geführt. An der Spitze der Reihung steht Finnland, vor der Schweiz, Schweden, Dänemark und Norwegen. Der Index berücksichtigt neun Faktoren, darunter Wirtschaftswachstum, Innovation, Bildung, Staatsführung, persönliche Freiheit und Sicherheit.
Auch wenn die reichsten Länder beim Wohlstandsindex am besten abschneiden, gebe es "Anzeichen möglicher Schwächen im Bereich innere Sicherheit und Staatsführung", heißt es in dem gestern veröffentlichten Index, der heuer zum dritten Mal erstellt wurde.
Europa habe "Dank einer beeindruckenden Mischung aus wirtschaftlichem Fortschritt und guter Lebensqualität" die höchste Konzentration der reichsten Länder der Welt. Künftiger Wohlstand werde durch eine wachstumsfördernde Politik, starke soziale Netze, starke öffentliche Sicherheit sowie innovative Bürger mit Unternehmergeist sichergestellt."

 

 

.Beruflich Arbeitslos

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Anstelle Arbeitslose in den erwerbsorientierten Arbeitsprozess zurückzudrücken, erlernen Arbeitslose wie sie für sich selbst und die Gesellschaft sinnvoll "beruflich.arbeitslos" bleiben.

 
[basistunnel/Y]