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Arbeitslosenzahlen
Österreich / Europa
Nov.2025
Die
Arbeitslosenquote stieg auf 7,2 Prozent, teilte das AMS am Montag in einer
Aussendung mit.

Andachtsbild der
demokratischen Religion
2025

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Andachtsbild der
demokratischen Religion
2024
Juli 2024
Arbeitslosenrate im Juni bei 6,2 Prozent
Juni 2024
9,5 Prozent - bzw. 30549 - mehr Arbeitslose als im Vorjahr.
April 2024
Arbeitslosenquote auf 6,9 Prozent gestiegen April 2024
Die Arbeitslosenquote ist im März im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum auf 6,9 Prozent gestiegen. Ende März waren 369.640
Personen beim AMS vorgemerkt,
291.468
davon waren arbeitslos gemeldet, 78.172 Personen nahmen an
Schulungsmaßnahmen des AMS teil.
März 2023
Arbeitslosigkeit auf tiefstem Stand seit 2008
369.769 Menschen ohne Arbeit oder in AMS-Schulungen.
Oktober 2021
Arbeitslosenzahlen unter Vor-CoV-Niveau
September 2021
Knapp 76.000 weniger Arbeitslose im August
Arbeitslosigkeit: AMS soll wieder schärfer sanktionieren

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demokratisches Andachtsbild
/ Jänner 2020
September 2020
422.910 Arbeitslose, 452.499 in Kurzarbeit
Die Coronavirus-Krise wirkt sich weiterhin stark auf den Arbeitsmarkt aus.
Im August waren 422.910 Personen ohne Job, das sind um 92.219 Personen bzw.
um 27,9 Prozent mehr als im August 2019. Davon waren 371.893 Personen (plus
33,2 Prozent zum Vorjahresmonat) beim AMS arbeitslos gemeldet und 51.017
Personen (minus 1,0 Prozent) in Schulung.
April 2020
562.522 (plus 193.543)
Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 562.522 (plus
193.543) ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition
stieg um 4,7 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent. Österreichweit sank die Zahl der
unselbstständig Beschäftigten im März nach vorläufigen Berechnungen um 150.000
auf 3,626 Millionen Personen.
März 2020
Binnen zwei Tagen 49.000 neue Arbeitslose
Die Coronavirus-Krise hat bereits starke Auswirkungen auf die
Arbeitslosigkeit in Österreich. Seit dem Start der Ausgangsbeschränkungen
gibt es – Montag und gestern zusammengerechnet – um 49.000 Arbeitslose mehr
als noch Sonntagabend, sagte AMS-Chef Johannes Kopf gestern. Betroffen von
der „enormen Steigerung“ in den zwei Tagen seien großteils Beschäftigte aus
„dynamischen Branchen“.
Von den exakt 48.969 neuen Arbeitslosen kämen 20.000 Personen aus
Beherbergung und Gastronomie, 4.500 vom Bau und 3.900 aus dem Bereich
Arbeitskräfteüberlassung. Neben bisher Beschäftigten, von denen sich die
Unternehmen nun trennten, kämen noch Personen dazu, die ihre Arbeit nicht
wie geplant aufnehmen konnten. „Der Anstieg lässt sich zu einem hohen Anteil
mit dem vorzeitigem Saisonende im Tourismus erklären und dem Umstand, dass
kaum jemand aktuell zu arbeiten beginnt“, sagte Kopf.
Nov. 2019
Zusammengerechnet waren
354.026
Personen (minus 11.527) ohne Beschäftigung
2018
Österreich als Trittbrettfahrer.
Dank der Kriege
in Afghanistan, Irak, Lybien, Syrien sinkt die
Arbeitslosigkeit in Europa und Österreich. Auch
Hitler wusste, dass dass Waffenproduktion
der beste Wirtschaftsmotor ist
und es wurde bejubelt.
2018
Arbeitslose und Schulungsteilnehmer
zusammengerechnet waren
341.024
Personen (minus 33.949) ohne Beschäftigung.
Die Arbeitslosenquote nach nationaler
Definition sank um 0,8 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent. Ende Juni gab es
274.667 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 9,6 Prozent weniger als im
Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice (AMS)
ging um 6,6 Prozent auf 66.357 Personen zurück. Das geht aus aktuellen Daten
des AMS hervor.
Österreichs Wirtschaft wächst rasant – Arbeitslosigkeit sinkt
Arbeitslosigkeit sank im
Februar 2018 erneut
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar
erneut gesunken. Inklusive AMS-Schulungsteilnehmern waren Ende Februar
444.426
Personen auf Arbeitssuche, ein Rückgang von 6,6 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum.
Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone hat im
November den niedrigsten Stand seit Jänner 2009
erreicht. Die Quote betrug 8,7 Prozent - ein
leichter Rückgang gegenüber Oktober (8,8
Prozent). Österreich verzeichnete im November
unverändert zum Vormonat eine Arbeitslosenrate
von 5,4 Prozent (nach EU-Berechnung). Das ist
Rang zehn in der gesamten EU, wie Eurostat heute
mitteilte.
Arbeitslosigkeit sinkt um 4,3 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter. Ende
September waren im Vergleich zu 2016 um 4,3
Prozent weniger Personen arbeitslos.
Schulungsteilnehmer eingerechnet waren
374.935
Personen ohne Job (minus 17.004). Die
Arbeitslosenquote sank um 0,6 Prozentpunkte auf
7,5 Prozent. Laut Arbeitsmarktservice (AMS)
handelt es sich um den niedrigsten
September-Wert seit 2013.
Arbeitslosigkeit in OECD-Ländern stabilisiert
sich weiter
01.09.2017
Sinkende Arbeitslosigkeit mit Wermutstropfen
Der Wirtschaftsaufschwung lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in
Österreich sinken. Ende Juli waren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4
Prozent weniger Personen ohne Job. Die gute Nachricht wird allerdings
getrübt durch einen Zuwachs bei Schulungsteilnehmern. Arbeitslose und
Schulungsteilnehmer zusammengerechnet, waren im Juli
370.386 Personen ohne
Job, ein Minus von 9.293 Menschen in absoluten Zahlen. Die Arbeitslosenquote
nach nationaler Definition sank um 0,5 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent. Per
Monatsende gab es 307.191 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 4,4 Prozent
weniger als im Vorjahresmonat.
01.06.2017
Arbeitslosigkeit sinkt weiter
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Mai weiter verbessert: Die
Arbeitslosigkeit sank um 2,7 Prozent, die Zahl der unselbstständig
Beschäftigten nahm um 1,7 Prozent zu, so das Sozialministerium.
Insgesamt waren Ende Mai
394.511 Personen ohne Job (Arbeitslose und
Schulungsteilnehmer), das waren um 10.959 Personen weniger als im
Vergleichsmonat des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote nach nationaler
Definition sank um 0,5 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent.
01.05.2017
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich weiter entspannt:
Ende April waren einschließlich der Schulungsteilnehmer 413.683 Menschen
ohne Arbeit, um 2,6 Prozent (11.014 Personen) weniger als vor einem Jahr.
Arbeitslos gemeldet waren
337.923
Personen, ein Rückgang um 4,5 Prozent. Die
nationale Arbeitslosenquote ist im Jahresabstand um 0,5 Prozentpunkte auf
8,6 Prozent gesunken. Nach internationalen Maßstäben beträgt die jüngste
verfügbare Quote (März) gemäß Eurostat 5,9 Prozent - der EU-Durchschnitt
liegt bei 8,0 Prozent.
Trotz eines leichten Rückganges am Ende des Jahres ist die
Arbeitslosigkeit in Österreich 2016 auf ein Rekordhoch geklettert.
Im Jahresschnitt waren fast 425.000 Personen ohne Arbeit bzw. in Schulungen.
Mit einer Entspannung der Situation ist laut Arbeitsmarktservice (AMS) auch
2017 nicht zu rechnen. Die zuletzt stärkere Konjunktur soll sich laut
Prognosen wieder abschwächen, so AMS-Chef Johannes Kopf. Hinzu komme, dass
deutlich mehr geflüchtete Menschen dieses Jahr Asyl erhalten und damit auf
den Arbeitsmarkt kommen würden.
02.11.2016
Die Zahl der Arbeitslosen
ist im Oktober erneut gestiegen. 340.779 Personen waren als
arbeitslos vorgemerkt, um 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Aus den Zahlen geht außerdem hervor, dass für die
Betroffenen die Rückkehr in die Arbeitswelt zunehmend
schwieriger wird.
Inklusive Schulungsteilnehmern waren laut Sozialministerium
411.951 Menschen ohne Job, ein Plus von 0,3 Prozent.
Wer arbeitslos ist, hat es außerdem zunehmend schwerer,
wieder Arbeit zu finden: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen
stieg um 3,5 Prozent, die durchschnittliche Verweildauer in
der Arbeitslosigkeit sogar um 5,1 Prozent. Sie beträgt
inzwischen 132 Tage. Die Zahl Arbeitsloser mit
Einstellungszusage sank zugleich um 0,6 Prozent.
29.10.2016
Im September waren in Österreich
391.939 Menschen arbeitslos.
Nach nationaler Berechnung sank die Arbeitslosenrate gegenüber
dem Vorjahr leicht - um 0,1 Prozent auf 8,2 Prozent, so das
Sozialministerium. Rechnet man die Schulungsteilnehmer heraus,
waren zu Monatsende 323.239 Menschen als arbeitslos registriert,
das waren um 0,3 Prozent mehr als im September 2015. Damit ist
die Arbeitslosigkeit weiter gestiegen, wenn auch nicht so rasch
wie zuletzt.
16.10.2016
Der Bedarf
mancher Branchen an Beschäftigten reicht nicht aus, um die
Arbeitslosigkeit zu verringern. Diese steigt in Österreich
weiter, wenn auch nicht mehr so rasch wie zuletzt vom
Arbeitsmarktservice (AMS) prognostiziert. Von heuer 9,1 Prozent
wird die Arbeitslosenquote auf 9,6 Prozent im nächsten Jahr
steigen. Die letzte AMS-Prognose war noch von über zehn Prozent
für 2017 ausgegangen. ...
3.10.2016
Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit
Im Verwaltungsrat des Arbeitsmarktservice (AMS)
ist ein Paket zum Kampf gegen die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich
beschlossen worden. Es werden 400 neue Planstellen im AMS geschaffen und
fünf Projekte finanziert.
Mindestsicherung: 10,9 Prozent mehr Bezieher im Vorjahr
Im Jahr 2015
haben 284.374 Personen Mindestsicherung bezogen, das ist gegenüber dem Jahr
davor ein Anstieg um 10,9 Prozent. Das ist aktuellen Zahlen des
Sozialministeriums zu entnehmen, die der APA vorliegen. Im Schnitt wurden
pro Person und Monat 331 Euro aufgewendet, insgesamt betrugen die Ausgaben
der Bundesländer für die Mindestsicherung im Vorjahr 765,2 Millionen, ein
Plus von 13,7 Prozent. ......
08.09.2016
Arbeitslosigkeit im August auf Rekordniveau
Die Arbeitslosigkeit ist im
August erneut auf ein Rekordniveau gestiegen. Im Vergleich
zum Vorjahresmonat waren um 1,1 Prozent mehr Personen ohne
Job.
Arbeitslose
und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren es
388.624
Personen (plus 4.039). Die Arbeitslosenrate nach nationaler
Definition lag unverändert bei 8,3 Prozent. Ende August gab
es 329.862 vorgemerkte Arbeitslose, das waren um 0,8 Prozent
mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer
beim Arbeitsmarktservice (AMS) stieg um 2,3 Prozent auf
58.762 Personen, wie das Sozialministerium am Donnerstag in
einer Aussendung mitteilte. ......
Arbeitslosigkeit im April um 1,1 Prozent höher
Die Arbeitslosigkeit ist im April erneut gestiegen: Im Vergleich zum
Vorjahresmonat waren um 1,1 Prozent mehr Menschen ohne Job.
424.697 Menschen
sind derzeit offiziell ohne Arbeitsplatz.
Konjunktur belebt Arbeitsmarkt in Euro-Zone
Die Konjunkturerholung im Euro-Raum schlägt zunehmend auf den Jobmarkt
durch. Die Arbeitslosigkeit fiel im Februar auf den tiefsten Stand seit
viereinhalb Jahren, wie die Statistikbehörde Eurostat heute mitteilte.
16,63 Millionen Frauen und Männer waren ohne Arbeitsplatz - und damit 39.000
weniger als im Jänner und 1,3 Millionen weniger als vor Jahresfrist. Die um
jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenrate sank zum Vormonat
auf 10,3 von 10,4 Prozent. Das ist der geringste Wert seit August 2011.
Quote in Deutschland am niedrigsten
Das Wirtschaftswachstum kommt allerdings in einigen Ländern deutlich stärker
bei den Verbrauchern an als in anderen. So lag die Arbeitslosenrate in
Deutschland nach vergleichbarer EU-Rechnung bei 4,3 Prozent und damit am
niedrigsten. In Spanien hingegen betrug der Wert 20,4 Prozent, am höchsten
war er in Griechenland mit 24 Prozent.
Über ein Jahr betrachtet fiel die Rate im Februar in 24 EU-Staaten. Nur in
Österreich stieg sie von 5,4 Prozent auf sechs Prozent, ebenso in Lettland
von 9,7 auf 10,1 Prozent und in Finnland von 9,1 Prozent auf 9,2 Prozent. In
Belgien blieb sie gleich.
1.April 2016
438.654 im März ohne Arbeitsplatz
Die Zahl der
Arbeitslosen ist auch im März weiter gestiegen. Laut den heute
veröffentlichten Zahlen waren im vergangenen Monat - Arbeitslose und
Schulungsteilnehmer zusammengerechnet -
438.654 Menschen ohne Arbeitsplatz.
Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 2,4 Prozentpunkten.
09.03.2016
Mehr als 1.000 österreichische Multimillionäre bis 2025
2015 ist die
Zahl der österreichischen Multimillionäre mit einem Vermögen von mehr als 30
Mio. Dollar (27,3 Mio. Euro) geringfügig auf 808 Personen zurückgegangen,
hat der Londoner Immobilienberater Knight Frank errechnet. 2025 soll es
dafür mehr als 1.000 Superreiche geben. ...
02.03.2016
Arbeitslosenrate weiter auf Rekordniveau
Die Arbeitslosenzahl bleibt auf Rekordniveau: Ende Februar
waren 475.931 Menschen ohne Arbeitsplatz, um 2,1
Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Gestiegen ist auch
die Zahl der Teilnehmer von AMS-Kursen.
Ende Februar gab es 405.722 vorgemerkte Arbeitslose, das
waren um zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die
Arbeitslosenrate gemäß Eurostat betrug 5,9 Prozent, ein
Anstieg um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr, teilte
das Sozialministerium am Dienstag in einer Aussendung mit.
01.12.2015
Ende November sind mit
430.107 Menschen um 22.901
oder 5,6 Prozent mehr Personen in Österreich
arbeitslos gewesen als im Vorjahresmonat. Nach
nationaler Definition lag die Arbeitslosenrate damit
bei 9,2 Prozent (plus 0,6 Prozentpunkte), Schulungen
exklusive. Explodiert ist die Zahl der
Langzeitarbeitslosen.
Zunahme von 182 Prozent
Die Arbeitslosigkeit hat im Juni einen neuen Rekordwert erreicht:
381.898
Personen waren auf Jobsuche, das war ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich
zum Vorjahr. Dramatischer wird die Lage für Langzeitarbeitslose, knapp
33.000 Menschen sind bereits länger als ein Jahr ohne Arbeit, eine Zunahme
von 182 Prozent. Das AMS erklärte die hohe Zahl mit der „schlechten
Allgemeinsituation“ - weil die Anzahl der Arbeitslosen generell steige,
erhöhe das den Druck auf jene, „die weniger oft drankommen“, noch mehr.
Aktuell sind fast
400.000 Menschen in Österreich
arbeitslos bzw. Teilnehmer an einem AMS-Kurs. Zur
nach wie vor schwachen Konjunktur kommen in Österreich zusehends
strukturelle Probleme. Bei gewissen Gruppen beginne sich die
Arbeitslosigkeit „zu verfestigen“, wie Experten betonen.
Besonders betroffen sind Menschen mit geringerer Qualifikation
sowie jene mit gesundheitlichen Problemen und - aus
demografischen Gründen - die Generation der über 50-Jährigen.
Mai 2015
Die Arbeitslosigkeit ist im April im Vergleich zum
Vorjahresmonat weiter gestiegen und verharrt damit auf einem
Rekordniveau: 9,1 Prozent beträgt die Arbeitslosenrate - um ein Prozent mehr
als im Vorjahr. Auch die Dauer der Arbeitslosigkeit stieg.
22.Februar
2015
Inklusive der AMS-Schulungsteilnehmer waren Ende Jänner
472.539 Personen auf Arbeitssuche. Mit 10,5 Prozent erreichte die
Arbeitslosenquote nach heimischer Berechnung den höchsten Stand seit den
1950er Jahren. Die Arbeitslosenzahlen steigen nun bereits seit August 2011.
Arbeitslose bleiben
länger arbeitslos
Die
Wirtschaftskrise hat den heimischen Arbeitsmarkt fest im Griff, das zeigt
der neuerliche Anstieg der Arbeitslosen. Die Zahlen zeigen auch, dass sich
mit Andauern der Krise Arbeitslose immer schwerer tun, auf den Arbeitsmarkt
zurückzufinden. Die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit ist in den letzten
Jahren stark gestiegen. Besonders dramatisch wirkt sich das auf die Zahl der
Langzeitarbeitslosen aus - sie hat sich im Jänner gegenüber dem Vorjahr
sogar mehr als verdoppelt. Allerdings von einem sehr niedrigen Niveau aus,
heißt es vom AMS. Da müsse man „die Kirche im Dorf lassen“. Etwas anders
sieht man das jedoch beim Wirtschaftsforschungsinstitut.
02.01.2015
Wieder Anstieg im Dezember
Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter: Im Dezember
waren rund 455.000 Menschen ohne Job - damit ist jeder
Zehnte arbeitslos. Besonders stark sind die Zuwachsraten bei
Älteren, Frauen, Ausländern und Menschen mit Behinderung. Im
Sozialministerium führt man die Steigerung auf die
„Konjunkturkrise in der gesamten Europäische Union“ zurück - und
im Vergleich mit den anderen EU-Ländern sei die Lage auf dem
heimischen Arbeitsmarkt „noch eher günstig“.
Nov. 2014
Arbeitslosigkeit steigt
über 400.000
Die
Arbeitslosigkeit ist im November
weiter gestiegen: Die vorgemerkten
Arbeitslosen und die
Schulungsteilnehmer
zusammengerechnet waren 407.206
Personen ohne Job, gegenüber dem
Vorjahresmonat ein Plus von 6,7
Prozent.
Die Arbeitslosenrate nach nationaler
Definition stieg auf 8,7 Prozent.
Aktuell sind mit 331.756 um 29.858
Personen mehr beim
Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos
gemeldet, ein Anstieg von 9,9
Prozent. Dafür gab es mit 75.450
Schulungsteilnehmern um 5,3 Prozent
weniger als im Vorjahr.
Viel mehr
Langzeitarbeitslose im Oktober
Im Oktober waren 389.155 Personen
(inklusive Schulungen) auf
Arbeitsuche, das war ein Plus von
7,8 Prozent im Jahresvergleich. Mehr
als verdoppelt hatte sich im Oktober
die Zahl der Langzeitarbeitslosen.
Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg
demnach im Oktober um 111 Prozent,
die Dauer der Arbeitssuche
verlängerte sich um neun Tage. Im
Schnitt waren Arbeitsuchende 107
Tage ohne Arbeitsplatz - mehr dazu
in
Pensionskosten bis 2060 vervierfacht
03.Nov. 2014
Extremer Anstieg bei Langzeitarbeitslosen
Im Oktober waren 389.155 Personen (inklusive Schulungen)
auf Jobsuche, das sind um 7,8 Prozent mehr als noch vor
einem Jahr. Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der
Langzeitarbeitslosen.
01.Oktober14
Arbeitslosigkeit steigt um 9,9 Prozent
Die Arbeitslosenrate ist im September weiter gestiegen: Mit Ende des
Vormonats waren fast 369.043 Menschen ohne Beschäftigung. Gegenüber
September 2013 entspricht das einem Plus von 9,9 Prozent.
Die Arbeitslosenrate nach nationaler Definition stieg im Jahresabstand um
0,7 Prozent auf 7,6 Prozent - sie ist damit gleich hoch wie im August. Die
Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkten Personen stieg im
Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf 292.135. Bei den
Schulungsteilnehmern des AMS fiel der Anstieg mit 3,4 Prozent auf 76.908
geringer aus. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg im September
um 0,4 Prozent auf rund 3.546.000.
28.August
2014
Zahl der Langzeitarbeitslosen laut AK deutlich gestiegen
http://orf.at/stories/2243570/
Mehr und mehr Menschen sind laut Arbeiterkammer (AK) langzeitarbeitslos:
Über 75.000 der rund 400.000 Jobsuchenden in Österreich waren im ersten
Halbjahr mehr als ein Jahr ohne Beschäftigung, um 42 Prozent mehr als im
Vorjahreszeitraum.
Besonders gestiegen ist laut AK die Langzeitarbeitslosigkeit bei über
45-Jährigen. In der ersten Jahreshälfte waren 37.472 Personen über dem 45.
Lebensjahr länger als zwölf Monate als arbeitslos vorgemerkt, um 57 Prozent
mehr als im ersten Halbjahr 2013.
Deutlicher Anstieg bei Notstandshilfebeziehern
Damit geht auch eine höhere Anzahl von Menschen einher, die auf
Notstandshilfe angewiesen sind: Zwischen November 2013 und März 2014 gab es
132.435 Notstandshilfebezieher, im vergleichbaren Zeitraum ein Jahr davor
waren es um 18,8 Prozent weniger. Die AK forderte in ihrer
Arbeitsmarktanalyse zum ersten Halbjahr erneut die Umsetzung des
Bonus-Malus-Systems, um für Ältere die Chancen auf einen Arbeitsplatz zu
erhöhen
1.Juli 2014
Um 12,8 Prozent mehr Arbeitslose
http://oesterreich.orf.at/stories/2655436/
Die Arbeitslosigkeit ist im Juni weiter gestiegen: 354.639 Menschen waren
auf Jobsuche, 40.232 bzw. 12,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des
Vorjahres. 281.566 davon waren arbeitslos gemeldet. Bei den
Langzeitarbeitslosen fiel der Anstieg besonders eklatant aus.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, die länger als ein Jahr auf der Suche
sind, stieg um 78,7 Prozent auf 11.605 Betroffene. Im Gegenzug erhöhte sich
die Zahl der unselbstständig Beschäftigten um 0,5 Prozent auf
3.538.000
Personen.
Über 73.000 in Schulungen
73.073 Personen befanden sich im Juni in Schulungen. Die nationale
Arbeitslosenquote lag bei 7,4 Prozent, ein Plus von 0,9 Prozentpunkten, so
das Sozialministerium am Dienstag. Hoch war der Anstieg der Arbeitslosigkeit
bei Ausländern mit plus 29,1 Prozent. Auch bei Personen über 50 Jahre
schnellte die Zahl um 23,4 Prozent in die Höhe, bei Menschen mit Behinderung
um 26,3 Prozent. Im Gegenzug lag der Zuwachs bei Jugendlichen zwischen 15
und 24 Jahren mit 10,1 Prozent unter dem allgemeinen Durchschnitt. ....
Arbeitslosigkeit weiter gestiegen
http://oesterreich.orf.at/stories/2650422
Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist im Mai im Vorjahresvergleich um
15,5 Prozent auf 290.892 gestiegen. Schulungen des AMS wurden von 79.251
Personen (plus 1,1 Prozent) besucht. Insgesamt waren damit
370.143 Personen
ohne feste Arbeit.
Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet ergaben einen Zuwachs
von 12,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Die Arbeitslosenquote auf nationaler
Basis lag mit 7,7 Prozent um 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Bei
über 50-Jährigen legte sie überdurchschnittlich um 1,2 Prozentpunkte auf 8,5
Prozent zu.
Niedrigste Quote im EU-Vergleich
Im EU-Vergleich hatte Österreich im Mai weiterhin die niedrigste
Arbeitslosenquote vor Deutschland, bei der Berechnung nach Eurostat betrug
der jüngste verfügbare Wert (März 2014) 4,9 Prozent. Unselbstständig
beschäftigt waren in Österreich im Mai rund 3,506 Millionen Menschen, ein
Zuwachs um 0,6 Prozent bzw. rund 20.000 Personen.
Arbeitslosigkeit im Mai um 12,1 Prozent gestiegen
http://www.orf.at/#/stories/2232429/
Die Arbeitslosigkeit ist im Mai weiter gestiegen. Die Zahl der
vorgemerkten Arbeitslosen kletterte um 15,5 Prozent auf 290.892, Schulungen
des AMS wurden von 79.251 Personen (plus 1,1 Prozent) besucht. Insgesamt
waren Ende Mai 370.143 Personen (Arbeitslose und Schulungsteilnehmer) ohne
feste Arbeit, ein Zuwachs von 12,1 Prozent im Vorjahresvergleich.
Arbeitslosigkeit steigt um über zehn
Prozent http://orf.at/stories/2228368/
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im April weiter gestiegen.
Insgesamt 390.289 Personen waren Ende April entweder arbeitslos oder in
Schulungen - das waren um 37.169 bzw. um 10,5 Prozent mehr als im
Vorjahresmonat.
Besonders schlechte Nachricht
Die nationale Arbeitslosenquote soll heuer laut einer aktuellen
Prognose des Arbeitsmarktservice (AMS) auf 8,1 Prozent steigen (nach 7,6
Prozent im Vorjahr) und 2015 bei 8,0 Prozent liegen. Nur im Jahr 1953 wurde
in der Zweiten Republik mit 8,7 Prozent eine höhere Arbeitslosenrate
verzeichnet. AMS-Vorstand Johannes Kopf erwartet einen Rückgang der
Rekordarbeitslosigkeit erst für das dritte Quartal 2015.
26.03.2014 http://www.orf.at/stories/2223525/
Nur geringe Hoffnung auf Entspannung
Die Arbeitslosigkeit ist gekommen, um zu bleiben: Das AMS bestätigte nun in
einer eigenen Prognose Annahmen von Wirtschaftsforschern, dass auf dem
Arbeitsmarkt mindestens bis 2015 keine Entspannung in Aussicht ist. Der
Grund dafür ist, dass nun quer durch alle Branchen umfassende
Restrukturierungsmaßnahmen anlaufen, die heuer und im nächsten Jahr ihre
Wirkung entfalten werden. Dass diese geschrumpften Betriebe und Konzerne
wieder Jobs anbieten, ist unwahrscheinlich: Erst ein „mehrjähriger
Aufschwung“ könnte eine Trendwende bringen.
25.03.2014
http://www.orf.at/#/stories/2223512/
AMS-Prognose: Arbeitslosigkeit bleibt auf Rekordhoch
Die nationale Arbeitslosenquote soll heuer laut einer aktuellen AMS-Prognose
auf 8,1 Prozent steigen nach 7,6 Prozent im Vorjahr und 2015 bei 8,0 Prozent
liegen. Nur im Jahr 1953 wurde in der Zweiten Republik mit 8,7 Prozent eine
höhere Arbeitslosenrate verzeichnet. AMS-Vorstand Johannes Kopf erwartet
einen Rückgang der Rekordarbeitslosigkeit erst für das dritte Quartal 2015.
Keine Verbesserung bis 2015
„Am österreichischen Arbeitsmarkt wird der leichte konjunkturelle Aufschwung
in den Jahren 2014 und 2015 noch zu keiner wesentlichen Entspannung führen“,
schreibt das Forschungsinstitut Synthesis in seiner aktuellen Prognose für
das AMS. Heuer soll die Anzahl der Arbeitslosen um 21.200 auf
308.400
Personen steigen. Zusätzlich wird es laut AMS rund 80.000
Schulungsteilnehmer geben.
03.03.2014
Über 440.000 ohne Job im Februar
Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer ist in Österreich
im Februar um 36.837 auf 440.843 gestiegen, das waren um 9,1 Prozent mehr
als vor einem Jahr. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer ist laut den
neuesten Zahlen vom Montag gestiegen.
Ende Februar waren 3,437.000 Personen unselbstständig beschäftigt, um 22.000
bzw. 0,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Allerdings gab es auch um 24.554
weniger gemeldeten offenen Stellen, ein Minus von 0,8 Prozent. Vor allem
Dienstleistungsbranchen wie der Einzelhandel, das Unterrichtswesen, der
Tourismus, die Gebäudebetreuung und das Gesundheits- und Sozialwesen sorgten
für steigende Nachfrage nach Arbeitsplätzen, teilte das Sozialministerium am
Montag mit.
Die Arbeitslosigkeit von Personen mit gesundheitlichen
Vermittlungseinschränkungen nahm um 30,7 Prozent auf 58.091 Personen zu.
Dagegen ging die Zahl der Arbeitslosen mit Einstellungszusage um 8,5 Prozent
auf 88.997 Personen zurück. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigen über
50-Jährigen erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 783.000.
Insgesamt lag die Arbeitslosenquote Ende Februar nach nationaler Definition
bei 9,4 Prozent. Im europäischen Vergleich lag Österreich nach
Eurostat-Definition mit 4,9 Prozent (letztverfügbare Daten von Jänner) knapp
vor Deutschland an erster Stelle.
03.02.2014
449.668 auf Jobsuche im Jänner: Plus 9,5 Prozent
http://www.orf.at/#/stories/2216702/
Im Jänner 2014 sind 449.668 Personen auf Jobsuche gewesen. 369.837 waren
arbeitslos gemeldet, 79.831 waren in Schulung. Im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum waren um 9,5 Prozent mehr Frauen und Männer ohne Job.
13.01.2014
Debatte über „sinnlose“ AMS-Kurse geht weiter
Die Debatte über angeblich sinnlose Kurse des Arbeitsmarktservice (AMS) geht
weiter. Den Fall eines 62-jährigen Wieners, der 53 Tage vor Pensionsantritt
einen Kurs für Karriereplanung machen sollte und die Diskussion ins Rollen
gebracht hatte, sieht das AMS als Einzelfall. Man werde sich das genau
ansehen, hieß es auf APA-Nachfrage.
Das AMS verwies auf den Erfolg der Schulungen. 180.000 von 300.000
Kursteilnehmern, also 60 Prozent, fanden 2013 innerhalb von sechs Monaten
nach einer Schulung wieder einen Arbeitsplatz, erklärte das AMS heute in
einer Aussendung.
AMS sieht positive Auswirkungen
„Fast die Hälfte der beim AMS gemeldeten Arbeitslosen hat maximal die
Pflichtschule besucht. Da Personen mit geringer Ausbildung am Arbeitsmarkt
kaum mehr nachgefragt werden, ist Weiterbildung die zentrale Strategie für
Jobsuchende, um am Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen“, so die AMS-Vorstände
Herbert Buchinger und Johannes Kopf. Laut AMS-Studien wirken sich die
Schulungen vor allem bei gering qualifizierten Personen positiv auf die
Jobsuche aus.
Kräuter glaubt nicht an Einzelfall
Volksanwalt Günther Kräuter, der sich schon zuvor in die Debatte
eingeschaltet hatte, bezweifelt, dass es sich bei den offensichtlich
sinnlosen AMS-Kursen um Einzelfälle handelt. Seit der Fall bekanntgeworden
sei, gebe es eine „Flut an Zuschriften“, sagte Kräuter. Auch aufgrund der
Erkenntnisse aus den Sprechstunden könne man nicht von Einzelfällen
sprechen.
Die Volksanwaltschaft hatte zuletzt ein amtliches Prüfverfahren eingeleitet,
in dem die Anzahl der Fälle erhoben werden soll. Dadurch soll laut Kräuter
auch geklärt werden, wie es vorkommen kann, dass beispielsweise
Computerfachleute einen „Basiskurs über Maus und Tastatur“ belegen müssen.
Es gebe „sehr viele Fälle“ mit nicht adäquaten Kursinhalten. Ihm gehe es um
die Qualität und Sinnhaftigkeit der AMS-Schulungen. Kräuter betonte aber,
dass es nicht darum gehe, die Kurse generell infrage zu stellen, sondern nur
darum, Mängel und mögliche Missstände zu bereinigen.
02.12.2013
Arbeitslosigkeit stieg um 10,8 Prozent
[http://oesterreich.orf.at/stories/2618047/]
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im November erneut kräftig gestiegen.
Im Vergleich zum Vorjahr waren um 10,8 Prozent mehr Personen ohne Job,
Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet also 381.582 Personen
(plus 37.061).
Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition legte um 0,7 Prozentpunkte
auf acht Prozent zu. Ende November gab es
301.898 vorgemerkte Arbeitslose,
das waren um 11,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der
Schulungsteilnehmer beim AMS stieg um 7,6 Prozent auf 79.684 Personen,
teilte das Arbeits- und Sozialministerium am Montag in einer Aussendung mit.
10.November
2013
AMS-Chef rechnet mit starkem Anstieg der Arbeitslosigkeit
[http://www.orf.at/stories/2205873/]
Seit 27 Monaten steigt die Zahl der Arbeitslosen in Österreich. Derzeit sind
mehr als 361.000 Menschen ohne Job. Besserung ist nicht in Sicht. AMS-Chef
Johannes Kopf rechnet vielmehr mit einem dramatischen Anstieg der
Arbeitslosigkeit. Heuer wachse die Wirtschaft um ein halbes Prozent,
nächstes Jahr um 1,6 Prozent - „das reicht nicht. Ende Jänner werden wir
erschreckende Zahlen sehen: ich rechne mit 450.000 Menschen ohne Arbeit“,
sagte Kopf dem „Kurier“ (Montag-Ausgabe).
6.November
2013
Deutlich weniger offene Stellen
Die
Arbeitslosigkeit ist in Österreich erneut stark gestiegen. Die Zahl der
vorgemerkten Arbeitslosen erhöhte sich per Ende Oktober im Vergleich zum
Vorjahresmonat um 11,8 Prozent oder 30.424 Personen auf 280.336. Zusätzlich
wuchs die Zahl der Schulungsteilnehmer um 7.827 (plus 10,7 Prozent) auf
80.720. Damit waren insgesamt 361.056 Personen hierzulande ohne
Arbeitsplatz, um 12,2 Prozent mehr als im Oktober 2012, teilte das
Sozialministerium am Montag mit. Die Arbeitslosenrate nach österreichischer
Definition stieg im Oktober im Vergleich zum Jahr davor deutlich um 0,7
Prozentpunkte auf 7,4 Prozent.
1.Oktober
2013
13,8 Prozent mehr Arbeitslose
[http://www.orf.at/stories/2200608/]
Im September ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gestiegen - bei leicht
steigender Beschäftigung. Insgesamt waren
335.661 Menschen auf Jobsuche, ein
Plus von 13,8 Prozent im Jahresvergleich. Das teilte das Sozialministerium
heute mit.
40 Prozent der jungen Italiener ohne Job
[http://www.orf.at/stories/2200659/]
Die Jugendarbeitslosigkeit in Italien ist im August auf ein Rekordhoch
gestiegen. 40,1 Prozent der Italiener zwischen 15 und 24 Jahre waren ohne
Job, wie die nationale Statistikbehörde Istat heute mitteilte. Das ist der
höchste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1977. Italien befindet sich
seit vielen Quartalen in der Rezession.
1.August 2013
Statistik zeigt deutliche Tendenz
Im Juli ist die Zahl der Arbeitsuchenden gegenüber Juli 2012 um zwölf
Prozent auf 320.337 Personen gestiegen. 256.494 sind arbeitslos gemeldet
(plus 12,6 Prozent), 63.843 befinden sich in Schulung (plus zehn Prozent).
Die vorletzten Arbeitslosenzahlen vor der Nationalratswahl zeichnen ein
deutliches Bild: Erneut stieg die Zahl der Arbeitslosen - im Juli um zwölf
Prozent. Vor allem die Baubranche und der Produktionssektor gelten weiterhin
als Sorgenkinder. Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit sind vor allem Ältere,
Ausländer und Menschen mit gesundheitlichen Problemen betroffen. Doch auch
für Jugendliche kann sich die Jobsuche langwierig gestalten
1. Juli 2013
314.000 in Österreich ohne Arbeit [http://www.orf.at/stories/2189243/]
Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich im Juni erneut gestiegen. 314.407
befanden sich auf Jobsuche - das ist ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem
Vorjahresmonat. Besonders stark betroffen von dem Anstieg sind ältere
Arbeitnehmer sowie sozial Benachteiligte: Menschen ohne formalen
Berufsabschluss und jene mit gesundheitlicher Beeinträchtigung spüren den
„anhaltend rauen Konjunkturwind“, wie es Sozialminister Rudolf Hundstorfer
(SPÖ) nennt, am kräftigsten. Auch zeigt sich, dass es für jene, die ihren
Job verlieren, immer schwieriger wird, wieder in den Arbeitsmarkt
einzusteigen. Angesichts der Nationalratswahl im Herbst drängt das Thema
Arbeitslosigkeit damit wohl immer mehr auf den vordersten Rang der
Wahlkampfagenden.
3. Juni 2013
Arbeitslosenzahl stark gestiegen
Die schwache
Wirtschaftsentwicklung in Österreich und in Europa lässt die
Arbeitslosigkeit weiter kräftig steigen. Die Anzahl der
vorgemerkten Arbeitslosen stieg per Ende Mai im Vergleich
zum Vorjahresmonat um 9,0 Prozent oder 20.818 Personen auf
251.895. Zusätzlich
wuchs die Zahl der Schulungsteilnehmer um 7.776 (plus elf
Prozent) auf 78.414. Damit waren insgesamt
330.309 Personen
in Österreich ohne Arbeitsplatz, um 9,5 Prozent mehr als im
Mai 2012, teilte das Sozialministerium am Montag mit. Die
Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im
Mai bei 6,7 Prozent (plus 0,5 Prozent). Nach EU-Berechnung
belief sich die heimische Arbeitslosenquote im April - das
ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,9 Prozent.
Österreich hat damit erneut die niedrigste Arbeitslosigkeit
in der EU, gefolgt von Deutschland mit 5,4 Prozent und
Luxemburg mit 5,6 Prozent. In den 27 EU-Staaten betrug die
Arbeitslosenquote im Schnitt elf Prozent.
31.Mai 2013
Neuer
Tiefpunkt erreicht
Die Zahl der Arbeitslosen in der Euro-Zone hat einen
Rekordstand erreicht: 19,38 Millionen Menschen - so viel
wie nie zuvor - waren im April in den 17 Ländern der
Gemeinschaftswährung ohne Job. Die Wirtschaftskrise hat
die Arbeitslosenquote im Laufe der vergangenen Jahre
enorm in die Höhe getrieben: seit dem Frühjahr 2008 um
fast fünf Prozentpunkte in der Euro-Zone. Am meisten
leiden die jungen Menschen in den Krisenstaaten unter
der Rezession. Die Rezession treibt
die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf ein
Rekordhoch. 19,375 Millionen Männer und Frauen hatten im
April keinen Job - 95.000 mehr als im Vormonat und 1,644
Millionen mehr als ein Jahr zuvor. Die um
jahreszeitliche Schwankungen bereinigte
Arbeitslosenquote kletterte auf den Höchstwert von 12,2
Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in
Brüssel mitteilte. Die Kluft im Währungsraum ist allerdings sehr groß:
Österreich mit 4,7 Prozent, Deutschland mit 5,4 Prozent
und Luxemburg mit 5,6 Prozent weisen die niedrigsten
Werte auf, Griechenland mit 27,0 Prozent (im Februar)
und Spanien mit 26,8 Prozent die höchsten. In Italien
erreichte die Arbeitslosenquote mit 12,0 Prozent den
höchsten Wert seit 36 Jahren. Die Jugendarbeitslosigkeit
kletterte im gesamten Euro-Raum auf 24,4 Prozent.
2.Mai 2013
Arbeitslosigkeit
stark gestiegen
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im
April weiter gestiegen. Im Vergleich zum
Vorjahr waren um 9,7 Prozent mehr Menschen
ohne Job, Arbeitslose und
Schulungsteilnehmer zusammengerechnet
353.120 Personen (plus 31.303).
Die Arbeitslosenquote nach nationaler
Definition stieg um 0,5 Prozentpunkte auf
7,3 Prozent, teilte das Arbeits- und
Sozialministerium heute mit.
Ende April gab es 273.121 vorgemerkte
Arbeitslose, das waren um 8,5 Prozent mehr
als im Vorjahr. Die Zahl der
Schulungsteilnehmer beim AMS stieg gar um
14,3 Prozent auf 79.999 Personen. Trotz der
im EU-Vergleich nach Eurostat niedrigsten
Arbeitslosenquote in Österreich könne sich
die österreichische Wirtschaft und damit
auch der Arbeitsmarkt nicht vollkommen von
der anhaltenden internationalen
Wirtschaftsflaute abkoppeln, so das
Ministerium.
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5.März 2013
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1.März 2013
Um 6,2 Prozent
mehr Arbeitslose
Die Arbeitslosigkeit ist in
Österreich nahezu auf Rekordniveau. Ende Februar waren
insgesamt 404.006 Personen arbeitslos, im Vergleich zum
Vorjahresmonat um 6,2 Prozent mehr, teilte das
Sozialministerium am Freitag mit. Die Zahl der
vorgemerkten Arbeitslosen ist um 5,3 Prozent oder 16.337
Personen auf 326.401 angestiegen. Zusätzlich erhöhte sich
die Anzahl der Schulungsteilnehmer um 7.209 (plus 10,2
Prozent) auf 77.605. Damit waren insgesamt 404.006 Personen
in Österreich ohne Job. Im Jänner waren 410.662 Personen
ohne Job und damit so viele wie seit 1945 nicht mehr.
Quote bei 8,7 Prozent
Die
Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Definition im
Februar bei 8,7 Prozent (plus 0,3 Prozentpunkte). Nach
Berechnungen des EU-Statistikamt Eurostat belief sich die
heimische Arbeitslosenquote im Jänner - das ist der
aktuellste verfügbare Wert - auf 4,9 Prozent.Österreich hat
damit erneut die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU,
gefolgt von Deutschland und Luxemburg mit 5,3 Prozent. Die
höchste Arbeitslosenquote wurde in Griechenland mit 27
Prozent und Spanien mit 26 Prozent verzeichnet. In den 27
EU-Staaten betrug die Arbeitslosenquote im Schnitt 10,7
Prozent.
Mehr in Beschäftigung
Trotz
schwächelnder Konjunktur gab es in Österreich im Februar
etwas mehr Personen in Beschäftigung. Die Zahl der aktiv
unselbstständig Beschäftigten hat sich per Ende Februar um
27.000 Personen (+0,8 Prozent) auf 3,321 Millionen erhöht.
Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen ist hingegen im
Vergleich zur Vorjahresperiode um 2.724 (-9,6 Prozent) auf
24.757 zurückgegangen.
1.Februar 2013
6,9 Prozent mehr
Arbeitslose
Im Jänner waren insgesamt 410.662 Personen
in Österreich ohne Job. Das sind um 6,9
Prozent mehr als im Jänner 2012, teilte das
Sozialministerium heute mit. Das
Winterwetter und die schwache Konjunktur
hätten die Arbeitslosenzahlen nach oben
schnellen lassen.
1. Oktober 2012
Arbeitslosigkeit steigt um
fünf Prozent
Die Wirtschaftskrise macht
sich weiter auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Im September
stieg die Arbeitslosenzahl um fünf Prozent auf
229.025
Personen. Das sind um 10.818 Menschen mehr als vor einem
Jahr, teilte das Sozialministerium am Montag mit. Außerdem
befanden sich 65.897 Personen in Schulungen. Das ist ein
Anstieg von 6,4 Prozent bzw. 3.977 Personen. Somit waren im
September 294.922 Menschen ohne Job. Die Arbeitslosenquote
betrug nach Eurostat-Rechnung 4,5 Prozent, das ist weiterhin
die niedrigste Rate in der EU. Nach nationaler Definition
betrug die Quote 6,1 Prozent.
Leiharbeiter besonders
betroffen
Hart traf es
im September erneut die Leiharbeiter, hier stieg die
Arbeitslosigkeit um 11,6 Prozent. Auch in der Baubranche -
ebenfalls ein männerdominierter Sektor - gab es mit sechs
Prozent Plus einen überdurchschnittlichen Anstieg. Insgesamt
stieg die Männerarbeitslosigkeit im abgelaufenen Monat um
6,7 Prozent, jene der Frauen um drei Prozent. Im Handel
(plus 2,8 Prozent) und im Tourismus (plus 1,4 Prozent) stieg
die Anzahl der Joblosen vergleichsweise nur leicht.
Ebenfalls
schwer auf dem Arbeitsmarkt haben es ältere Personen. Die
Arbeitslosigkeit der über 50-Jährigen legte um 9,4 Prozent
zu. Dafür gab es bei den Jungen (unter 25 Jahre) nur einen
leichten Anstieg von 2,4 Prozent. Österreich hat laut
Eurostat mit 9,7 Prozent die drittniedrigste
Jugendarbeitslosenquote der EU, am besten stehen hier
Deutschland (8,0 Prozent) und die Niederlande (9,4 Prozent)
da.
Keine Trendwende in Sicht
Gleichzeitig
zur Arbeitslosigkeit stieg im September auch die
Beschäftigung, betonte das Ministerium, wobei das Gros des
Zuwachses (90 Prozent) auf die ältere Generation entfiel,
und zwar wegen geburtenstarker Jahrgänge und späterer
Pensionsantritte.
Eine
Trendwende bei der Arbeitslosigkeit ist laut Ministerium
nicht zu erwarten, erst wenn die europäische Wirtschaft „zu
merklichem Wachstum zurückfindet, wird sich der
österreichische Arbeitsmarkt erholen“. Der September-Anstieg
war der geringste seit vier Monaten, im August hatte die
Arbeitslosenzahl um 6,1 Prozent zugelegt, im Juli um 8,7
Prozent.
3.Juli 2012
Arbeitslosenrate
im Juli um 8,6 Prozent gestiegen
Die Arbeitslosenrate ist im Juli um 8,6
Prozent gestiegen, und zwar auf insgesamt
227.867
Personen oder 6,0 Prozent. Erneut
befanden sich im Vormonat auch mehr
Jobsuchende in Schulungen. In absoluten
Zahlen betrug der Anstieg 18.126 Personen.
Zugleich erhöhte sich die Zahl der
Schulungsteilnehmer um 9,2 Prozent oder
4.869 auf 58.030 Personen. Insgesamt waren
damit 285.899 Menschen ohne Job, um 8,7
Prozent mehr als im Vergleichszeitraum Juli
2011, teilte das Sozialministerium am
Freitag mit.
Weiter niedrigste Quote in der EU - Die
Arbeitslosenquote lag nach österreichischer
Berechnungsmethode im Juli bei 6,0 Prozent.
Nach EU-Berechnung belief sie sich im Juni -
das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf
4,5 Prozent. Österreich hat damit weiterhin
die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit
in der EU. Im Schnitt lag die
Arbeitslosenrate in der EU im Juni bei 10,4
Prozent, in der Euro-Zone bei 11,2 Prozent.
Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten
erhöhte sich per Ende Juli im Jahresabstand
um 1,2 Prozent oder 40.000 Personen auf rund
3,443 Millionen. Die Zahl der gemeldeten
offenen Stellen sank laut Sozialministerium
um 10,6 Prozent oder 3.800 auf 31.965.
1.Juni 2012
Arbeitslosigkeit
gestiegen - über 300.000 ohne Job
Die Lage auf dem österreichischen
Arbeitsmarkt bleibt angespannt: Inklusive
Schulungsteilnehmern stieg die Zahl der
Arbeitslosen per Ende Mai auf über 300.000.
Noch immer steht Österreich im EU-Vergleich
damit aber relativ gut da.
15.05.2012
Neuer Höchststand bei
Arbeitslosigkeit erwartet
Die
Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone wird 2012 und 2013 mit
11,0 Prozent einen neuen Höchststand erreichen, schätzt
die EU-Kommission. Für die gesamte EU wird in beiden
Jahren eine durchschnittliche Rate von 10,3 Prozent
prognostiziert. Österreich wird nach Schätzungen der
EU-Kommission 2012 und 2013 weiter die EU-weit
niedrigste Arbeitslosenrate verzeichnen, mit 4,3 Prozent
im laufenden bzw. 4,2 Prozent im kommenden Jahr.
01.05.2012
Arbeitslosigkeit
um 6,6 Prozent gestiegen
Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt
weiter: Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte
sich im April um 6,6 Prozent oder 15.519 auf
251.823 Personen. Die Zahl der
AMS-Schulungsteilnehmer stieg um 7,0 Prozent
oder 4.573 auf 69.994 Personen. Insgesamt
waren damit 321.817 Menschen in Österreich
beim AMS vorgemerkt - um 6,7 Prozent oder
20.092 Personen mehr als im April 2011,
teilte das Sozialministerium heute mit. Die
Arbeitslosenquote nach österreichischer
Berechnungsmethode lag im April 2012 bei 6,8
Prozent. Nach EU-Berechnung betrug sie im
März - das ist der aktuellste verfügbare
Wert - 4,0 Prozent. Österreich ist damit
neuerlich das Land mit der geringsten
Arbeitslosigkeit in der EU. Dahinter folgten
die Niederlande (5,0 Prozent), Luxemburg
(5,2 Prozent) und Deutschland (5,7 Prozent).
Gleichzeitig gibt es in Österreich heute mit
3.430.000 Beschäftigten den höchsten
Beschäftigtenstand in der Geschichte des
Landes. Im Vergleich zum Vorjahresmonat
wurden 54.000 zusätzliche Arbeitsplätze
geschaffen, ein Plus von 1,6 Prozent. Die
Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank um
11,1 Prozent bzw. 4.008 auf 32.017.
08.04.2012
24,55
Millionen EU-Bürger ohne Job
Es sind düstere
Rekordzahlen: 24,55 Millionen Menschen waren im Februar
in der EU ohne Job. Die Arbeitslosenquote von 10,2
Prozent ist die höchste seit 1997. Das geht aus Zahlen
hervor, die die EU-Statistikbehörde Eurostat in
Luxemburg am Montag veröffentlichte. Besonders
betroffen sind nach wie vor die Schuldenkrisenstaaten
vor allem im Süden Europas. Bis auf Italien sind sie
alle an der Spitze der Statistik vertreten: Spanien
führt die Riege als trauriger Rekordhalter unter den
Euro-Sorgenländern mit einer Arbeitslosenquote von 23,6
Prozent an, Griechenland folgt mit 21 Prozent (nach
Daten vom Dezember). In Portugal liegt die
Arbeitslosigkeit bei 15 Prozent, in Irland bei 14,7
Prozent. Italien findet sich mit 9,3 Prozent indes sogar
unter dem EU-Schnitt.
02. 04.2012
Eurozone unemployment hits all-time high
http://www.aljazeera.com/news/europe/2012/04/201242132328791769.html
At least 17 million people are jobless across 17-nation eurozone, the
highest level since euro was introduced in 1999.
Unemployment
in Spain is at the highest with 23.6 per cent [Reuters] Unemployment
across the 17-nation eurozone hit a record high of 10.8 per cent in
February, up from 10.7 per cent the previous month, according to
official figures. The data released on Monday represent the highest
level since the introduction of the single currency in 1999. The
Eurostat data agency estimated that more than 17.1 million men and women
were out of work in February after the ranks of the unemployed rose by
1.48 million compared with February 2011. Spain 23.6 per cent
- Greece 21.0 per cent - France 10.0 per cent
- Italy 9.3 per cent - Germany 5.7 per cent
01.04.2012
Arbeitslosigkeit steigt weiter
Die Arbeitslosigkeit steigt
weiter an: Im März waren
263.774 Personen arbeitslos
gemeldet - um 4,4 Prozent oder 11.187 Personen mehr als im
Vergleich zum März 2011. Inklusive Schulungsteilnehmern
waren 332.212 Menschen auf Jobsuche.
Geringste Quote in EU
Nach
EU-Berechnung belief sich die heimische Arbeitslosenquote im
Februar - das ist der aktuellste verfügbare Wert - auf 4,2
Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand
niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Auf den Rängen folgen die
Niederlande (4,9 Prozent) und Luxemburg (5,1 Prozent), im
Schnitt der 27 EU-Staaten beträgt die Arbeitslosenquote 10,1
Prozent.
01.03.2012
Um 6,1
Prozent mehr Arbeitslose
Arbeitslosigkeit ist im Februar um 6,1 Prozent angestiegen.
Damit waren 310.064 Menschen ohne Beschäftigung. Das ist ein
Plus von 17.806 aus. Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer
stieg um 1,3 Prozent auf 70.396 an. „Die Gesamtzahl
an Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer liegt mit 380.460 um
18.701 oder 5,2 Prozent über dem Vorjahresmonat“, sagte
Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) zu den
Arbeitsmarktdaten des Monats Februar. Österreich ist mit
einer Arbeitslosenquote von vier Prozent laut Eurostat
jedoch weiterhin das Land mit der geringsten
Arbeitslosigkeit in der EU.
01.02.2012
Arbeitslosigkeit
steigt um 1,5 Prozent
384.298 Menschen waren Ende Jänner ohne
Arbeit, um 1,5 Prozent mehr als vor einem
Jahr. Gleichzeitig war aber auch die Anzahl
der Beschäftigten um 55.000 höher als vor
einem Jahr.
31.01.2012
Euro-Zone: Weiter
über zehn Prozent Arbeitslose
Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in
den 17 Staaten der Euro-Zone ist im Dezember
unverändert gegenüber November bei 10,4
Prozent geblieben. Wie das EU-Statistikamt
Eurostat heute mitteilte, blieb auch die
Rate in der EU unverändert bei 9,9 Prozent.
Österreich verzeichnete mit 4,1 Prozent
weiterhin die niedrigste Rate in der EU,
gefolgt von den Niederlanden (4,9 Prozent)
und Luxemburg (5,2 Prozent). Die höchsten
Quoten meldeten Spanien (22,9 Prozent),
Griechenland (19,2 Prozent) und Litauen
(15,3 Prozent).
Hohe Jugendarbeitslosigkeit
Eurostat schätzt, dass im Dezember in der EU
insgesamt 23,8 Millionen Menschen arbeitslos
waren, davon 16,5 Millionen in der
Euro-Zone. Die Zahl der arbeitslosen
Jugendlichen unter 25 Jahre in der EU lag
bei 5,5 Millionen. Die
Jugendarbeitslosenquote lag im Dezember in
der EU bei 22,1 Prozent und bei 21,3 Prozent
im Euro-Raum.
Die niedrigsten Quoten verzeichneten
Deutschland (7,8 Prozent), Österreich (8,2
Prozent) und die Niederlande (8,6 Prozent).
Am höchsten war die Jugendarbeitslosigkeit
in Spanien (48,7 Prozent), Griechenland
(47,2 Prozent) und in der Slowakei (35,6
Prozent).
Über drei
Millionen Arbeitslose in Deutschland
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist
am Jahresanfang wieder über die Marke von
drei Millionen gestiegen. Die Zunahme fiel
aber geringer aus als für den Jänner üblich.
Bei der deutschen Bundesagentur für Arbeit
(BA) waren 3,082 Millionen Erwerbslose
registriert, wie die Behörde heute in
Nürnberg mitteilte.
Das seien 302.000 mehr
gewesen als im Dezember, aber 264.000
weniger als vor einem Jahr. Die
Arbeitslosenquote habe im Monatsvergleich um
0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent zugelegt.
„Der aktuelle Anstieg der
Arbeitslosigkeit hat rein jahreszeitliche
Gründe“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen
Weise in Nürnberg. Die Zunahme sei geringer
als in den Vorjahren. Unter Herausrechnung
der saisonalen Schwankungen fiel die
Erwerbslosenzahl im Monatsvergleich um
34.000.
27.01.2012
Arbeitslosigkeit
in Spanien steigt ungebremst
Spanien gelingt es nicht, seine
Rekordarbeitslosigkeit zu senken. Die
Arbeitslosenquote stieg im Schlussquartal
2011 auf fast 23 Prozent - das ist der
höchste Stand seit Anfang 1995.
Wie die Statistikbehörde INE heute in Madrid
mitteilte, erhöhte sich die Quote auf exakt
22,85 Prozent. Die Gesamtzahl der
Arbeitslosen sei um 295.300 auf 5,3
Millionen gestiegen. Auch die Anzahl von
Familien, deren berufsfähige Mitglieder alle
ohne Arbeit sind, habe sich um 149.800 auf
1,58 Millionen erhöht. Spanien hat seit
mehreren Jahren die höchste
Arbeitslosenquote in der Europäischen Union.
Die neue Regierung von Ministerpräsident
Mariano Rajoy will im Frühjahr eine
tiefgreifende Reform des Arbeitsmarktes auf
den Weg bringen, um die Arbeitslosigkeit zu
bekämpfen. Sowohl die spanische Zentralbank
als auch der Internationale Währungsfonds
(IWF) gehen in ihren jüngsten Schätzungen
dennoch von einem weiteren Anstieg der
Arbeitslosigkeit im Laufe des Jahres aus.
Weltweit 1,1 Mrd.
Menschen arbeitslos oder in Armut
http://www.orf.at/stories/2101265/
Weltweit sind nach Angaben der
Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in
Genf rund 1,1 Milliarden Menschen arbeitslos
oder leben unterhalb der Armutsschwelle.
Die Zahl der Arbeitslosen sei 2011 mit 197
Millionen unverändert geblieben, teilte die
ILO in der Nacht auf heute mit. Es seien
damit fast 27 Millionen Personen mehr
arbeitslos gewesen als 2007 vor der
weltweiten Finanzkrise.
Weniger als zwei Dollar pro Tag
Hinzu kämen vor allem in den
Entwicklungsländern rund 900 Millionen
Menschen, die mit einem täglichen Einkommen
von weniger als zwei US-Dollar (1,5 Euro)
trotz Arbeit unter der Armutsgrenze lebten.
„Jeder dritte Arbeitnehmer auf der Welt ist
arbeitslos oder lebt trotz Arbeit in Armut“,
sagte ILO-Generaldirektor Juan Somavia.
600 Millionen Jobs müssen geschaffen werden
Weltweit müssen laut den ILO-Berechnungen in
den kommenden zehn Jahren 600 Millionen neue
Arbeitsplätze entstehen, um die vorhandene
Arbeitslosigkeit abzubauen und die etwa 400
Millionen Neuzugänge auf dem Arbeitsmarkt
aufzunehmen.
Die ILO empfiehlt dazu unter anderem eine
„strikte Regulierung der Finanzmärkte“.
Diese könne nicht nur zur wirtschaftlichen
Stabilisierung einen wichtigen Beitrag
leisten, sondern auch direkt zum
Beschäftigungswachstum, indem kleine und
mittlere Unternehmen besseren Zugang zu
Krediten bekämen und durch eine
„gleichmäßigere Einkommensverteilung“ die
Nachfrage positiv beeinflusst würde.
30.Nov. 1.Dez. 2011
Österreich
hat EU-weit niedrigste Arbeitslosigkeit
Im Vergleich zum Vorjahr waren im
November um 3,7 Prozent mehr Menschen
arbeitslos. Die Arbeitslosigkeit steigt, aber
gleichzeitig nimmt auch die Beschäftigung weiter
zu, zuletzt um 59.000 aktiv Beschäftigte. Mit
über 3,4 Mio. Beschäftigten im November sei das
weiterhin ein Beschäftigungsrekord, so
Hundstorfer. Damit habe Österreich deutlich mehr
beschäftigte als vor der Krise 2009. Die
Arbeitslosenquote beträgt derzeit nach
österreichischer Berechnungsmethode 6,9 Prozent,
nach EU-Definition (Eurostat) ist sie mit 4,1
Prozent die niedrigste in der Union.
Auch im
November ist die Arbeitslosigkeit wieder
gestiegen - um fast 4.000 Personen oder um 1,2
Prozent, so das Sozialministerium.
253.422
Menschen waren beim Arbeitsmarktservice als
arbeitslos vorgemerkt.
Österreich ist innerhalb der EU weiterhin
das Land mit der niedrigsten
Arbeitslosenrate. Insgesamt lag die
Arbeitslosenquote im Oktober bei 9,8 Prozent
gegenüber 9,7 Prozent im September, teilte
das europäische Statistikamt Eurostat heute
mit. In der Euro-Zone war sie mit 10,3
Prozent etwas höher.
Österreich (4,1
Prozent), Luxemburg (4,7 Prozent) und die
Niederlande (4,8 Prozent) verzeichneten die
niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die höchsten
Quoten wurden in Spanien (22,8 Prozent),
Griechenland (18,3 Prozent im August 2011)
und Lettland (16,2 Prozent im zweiten
Quartal 2011) registriert.
Mehr als 23 Mio. Menschen
ohne Arbeit
Eurostat schätzt, dass im Oktober in der
EU insgesamt 23,554 Millionen Menschen ohne
Arbeit waren, davon 16,294 Millionen im
Euro-Raum. Gegenüber September legte die
Zahl der arbeitslosen Personen in der EU um
130.000 und im Euro-Raum um 126.000 zu.
Die Jugendarbeitslosenquote lag in der
gesamten EU bei 22,0 Prozent und im
Euro-Raum bei 21,4 Prozent. Die niedrigsten
Quoten verzeichneten die Niederlande (8,2
Prozent), Deutschland (8,5 Prozent) und
Österreich (9,1 Prozent) und die höchsten
Quoten Spanien (48,9 Prozent) und
Griechenland (45,1 Prozent im August 2011).
01.11.2011
3,9 Prozent
mehr Arbeitslose im Oktober
Nach 19 Monaten sinkender
Arbeitslosigkeit ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober
erstmals auch bereinigt um die Schulungsteilnehmer
angestiegen. Nach Angaben des Sozialministeriums waren 3,9
Prozent oder 8.869 mehr Menschen und damit 235.006 ohne Job.
Rückläufig waren im Jahresabstand die Schulungen:
Ihre Zahl ist um neun Prozent oder 6.454 auf 65.373 Kurs-
und Schulungsteilnehmer gesunken. Arbeitslose und
Schulungsteilnehmer zusammengenommen stieg die Zahl der
Jobsuchenden insgesamt um 0,8 Prozent auf 300.379 Menschen
an. Nach Ministeriumsangaben lag die Arbeitslosenquote nach
nationaler Definition bei 6,4 Prozent.
Hundstorfer: Keine Krise auf
dem Arbeitsmarkt
Österreich sei gerüstet, sollte die Lage auf dem
Arbeitsmarkt viel schlechter werden, so Sozialminister
Rudolf Hundstorfer am Dienstag. Von einer Krise auf dem
Jobmarkt will die Regierung bisher aber nicht sprechen. Dass
die Arbeitslosenzahlen vor allem in der Leiharbeitsbranche
zuletzt stark angestiegen sind, belegt für das
Sozialministerium die vorausgesagte „Delle“ im
Wirtschaftswachstum. Sollte sich die Situation
verschlechtern, könnten zusätzlich zum gleich bleibenden
AMS-Budget für das Jahr 2012 dann nochmals 24 Mio. Euro für
aktive Arbeitsmarktpolitik („Aktivierungsbeihilfe“) lukriert
werden. Zudem stehe das Instrument der Kurzarbeit
uneingeschränkt zur Verfügung, die Bildungskarenz konnte
unbefristet verlängert werden. Vor allem auf den jetzt
registrierten Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Branche
der Arbeitskräfteüberlassung, die hauptsächlich niedrig
qualifizierte junge Männer betreffe, sei mit der
Jugendstiftung neu („JUST Implacement“) reagiert worden, die
hauptsächlich Lehrabschlüsse biete.
Mehr Beschäftigte
Trotz der deutlich gestiegenen Arbeitslosenzahlen steige die
Beschäftigtenzahl weiter an. Im Oktober gab es in Österreich
3,45 Millionen unselbstständig Beschäftigte. Das war ein
Anstieg um 63.000 bzw. 1,9 Prozent. Von einer Krise am
Arbeitsmarkt wie 2008 und 2009 „kann man daher nicht
sprechen“, so Hundstorfer.
Platz eins in EU
Die Arbeitslosenquote nach Eurostat lag für September 2011
bei 3,9 Prozent (minus 0,4 Prozent), wonach Österreich
erneut Platz eins in der EU einnahm (vor den Niederlanden
mit 4,5 Prozent, EU Durchschnitt 9,7 Prozent) und als
einziges Land auf weniger als vier Prozent kam. Österreich
sei auch bei der Jugendarbeitslosenquote mit 7,1 Prozent
(minus 2,0 Prozent) an erster Stelle und überhole damit die
Niederlande (acht Prozent). Im europäischen Durchschnitt sei
die Jugendarbeitslosigkeit dreimal so hoch wie in
Österreich, sie betrage im Europaschnitt nicht weniger als
21,4 Prozent.
01.04.2011
Arbeitslosigkeit im März gesunken
Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist weiterhin
rückläufig - nun bereits zum 13. Mal in Folge. Im
März waren 252.587 Menschen arbeitslos gemeldet, das
ist ein Minus von 5,2 Prozent bzw. 13.733 Personen.
322.102 ohne Job Weniger Schulungen
Auch die Zahl der Schulungsteilnehmer verringerte
sich deutlich, und zwar um 17,3 Prozent bzw. 14.502
auf 69.515 Menschen.Trotzdem waren insgesamt 322.102
Menschen ohne Job (Arbeitslose plus
Schulungsteilnehmer), was einem Rückgang von 8,1
Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die nationale
Arbeitslosenquote belief sich Ende März auf 6,9
Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte), nach
EU-Definition auf 4,3 Prozent.
Ostereffekt im Tourismus Ministerium ortet mehr
Jobperspektiven
Die um 16,4 Prozent steigende Zahl an offenen
Stellen (plus 4.602 auf 32.685) steigere die
Chancen, eine neue Stelle zu finden, teilte das
Sozialministerium am Freitag mit.
Auffallend stark stieg im abgelaufenen Monat die
Zahl der Arbeitslosen im Tourismus. Hier gab es ein
Plus von 10,5 Prozent, das jedoch auf den
Ostereffekt zurückzuführen ist: Voriges Jahr fiel
der Monatswechsel in die Karwoche, wodurch
Hochsaison im Tourismus herrschte.
Der Saisoneffekt bewirkte auch, dass die
Frauenarbeitslosigkeit um 2,6 Prozent (plus 2.742)
zulegte, schließlich arbeiten im Tourismus viele
Frauen. Inklusive Schulungen (minus 6.002) sank
jedoch auch die Frauenarbeitslosigkeit um 3.260.
Stärkster Rückgang in Vorarlberg
In Vorarlberg waren Ende März 8.400 Personen als
arbeitslos vorgemerkt, das sind 21 Prozent weniger
als im März des Vorjahres. Damit verzeichnet
Vorarlberg wie schon in den vergangenen Monaten den
stärksten Rückgang in ganz Österreich.
vorarlberg.ORF.at
NÖ: Konjunktur erholt sich
In Niederösterreich waren im März genau 43.213
Menschen ohne Job, um 7,8 Prozent weniger als im
März des Vorjahres - ein Indiz dafür, dass sich die
Konjunktur erholt.
noe.ORF.at
Starker Rückgang im Burgenland
Im Burgenland ist die Zahl der Arbeitslosen noch
deutlicher zurückgegangen als im österreichweiten
Durchschnitt, nämlich um fast neun Prozent im
Vergleich zum März 2010.
ORF 01.03.2011
Arbeitslosigkeit sank auf 8,1
Prozent
Die Arbeitslosigkeit ist im Februar auf 8,1 Prozent
zurückgegangen, ein Minus von 0,7 Prozentpunkten
gegenüber dem Februar 2010. 361.759 Personen waren
ohne Job, wobei es bei den Frauen aber einen
leichten Anstieg bei den Arbeitslosen gab.
Knapp 70.000 in Schulung.
Stärkstes Minus seit drei Jahren
Insgesamt ging die Arbeitslosigkeit im Vormonat um
20.648 Personen oder 6,6 Prozent auf eine
Arbeitslosenquote laut Eurostat-Berechnung von 4,3
Prozent zurück. Damit waren 292.258 Personen
arbeitslos gemeldet, dazu kamen 69.501 Menschen in
Schulung (minus 13.925)
Mit einem Gesamtrückgang um 34.573 Personen ist das
das stärkste Minus seit drei Jahren. Deutlicher
Rückgang bei Langzeitarbeitslosen. Einen deutlichen
Rückgang gab es bei den Langzeitarbeitslosen (minus
31,5 Prozent) und den beschäftigungslosen
Jugendlichen (minus 10,2 Prozent).
Bei den Männern sank die Arbeitslosigkeit im Februar
um 10,2 Prozent, bei den Frauen stieg sie um 0,5
Prozent. Die Zahl der arbeitsuchenden Inländer ging
um 7,7 Prozent zurück, bei den Ausländern wurde ein
Minus von 1,9 Prozent verzeichnet.
In der Altersgruppe über 50 waren um 1,8 Prozent
weniger Personen auf Jobsuche als noch vor einem
Jahr. Bei den behinderten Menschen sank der Wert um
0,9 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer in
der Arbeitslosigkeit reduzierte sich um fünf Tage
auf 91 Tage. Weniger Jobmöglichkeiten in Tirol. Um 20 Prozent
mehr offene Stellen
Ein kräftiges Wachstum gab es bei den gemeldeten
offenen Stellen. Hier fanden Arbeitsuchende ein Plus
von 20,7 Prozent vor, bei den offenen Lehrstellen
gab es einen Zuwachs von 5,1 Prozent. Die Zahl der
Lehrstellensuchenden gab um 9,5 Prozent nach.
Tiroler Jugendliche mussten einen Rückgang der
Jobmöglichkeiten von 11,8 Prozent hinnehmen. In Wien
gab es hingegen einen Angebotszuwachs von 26,4
Prozent. Nur in Wien mehr Arbeitslose
Dennoch stieg die Zahl der Arbeitslosen in der
Bundeshauptstaḍ um 7,6 Prozent, während sie in
allen anderen Bundesländern sank. So waren in
Vorarlberg um 19,4 Prozent weniger Personen auf der
Suche nach Arbeit.
Allerdings fuhr Wien auch die Schulungsmaßnahmen
drastisch zurück (minus 26,4 Prozent). In Salzburg
hingegen gab es ein Plus von 1,6 Prozent. Personen
in Schulung werden nicht als Arbeitslose gezählt.
04.02.2011
Weiter Ringen um AMS-Budget
Heftig gerungen wird derzeit um das Budget des
Arbeitsmarktservice (AMS). Am 1. Februar hätte sich
der Verwaltungsrat auf ein Budget von 982 Mio. Euro
für die aktive Arbeitsmarktpolitik einigen sollen.
Die Wirtschaftskammer habe aber dem Vorschlag nicht
zugestimmt, weil sie aus diesem Topf Mittel für die
Lehrlingsförderung abzweigen wolle, hieß es dazu aus
informierten Kreisen. Fix ist eine Kürzung der
betrieblichen Lehrlingsförderung, die aus dem
Pleitefonds finanziert wird, der mit hohen Defiziten
kämpft: Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
(ÖVP) hat den „Praxistest“ ausgesetzt
24.01.2011
Fast
sieben Prozent Arbeitslose erwartet
Österreichs
Wirtschaftsleistung wird bis 2015 im Durchschnitt um 2,2
Prozent pro Jahr steigen - dennoch wird sich die Lage
auf dem Arbeitsmarkt nicht entspannen. Das geht aus der
jüngsten Mittelfrist-Konjunkturprognose des
Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hervor, die am
Montag veröffentlicht wurde. Demnach wird die
Arbeitslosenrate in den nächsten Jahren durchschnittlich
6,8 Prozent betragen.
2005 bis 2010 betrug die Arbeitslosenrate nach
österreichischer Berechnung durchschnittlich 6,6
Prozent, im Zeitraum 2001 bis 2005 waren es 6,9 Prozent.
Die Beschäftigung wird laut WIFO jährlich um 0,6 Prozent
zunehmen. Da aber das in- und ausländische
Arbeitskräfteangebot etwa gleich schnell wachsen werde,
sei vor 2014 mit keiner weiteren Entspannung auf dem
Arbeitsmarkt zu rechnen.
Strukturreformen gegen Schuldenberg
Relativ zuversichtlich sind die Wirtschaftsforscher,
was den Anstieg der Staatsschulden angeht: Der
Schuldenberg wird zwar weiter wachsen - 2011 beträgt das
Budgetdefizit 3,1 Prozent des BIP -, die Neuverschuldung
verlangsamt sich aber bis 2015 auf 1,8 Prozent des BIP.
Dafür seien aber grundlegende Strukturreformen im
Gesundheitswesen und in der öffentlichen Verwaltung
sowie bei der Staatsorganisation und den Förderungen
nötig, heißt es.
Teuerung beschleunigt
Allerdings haben Steuererhöhungen den unangenehmen
Nebeneffekt, die Teuerung zu beschleunigen. Durch die
höhere Steuerbelastung und die anhaltende Verteuerung
der Rohstoffe wird die Inflation nach Berechnungen des
WIFO heuer auf 2,1 Prozent steigen. Im gesamten
Prognosezeitraum soll sie bei 1,9 Prozent pro Jahr
liegen.
Die Wirtschaft wächst laut den Prognosen stärker als
in den Jahren zuvor: Zwischen 2005 und 2010 stieg das
BIP real um durchschnittlich 1,5 Prozent und im Zeitraum
2000 bis 2005 um 1,6 Prozent. Die wirtschaftliche
Erholung nach der schweren Rezession im Jahr 2008 habe
Mitte 2009 begonnen, so die WIFO-Experten.
Export als Stütze
Die positive Entwicklung der österreichischen Exporte
sei nicht zuletzt auf die expansive Geld- und
Fiskalpolitik in den großen Wirtschaftsräumen und die
rasche Erholung in den Schwellenländern zurückzuführen.
Die Weltwirtschaft wird nach Ansicht des WIFO bis 2015
jährlich um 4,5 Prozent wachsen, die österreichischen
Exporte um 6,2 Prozent pro Jahr. Da die Importe mit 5,8
Prozent pro Jahr etwas schwächer steigen, wird der
Außenbeitrag das heimische Wirtschaftswachstum stützen.
Die Bruttoanlageinvestitionen sollen laut Prognose um
2,9 Prozent pro Jahr wachsen, der Konsum um 1,2 Prozent. ORF
01.12.2010
Langzeitarbeitslosigkeit stark gesunken
Die Situation auf dem
heimischen Arbeitsmarkt hat sich auch im November weiter
erholt: Die Zahl der Arbeitslosen ging im
Jahresvergleich um 13.399 oder um 5,2 Prozent auf
244.346 Jobsuchende zurück. Rechnet man die 73.101 in
Schulung befindlichen Personen dazu, waren zum
Monatsende 317.447 Menschen ohne Arbeit.
Das waren um 19.080 Betroffene weniger als vor einem
Jahr. Mit 60.000 neuen Arbeitsplätzen wurde der
Beschäftigungsrekord vom Jahr 2008 um rund 7.300 Jobs
übertroffen, teilte das Sozialministerium am Mittwoch
mit. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung
betrug im November 6,7 Prozent (nach nationaler
Berechnung) und damit um 0,4 Prozentpunkte weniger als
vor einem Jahr.
Krise hat Jobmarkt verändert
„Die Krise hat offenbar einen gewissen Wandel des
Arbeitsmarkts mit sich gebracht“, betonte unterdessen
der Chef des Arbeitsmarktservice (AMS), Johannes Kopf,
am Mittwoch im Ö1-Mittagsjournal. Es seien nämlich nicht
genau jene Arbeitsplätze zurückgekommen, die in der
Krise verloren gegangen waren. Die Krise habe vor allem
die Industrie getroffen. Die Beschäftigung in der
Industrie habe sich aber bis jetzt nur zu 60 Prozent
erholt. Es seien aber andere Jobs entstanden, nämlich in
Bereich der Erziehung und der Kinderbetreuung sowie im
Gesundheitswesen. Davon würden überwiegend weibliche
Arbeitskräfte profitieren. ORF 16.09.2010
Regelung träfe nur zehn Prozent
Als „Keule gegen sozialen
Missbrauch“ und effiziente Maßnahme gegen Schwarzarbeit
propagierte Christine Marek (ÖVP) ihren Vorschlag,
Menschen, die länger als sechs Monate Mindestsicherung
erhalten, zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten.
Tatsächlich erhalten die Mindestsicherung aber ohnehin
nur diejenigen, die auch bereit sind zu arbeiten. Diese
Voraussetzung wurde bei der mit September erfolgten
Einführung festgelegt.
Einzig Personen mit Betreuungspflichten für Kinder
bis zu drei Jahren bzw. schwere Pflegefälle in der
näheren Familie, Bezieher im Pensionsalter und
Arbeitsunfähige sind von dieser Verpflichtung
ausgenommen. Bei allen anderen Fällen kommt es zur
Streichung bzw. Kürzung der Leistung, wenn es der
Bezieher verweigert, eine Arbeit, die ihm vom
Arbeitsmarktservice (AMS) angeboten wird, anzunehmen.
Um zu gewährleisten, dass die Mindestsicherung als
„Trampolin“ zurück in den Arbeitsmarkt dient, werden die
Bezieher in den Betreuungskreis des AMS aufgenommen.
Angeboten werden dort Beratungs- und Betreuungsangebote,
wie sie etwa für langzeitarbeitslose Bezieher einer
Arbeitslosenunterstützung vorgesehen sind.
Was offenbar erfolgreich funktioniert: Wie Michael
Chalupka, Direktor der Diakonie, im Interview der
Mittags-ZIB erklärte, beziehen 170.000 Menschen in
Österreich derzeit Mindestsicherung. Lediglich zehn
Prozent von ihnen tun das länger als sechs Monate.
Wien: Zwei Drittel arbeiten ohnehin
In Wien dürften es jedoch noch weniger sein - denn
laut Chalupka arbeiten dort zwei Drittel der
Mindestsicherungsbezieher ohnehin. „Die arbeiten etwas,
wovon man nicht leben kann, die arbeiten so wenige
Stunden, werden so schlecht bezahlt, dass dazu die
Mindestsicherung kommt. Also hier von
Arbeitsverweigerung zu sprechen, macht keinen Sinn. Es
sind sehr sehr wenige, und die, die wirklich
langzeitarbeitslos sind, die brauchen keine Keule,
sondern Betreuung und Hilfestellung, um wieder Job-ready
zu werden.“
Mehr Langzeitarbeitslose
In Wien gibt es laut dem AMS in diesem Jahr
aufgrund der Wirtschaftskrise rund 4.000 mehr
Langzeitarbeitslose als im Vorjahr. Und das, obwohl
das AMS Wien heuer rund 180 Millionen Euro an
speziellen Förderungsmaßnahmen bereitstellt - mehr
dazu in
oesterreich.ORF.at. Dass Mareks Arbeitsverpflichtung helfe, die
Schwarzarbeit einzudämmen, glaubt Chalupka nicht. Mit
Verweis auf die ohnehin bereits festgeschriebene
Arbeitsverpflichtung der Bezieher und die Sanktionen bei
Nichterfüllung sagte er: „Diese Dinge sind vorgesehen,
das ist hart genug. Was aber fehlt, sind Investitionen
in Jobs.“ Er plädierte vor allem für die Schaffung von
Arbeitsstellen im Pflege- und Sozialbereich.
Modell gibt es bereits
Das von Marek als Vorbild zitierte deutsche Modell
für die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen
gibt es laut dem Diakonie-Leiter in Österreich längst:
„Da ist Christine Marek nicht informiert. Es gibt ‚Step
2 Job‘ zum Beispiel in Wien-Floridsdorf, was über ganz
Österreich gemacht werden soll. Da geht es aber immer um
einen Mix aus fördern und fordern. Das heißt, diese
Menschen brauchen Hilfestellung, soziale Betreuung,
Möglichkeiten der Kinderbetreuung, dann können sie auch
wieder arbeiten. Aber keine Keule bitte für die, die
ohnehin schon schwach sind.“
Warnung vor Lohndumping
Der Vorschlag von
Staatssekretärin Christine Marek (ÖVP) zur Verschärfung
der Mindestsicherung sorgt weiterhin für heftige
Debatten. Der Chef des Arbeitsmarktservice Österreich
(AMS), Johannes Kopf, wollte den Vorstoß politisch nicht
berurteilen, verwies aber darauf, dass er die
bestehenden Bestimmungen zur Integration in den
Arbeitsmarkt als ausreichend betrachtet.
Kopf räumte zwar ein, dass in manchen Fällen „Zwang
arbeitsmarktpolitisch sinnvoll“ sei und verwies dabei
auf die Antriebslosigkeit, welche die Folge nach
etlichen Jahren Arbeitslosigkeit sein könne. Hier seien
die derzeitigen Zumutbarkeitsbestimmungen aber „ein
gutes Mittel, um sie aus der Antriebslosigkeit
rauszubekommen“. Er sei aber offen für Disussionen über
die Zumutbarkeitsbestimmungen, was die Wegstrecke zum
angebotenen Job betrifft, so Kopf weiter.
„Alter Wein in neuen Fässern“
Angesichts der von Marek geforderten Arbeitspflicht
für jene Bezieher der Mindestsicherung, die nach sechs
Monaten noch keinen Job haben, verwies Kopf darauf, dass
bereits jetzt AMS-Klienten gemeinnützige Arbeit etwa in
sozialökonomischen Einrichtungen verrichten würden. Von
„alten Wein in neuen Fässern verkaufen“ sprach in diesem
Zusammenhang der steirische AMS-Chef Karl Heinz Snobe -
mehr dazu in
steiermark.ORF.at.
Vorarlbergs AMS-Chef Anton Strini verwies zudem
darauf, dass es im Moment nicht genügend gemeinnützige
Arbeitsplätze gebe. Zudem berge eine Umsetzung der
vorgeschlagenen Arbeitspflicht die Gefahr des
Lohndumpings - mehr dazu in
vorarlberg.ORF.at.
„Schwierige Zielgruppe“
Auch Kopf räumte ein, dass gemeinnützige Arbeit nicht
mit der Wirtschaft konkurrieren dürfe. Zudem verwies der
AMS-Chef darauf, dass man in der Debatte zwischen zwei
Zielen unterscheiden müsse: „Zum einen geht es darum,
den Sozialmissbrauch zu bekämpfen, das muss die Politik
entscheiden. Zum anderen geht es um die Regeln, die es
braucht, um Leute wieder in den Arbeitsmarkt zu
integrieren. Die Mindestsicherung bringt hier eine
Verbesserung zur Armutsbekämpfung.“
Das AMS rechnet durch die Mindestsicherung mit etwa
10.000 bis 20.000 zusätzlichen Fällen im Jahr, die
bisher nicht hier gemeldet waren. Wenn sie mit dem AMS
nicht zusammenarbeiten, droht ihnen über die Länder eine
Kürzung der Mindestsicherung.
Wie viele das treffen wird, könne derzeit nicht
geschätzt werden. „Das ist eine schwierige Zielgruppe,
weil man sich bis jetzt nicht um deren Integration
kümmerte. Man wird sehen, wie viele Verweigerer das
sind. Die überwiegende Gruppe lässt sich aber
motivieren“, meinte Kopf. Bevor die Integration in den
Arbeitsmarkt beginnt, müssen aber oft „Vorprobleme“ wie
Schulden oder Wohnungslosigkeit gelöst werden.
13.000 „Verweigerer im Vorjahr“
Im Vorjahr war das AMS mit rund 13.000 „Verweigerern“
konfrontiert. Konkret wurden rund 93.100 sogenannte
„Sperren“ verzeichnet (2008 88.260). In 52.800 Fällen
handelte es sich um Sanktionen wegen versäumter
Kontrollmeldungen. 12.935 Personen (2008: 12.569)
verweigerten das Jobangebot oder die
Qualifikationsmaßnahme, und 217 (2008: 200) wollten
schlicht nicht arbeiten. Zudem bekamen rund 27.000
Personen die ersten vier Wochen kein Arbeitslosengeld,
da sie selbst gekündigt hatten. Das AMS verzeichnete
rund 850.000 Menschen, die zumindest einmal im Jahr
arbeitslos gemeldet waren.
Heftige Debatte über Mindestsicherung
Mit ihrem Vorstoß in Sachen
Mindestsicherung ist der Staatssekretärin und
ÖVP-Spitzenkandidatin im Wiener Wahlkampf, Christine
Marek, zumindest eines gelungen: Sie hat eine heftige
Debatte vom Zaun gebrochen und steht im innenpolitischen
Rampenlicht. Alle Parteien nutzten die Gelegenheit, die
eigene Position klarzustellen.
Die SPÖ wies umgehend Mareks Forderung zurück,
Bezieher einer Mindestsicherung sollten gemeinnützige
Arbeit verrichten müssen, wenn sie nach sechs Monaten
keinen Job haben. Finanzstaatssekretär Andreas Schieder
sprach mit Blick auf die anstehende Lanḍagswahl in Wien
von einem „billigen Wahlkampfgag“. Sozialminister Rudolf
Hundstorfer (ebenfalls SPÖ) wies auf die bereits
bestehenden Sanktionen bei Arbeitsverweigerung vor dem
Ministerrat am Dienstag hin. Die Mindestsicherung sei
klar mit Arbeitsanreizen verknüpft.
Für SPÖ indiskutabel
Ziel der Mindestsicherung sei es, Menschen wieder
zurück in normale Beschäftigungsverhältnisse zu bringen,
und nicht wie in Deutschland in Hartz IV zu verfestigen.
Auf die Frage, ob der Marek-Vorschlag nach den
bevorstehenden Wahlen vielleicht doch noch diskutiert
werde, antwortete Hundstorfer: „Sicher nicht.“
Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) meinte, die
vorgeschlagenen „Zwangsdienste“ seien „verwerflich“. Und
nicht nur der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl,
sondern auch Caritas-Direktor Michael Landau können der
Idee nichts abgewinnen - mehr dazu in
oesterreich.ORF.at.
Hundstorfer redet mit Marek
Die Regierung einigte sich beim Ministerrat darauf,
dass Marek und Hundstorfer ein Gespräch führen werden.
Aus Sicht der SPÖ soll Hundstorfer dabei der
Staatssekretärin das Modell der Mindestsicherung
erklären. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) geht davon aus,
dass es dem Sozialminister gelingen werde, „das
aufzuklären“. Einen Termin gibt es noch nicht. Faymann
hegte aber den „Verdacht“, dass es erst am Montag nach
der Wien-Wahl stattfinden wird. Vizekanzler Josef Pröll
(ÖVP) sprach dagegen von einer „Verhandlung“.
FPÖ und BZÖ: ÖVP verlogen
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl warf der ÖVP vor,
bei der Einführung der Mindestsicherung „hoch und
heilig“ versprochen zu haben, dass damit kein Missbrauch
möglich sei. Die jetzige Debatte zeige aber, „dass
offenbar von jenem Missbrauch ausgegangen wird, vor dem
die FPÖ immer gewarnt hat“, so Kickl, der sich
gemeinnützige Arbeit grundsätzlich sehr wohl vorstellen
kann. Der FPÖ-Generalsekretär betonte, dass trotzdem
Missbrauch „auf Kosten anderer, insbesondere der
österreichischen Staatsbürger“ sanktioniert werden
müsse.
Nach Ansicht von BZÖ-Chef Josef Bucher ist „die
Verlogenheitspolitik der ÖVP“ nicht mehr „zu toppen“.
Nachdem die ÖVP für die „leistungsfeindliche“
Mindestsicherung gestimmt habe, bekomme sie nun
„offenbar Panik, weil viele Wählerinnen und Wähler zu
Recht kritisieren, dass die ÖVP die Faulen unterstützt
und die Fleißigen durch höhere Steuern und Belastungen
bestraft.“
Grüne: Jenseits jeder Schamgrenze
Marek sei jedes Mittel recht, um im Wien-Wahlkampf
wahrgenommen zu werden, urteilte Grünen-Sozialsprecher
Karl Öllinger: „Sie lässt jede Schamgrenze hinter sich
und schlägt verbal auf Arbeitslose und Arme ein.“
Die Staatssekretärin wisse, dass die meisten
Arbeitslosen nach durchschnittlich 97 Tagen einen Job
fänden: „Sie in einen Arbeitsdienst zu zwingen hieße,
sie länger in der Arbeitslosigkeit festzuhalten.“ Es sei
daher offensichtlich, dass Marek mit ihrem billigen
Sager lediglich versuche, Aufmerksamkeit zu erregen.
ÖVP steht hinter Marek
Die ÖVP hingegen unterstützte Mareks Vorschlag.
Klubobmann Karlheinz Kopf meinte, es müsse für die
Betroffenen Druck in Richtung Arbeit geben, und man
solle den Vorschlag nicht als „Zwangsdienst“
denunzieren. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
(ÖVP) verwies ebenfalls auf Deutschland. Auf die Frage,
ob das ganze nicht reiner Wahlkampf sei, meinte er, das
habe „überhaupt nichts“ mit der bevorstehenden Wien-Wahl
- bei der Marek ÖVP-Spitzenkandidatin ist - zu tun.
Heftige Debatte über Mindestsicherung
Mit ihrem Vorstoß in Sachen
Mindestsicherung ist der Staatssekretärin und
ÖVP-Spitzenkandidatin im Wiener Wahlkampf, Christine
Marek, zumindest eines gelungen: Sie hat eine heftige
Debatte vom Zaun gebrochen und steht im innenpolitischen
Rampenlicht. Alle Parteien nutzten die Gelegenheit, die
eigene Position klarzustellen.
Die SPÖ wies umgehend Mareks Forderung zurück,
Bezieher einer Mindestsicherung sollten gemeinnützige
Arbeit verrichten müssen, wenn sie nach sechs Monaten
keinen Job haben. Finanzstaatssekretär Andreas Schieder
sprach mit Blick auf die anstehende Lanḍagswahl in Wien
von einem „billigen Wahlkampfgag“. Sozialminister Rudolf
Hundstorfer (ebenfalls SPÖ) wies auf die bereits
bestehenden Sanktionen bei Arbeitsverweigerung vor dem
Ministerrat am Dienstag hin. Die Mindestsicherung sei
klar mit Arbeitsanreizen verknüpft.
Für SPÖ indiskutabel
Ziel der Mindestsicherung sei es, Menschen wieder
zurück in normale Beschäftigungsverhältnisse zu bringen,
und nicht wie in Deutschland in Hartz IV zu verfestigen.
Auf die Frage, ob der Marek-Vorschlag nach den
bevorstehenden Wahlen vielleicht doch noch diskutiert
werde, antwortete Hundstorfer: „Sicher nicht.“
Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) meinte, die
vorgeschlagenen „Zwangsdienste“ seien „verwerflich“. Und
nicht nur der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl,
sondern auch Caritas-Direktor Michael Landau können der
Idee nichts abgewinnen - mehr dazu in
oesterreich.ORF.at.
Hundstorfer redet mit Marek
Die Regierung einigte sich beim Ministerrat darauf,
dass Marek und Hundstorfer ein Gespräch führen werden.
Aus Sicht der SPÖ soll Hundstorfer dabei der
Staatssekretärin das Modell der Mindestsicherung
erklären. Kanzler Werner Faymann (SPÖ) geht davon aus,
dass es dem Sozialminister gelingen werde, „das
aufzuklären“. Einen Termin gibt es noch nicht. Faymann
hegte aber den „Verdacht“, dass es erst am Montag nach
der Wien-Wahl stattfinden wird. Vizekanzler Josef Pröll
(ÖVP) sprach dagegen von einer „Verhandlung“.
FPÖ und BZÖ: ÖVP verlogen
FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl warf der ÖVP vor,
bei der Einführung der Mindestsicherung „hoch und
heilig“ versprochen zu haben, dass damit kein Missbrauch
möglich sei. Die jetzige Debatte zeige aber, „dass
offenbar von jenem Missbrauch ausgegangen wird, vor dem
die FPÖ immer gewarnt hat“, so Kickl, der sich
gemeinnützige Arbeit grundsätzlich sehr wohl vorstellen
kann. Der FPÖ-Generalsekretär betonte, dass trotzdem
Missbrauch „auf Kosten anderer, insbesondere der
österreichischen Staatsbürger“ sanktioniert werden
müsse.
Nach Ansicht von BZÖ-Chef Josef Bucher ist „die
Verlogenheitspolitik der ÖVP“ nicht mehr „zu toppen“.
Nachdem die ÖVP für die „leistungsfeindliche“
Mindestsicherung gestimmt habe, bekomme sie nun
„offenbar Panik, weil viele Wählerinnen und Wähler zu
Recht kritisieren, dass die ÖVP die Faulen unterstützt
und die Fleißigen durch höhere Steuern und Belastungen
bestraft.“
Grüne: Jenseits jeder Schamgrenze
Marek sei jedes Mittel recht, um im Wien-Wahlkampf
wahrgenommen zu werden, urteilte Grünen-Sozialsprecher
Karl Öllinger: „Sie lässt jede Schamgrenze hinter sich
und schlägt verbal auf Arbeitslose und Arme ein.“
Die Staatssekretärin wisse, dass die meisten
Arbeitslosen nach durchschnittlich 97 Tagen einen Job
fänden: „Sie in einen Arbeitsdienst zu zwingen hieße,
sie länger in der Arbeitslosigkeit festzuhalten.“ Es sei
daher offensichtlich, dass Marek mit ihrem billigen
Sager lediglich versuche, Aufmerksamkeit zu erregen.
ÖVP steht hinter Marek
Die ÖVP hingegen unterstützte Mareks Vorschlag.
Klubobmann Karlheinz Kopf meinte, es müsse für die
Betroffenen Druck in Richtung Arbeit geben, und man
solle den Vorschlag nicht als „Zwangsdienst“
denunzieren. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
(ÖVP) verwies ebenfalls auf Deutschland. Auf die Frage,
ob das ganze nicht reiner Wahlkampf sei, meinte er, das
habe „überhaupt nichts“ mit der bevorstehenden Wien-Wahl
- bei der Marek ÖVP-Spitzenkandidatin ist - zu tun. ORF 05.07.2010
Angespannter Arbeitsmarkt
In der Heeresverwaltung soll Personal eingespart werden. Das Bundesheer erwartet einen Rekord an Freiwilligen.
Schon im ersten Halbjahr gab es fast 2.000 Meldungen,
während man im ganzen Vorjahr 3.723 Meldungen und 2008
nur 2.704 zählte. Das geht aus den aktuellen Daten des
Heeres hervor.
Ein Grund für den starken Ansturm könnten die angespannten
Arbeitsmarktsituation und die damit zusammenhängende
Unsicherheit sein. Fakt ist jedenfalls, dass sich bis
Ende Juni 1.978 Männer und Frauen freiwillig für das
Bundesheer gemeldet haben, bis Ende des Jahres dürften
es über 4.000 werden. ORF 25.05.2010
Keine Auswirkung auf Arbeitslosenzahlen?
Noch vor kurzem hat Sozialminister Hundstorfer (SPÖ) die
Effizienz von AMS-Schulungen gelobt, nun will er das Angebot
durchforsten und kürzen. Die Kurse werden evaluiert, auch dass
jemand dreimal denselben Bewerbungskurs macht, soll nicht mehr
vorkommen. 100 Millionen Euro will Hundstorfer einsparen - dass
deswegen die Arbeitslosenzahlen stärker steigen, glaubt der
Minister nicht.
Qualifizierung betont
Wesentlich im Kampf gegen Arbeitslosigkeit sei nach wie vor die
Qualifizierung. 40 Prozent der Jobsuchenden haben lediglich
einen Pflichtschulabschluss. Daher sei Nachqualifizierung
notwendig.
Die Eingliederungsbeihilfe für Langzeitarbeitslose soll künftig
auch verstärkt für Höherqualifizierte wie HTL-, Fachhochschul-
und Uniabsolventen, die einen Job suchen, eingesetzt werden und
eine Hilfe für die "Praktikantengeneration" darstellen.
Noch vor kurzem Lob für Kurse
Ende März und Anfang April hatte Hundstorfer noch auf den Erfolg
der AMS-Schulungen verwiesen: Die Angebote seien ausgebaut
worden, da diese die Jobchancen der Menschen deutlich erhöhen
würden.
Die Qualifizierungsmaßnahmen würden sich als gutes Instrument
erweisen, "auch wenn dies manche politischen Mitbewerber nicht
gerne sehen". Den praktischen Nutzen der Kurse würden die
Teilnehmer in Befragungen mit der Note 1,9 auf einer Skala von
eins bis sechs bewerten.
So habe 2009 die Hälfte der Jobsuchenden nach einer AMS-Schulung
innerhalb von drei Monaten einen neuen Arbeitsplatz gefunden.
Bei Arbeitsstiftungen sei diese Quote von Jänner bis September
2009 sogar bei 69 Prozent gelegen. Nun soll dennoch bei den
Kursen gespart werden.
Arbeitsmarktpolitk nützt nicht den Arbeitslosen
sondern den Großparteien nahestehenden sogenannten
Bildungseinrichtungen und NGOs. Darum sollte kein Steuerschilling für das
sinnlose Einsperren von Arbeitslosen ausgegeben werden. Diverse
Anhaltezentren wie z.B. bei der Post (Doko wurde im ORF2 mal gesendet )
sollte die Bürger aufrütteln und nicht zu unqualifizierten Postings a' la
"wer arbeiten will..." verleiten. Merke, der Politik stehen die Lobbyis
näher als die Bürger.
Sehr verständlich und empfehlenswert dazu dieser Artikel:
http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/download/material/alone_in-the-dark.pdf
14.05.2010
Querdenker im Interview: „Wir laufen
in eine große Depression“
http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/querdenker-im-interview-wir-laufen-in-eine-grosse-depression;2576378;0
..... Die Finanzmärkte werden zusammenbrechen, die Europäische
Währungsunion zerbrechen und die Welt in eine große Depression schlittern.
Ein düsteres Untergangsszenario? Ganz und gar nicht, sagt Gerald Celente,
Gründer des Trends Research Institute in Kingston (USA). Im Interview mit
dem Handelsblatt erklärt der Querdenker, warum er mit dem Schlimmsten
rechnet.
ORF
06.05.2010
AK fordert bessere Verteilung der Arbeitszeit
Eine gerechtere Verteilung der Arbeit und
eine Arbeitszeitverkürzung fordert die Arbeiterkammer. In Österreich würden
jährlich unbezahlte Überstunden im Ausmaß von bis zu 60.000 Vollzeitjobs
geleistet, kritisierte Präsident Johann Kalliauer.
314 Millionen Überstunden
2009 seien in Österreich knapp 314 Millionen
Überstunden gemacht worden, rund ein Drittel davon unbezahlt, so Kalliauer.
Eine bessere Verteilung der zu leistenden Arbeitszeit käme nicht nur den
Bedürfnissen der Menschen entgegen, sondern würde auch positive
Beschäftigungseffekte erzielen.
Kürzere Arbeitszeit - mehr Jobs
Laut Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) sei von einer Reduzierung der
durchschnittlichen Wochenarbeitszeit um zehn Prozent ein Beschäftigungsplus
von bis zu vier Prozent zu erwarten, argumentierte der AK-Chef.
Keine Arbeitsverdichtung
Eine Verkürzung der Vollzeit müsse ohne
Arbeitsverdichtung ablaufen, verlangte Kalliauer. Es dürfe auch niemand
weniger verdienen als vorher.
Im Gegenzug kann sich der Arbeiterkammer-Präsident zur Finanzierung dieser
Maßnahmen die Verwendung von Teilen der jährlichen Lohnerhöhungen vorstellen
- in sozial abgestufter Form.
ORF 23.02.2010
Starke Steigerung bei Langzeitarbeitslosen
Eine starke Steigerung wurde zuletzt bei den
Langzeitarbeitslosen verzeichnet, hier liegen neueste Daten aus
dem Jänner 2010 vor. Zwischen Jänner 2008 und dem
Vergleichszeitraum 2009 sank die Zahl der
Langzeitbeschäftigungslosen zwar von 39.220 auf 34.601.
Im ersten Monat 2010 stieg sie jedoch auf 43.094. Die
Veränderung zwischen Jänner 2008 und Jänner 2010 betrug somit
plus 9,9 Prozent. Von der Steigerung waren in erster Linie
Personen zwischen 15 und 24 Jahren sowie Männer im
Haupterwerbsalter betroffen. ORF 01.02.2010
Im Jänner 2010 waren in Österreich 323.651 Menschen arbeitslos,
das waren um 7,3 Prozent mehr als im Jänner 2009. Insgesamt
stieg die Arbeitslosenquote in Österreich um 0,7 Prozent auf 8,9
Prozent, gab das Arbeitsministerium am Montag bekannt.
Nicht
einberechnet ist jedoch die Zahl derer, die sich derzeit in
Schulung befinden. Würde man auch diese einbeziehen, waren im
Jänner 402.692 Menschen ohne Job.
Mehr Arbeitslose als im Krisenjahr 2009
Trotz des leichten Konjunkturanstieges und der etwas
verbesserten Wirtschaftsaussichten für 2010 liegt die Zahl der
Personen ohne Arbeit weiterhin deutlich über dem Durchschnitt
des Krisenjahres 2009. Im Schnitt waren im vergangenen Jahr in
Österreich 260.309 Menschen ohne Beschäftigung.
Deutliches Plus bei Schulungen
Auch die deutlich gestiegene Zahl der Schulungsteilnehmer kann
über die hohe Zahl an Arbeitslosen nicht hinwegtäuschen. Waren
im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 64.062 Menschen in
Schulungen, waren es im Jänner bereits 79.041 - das entspricht
einem Plus von 47,7 Prozent gegenüber Jänner 2009.
"Arbeitsmarkt sehr lebendig"
"Im vergangenen Jahr konnten mit Hilfe des AMS rund 580.000
Menschen wieder an einen Arbeitsplatz vermittelt werden. Das ist
ein Rekordwert und zeigt, dass der Arbeitsmarkt sehr lebendig
ist und dass die zahlreichen vom AMS angebotenen
Qualifizierungsmaßnahmen die Vermittlungschancen erhöhen", sagte
Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) nach der
Bekanntgabe der Daten.
Alleine im Jänner 2010 nahmen 43.747 Menschen eine Arbeit
auf, 26.565 nutzten ein Kursangebot.
Rekordbudget für Schulungen
Und die Schulungen sollen im laufenden Jahr noch weiter
ausgebaut werden. Für 2010 sei das entsprechende Budget auf ein
Rekordniveau von 1,22 Mrd. Euro aufgestockt worden, sagte
AMS-Sprecherin Beate Sprenger am Sonntag. So habe man die Zahl
der Schulungsteilnehmer bereits von 2008 auf 2009 um fast 27
Prozent erhöht.
Da die Arbeitslosigkeit weiter steige, werde die Zahl der
Personen, die an Schulungsmaßnahmen des AMS teilnehmen, auch
2010 steigen.
Schwache Konjunktur und harter Winter
Für die starke Zunahme der Arbeitslosen im Jänner nannte
Hundstorfer zwei Gründe: Sie hänge "einerseits mit der
fortdauernden Wirtschaftskrise und der zu schwachen Konjunktur
zusammen, andererseits auch mit dem harten Winter", so
Hundstorfer.
Trotzdem sei die Arbeitslosigkeit noch immer geringer als im
Jahr 2006. Durch die niedrigen Temperaturen in Ostösterreich
habe es am Bau einen überdurchschnittlich starken Anstieg der
Arbeitslosigkeit gegeben.
30 Prozent mit Einstellungszusage
Für die nächsten, wärmeren Monate erwartet der Arbeitsminister
einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das Ministerium
begründet das damit, dass 94.436 Personen oder knapp 30 Prozent
aller Arbeitslosen eine Jobzusage hätten.
Leichter Rückgang bei Zeitarbeitern
Gestiegen ist die Zahl der Jobsuchenden nach wie vor in allen
Branchen mit Ausnahme der Arbeitskräfteüberlasser. Bei den
Zeitarbeitern ging die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich
leicht um 1,5 Prozent auf 30.034 Betroffene zurück.
Rund 50.000 Jugendliche ohne Job
Vor allem durch den starken Rückgang in der Baubranche wuchs die
Männerarbeitslosigkeit mit 8,1 Prozent stärker als jene der
Frauen (plus 5,8 Prozent). Weiter stieg auch die
Jugendarbeitslosigkeit: Im Jänner waren 50.265 Junge im Alter
von 15 bis 24 Jahren ohne Arbeit, das waren um 4,1 Prozent mehr
als vor einem Jahr.
Die Zahl der Lehrstellensuchenden ging geringfügig um 0,1
Prozent auf 5.071 Betroffene zurück, gleichzeitig sank aber auch
die Zahl der gemeldeten offenen Lehrstellen, und zwar um 5,5
Prozent auf 2.795 Jobs.
Kräftiger Anstieg bei Langzeitarbeitslosen
Bei den über 50-Jährigen stieg die Arbeitslosigkeit um fast zehn
Prozent auf 65.059. Einen kräftigen Anstieg gab es bei den
Langzeitarbeitslosen, die länger als zwölf Monate beim AMS
vorgemerkt sind, und zwar um fast 43 Prozent auf 8.291. Und
genau hier will Hundstorfer ansetzen. Durch die "Aktion 10.000"
sollen Langzeitarbeitslose beim Wiedereinstieg in ein reguläres
Dienstverhältnis unterstützt werden.
ORF 03-11-09
24 Prozent mehr Arbeitslose als 2008
Ende Oktober waren inklusive Schulungsteilnehmern
319.320 Menschen
arbeitslos gemeldet, 61.996 oder 24,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die
Zahl der Arbeitslosen selbst stieg erstmals seit Jänner um weniger als
50.000 an.
Kurzarbeit bremst Arbeitslosigkeit
Der Zuwachs ohne Schulungsteilnehmer gegenüber Oktober 2008 betrug 42.748
oder 21,1 Prozent auf 245.523, wie das Arbeitsministerium am Montag
mitteilte. Gebremst wurde die Arbeitslosigkeit auch durch Kurzarbeit. Ende
Oktober mussten 35.904 Beschäftigte in 294 Unternehmen kurzarbeiten.
Die Arbeitslosigkeit steigt seit zwölf Monaten kontinuierlich an.
Prozentuell am kräftigsten fiel der Anstieg im Juni 2009 mit plus 33 Prozent
oder fast 60.000 Betroffenen aus.
Ein Drittel mehr Schulungsteilnehmer
Die Zahl der Schulungsteilnehmer des Arbeitsmarktservice (AMS) wuchs im
Jahresabstand um 19.248 oder 35,3 Prozent auf 73.797.
In EU an zweitbester Stelle. 6,8 Prozent nationale Arbeitslosenquote
Nach nationaler Definition betrug die Arbeitslosenquote 6,8 Prozent, nach
5,6 Prozent vor einem Jahr.
In der EU liegt Österreich mit einer Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent
weiterhin an zweitbester Stelle.
Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren im Oktober wieder alle Bundesländer
betroffen. Am kräftigsten nahm die Zahl in Oberösterreich mit plus 40,8
Prozent zu, gefolgt von Vorarlberg (plus 33,3 Prozent), Niederösterreich
(plus 28,3 Prozent), Kärnten (plus 22,5 Prozent), der Steiermark (plus 21,7
Prozent), Wien (plus 14,1 Prozent), Salzburg (plus 14,0 Prozent), dem
Burgenland (plus 12,7 Prozent) und Tirol mit plus 12,5 Prozent.
Plus 40,8 Prozent in Oberösterreich
Plus 33,3 Prozent in Vorarlberg
Plus 28,3 Prozent in Niederösterreich
Plus 22,5 Prozent in Kärnten
Plus 21,7 Prozent in der Steiermark
Plus 14,1 Prozent in Wien
Plus 14,0 Prozent in Salzburg
Plus 12,7 Prozent im Burgenland
Plus 12,5 Prozent in Tirol
Lehrstellenlücke verringert. Weniger offene Stellen
Die Zahl offener Stellen sank um 20,6 Prozent auf 27.784. Bei Jugendlichen
(15 bis 24 Jahre) wuchs die Arbeitslosenzahl um 5.994 oder 17,0 Prozent auf
41.252, bei Älteren (ab 50 Jahre) legte sie um 8.140 oder 19,9 Prozent auf
49.117 zu.
Auf dem Lehrstellenmarkt standen 6.145 Suchenden (minus fünf Prozent) 3.537
gemeldete offene Ausbildungsstellen (minus 0,3 Prozent) gegenüber. Die
Lehrstellenlücke verringerte sich damit um 314 auf 2.608.
Beschäftigung schrumpft
Rückläufig war im Oktober die Beschäftigung: Die Zahl der unselbstständig
Beschäftigten ging im Jahresvergleich laut Prognose um 1,8 Prozent oder
61.000 auf 3,375 Millionen Personen zurück. Zugenommen hat hingegen die
Beschäftigung der über 50-Jährigen, und zwar um 1,6 Prozent auf fast
650.000.
Saisonbedingte Arbeitslosigkeit im Tourismus. Industrie und Bau stark
betroffen
Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren im Oktober vor allem die Industrie
und der Bau betroffen. Im Produktionsbereich nahm die Zahl der Jobsuchenden
um 54,6 Prozent oder fast 11.000 Betroffene auf 31.139 Personen zu. Dazu
kommen 23.350 arbeitslose Zeitarbeiter (plus 19,8 Prozent).
Am Bau betrug der Anstieg saisonbedingt fast 30 Prozent. Kräftig gestiegen
ist auch die Arbeitslosigkeit im Handel, und zwar um 22 Prozent auf 37.671
Betroffene.
Im Tourismus gab es saisonbedingt 44.155 gemeldete Jobsuchende, das waren
8,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Anstieg bei Männern höher als bei Frauen. Jugendarbeitslosigkeit weiter hoch
Stark betroffen sind nach wie vor Jugendliche bis 24 Jahre: Im Oktober waren
41.252 junge Menschen arbeitslos gemeldet, das waren im Jahresvergleich 17
Prozent oder 5.994 mehr. Bei den über 50-Jährigen nahm die Arbeitslosigkeit
um 19,9 Prozent auf 49.117 Personen zu.
Aufgrund der hohen Industriearbeitslosigkeit fiel der Anstieg bei den
jobsuchenden Männern mit 27,7 Prozent auf 132.536 Betroffene deutlich
stärker aus als bei den Frauen mit einem Plus von 14,1 Prozent auf 112.987
Personen.
Tumpel fordert neues Arbeitsmarktpaket
AK-Präsident Herbert Tumpel forderte von der Regierung ein neues
Arbeitsmarktpaket. Er verlangte unter anderem den weiteren Ausbau der
Bildungskarenz, eine Bildungsteilzeit und die Möglichkeit der Kurzarbeit in
kleineren und mittleren Unternehmen.
Gegen "Nachschmeißen von fast 900 Euro"
Seit sich die Regierung Ende Juli auf eine Mindestsicherung von
künftig 733 Euro netto monatlich geeinigt hat, will die Kritik daran nicht
abreißen. Am Sonntag drängte ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser (SPÖ)
erneut auf eine höhere Mindestsicherung.
Oberhauser will eine zwölfmalige Auszahlung von 855 Euro. Damit wäre
insgesamt die ursprünglich angestrebte Summe erreicht. Die ÖVP reagierte auf
die Forderung mit äußerster Schärfe und spielte dabei Arbeitnehmer und
Bezieher von Sozial- und Notstandshilfe gegeneinander aus.
ÖVP kämpft für "Frühaufsteher"
ÖVP-Generalsekretär Karl Kaltenegger nannte die Forderung nach der
ursprünglich geplanten Mindestsicherung von 10.260 Euro jährlich - die auch
von Hilfsorganisationen wie der Caritas und der Diakonie geteilt wird - am
Sonntag "überbordend".
"Die ÖVP ist die Partei der arbeitenden Menschen. Wir sind für jene da, die
früh aufstehen, um zur Arbeit zu gehen und sich und ihren Familien einen
Wohlstand zu erarbeiten", hieß es in der Aussendung. "Solidarität mit den
hart arbeitenden Menschen" sei gefordert.
Arbeitsscheue Sozialhilfeempfänger?
Bereits zuvor hatten Hilfsorganisationen nach ähnlichen Aussagen aus der ÖVP
("soziale Hängematte") betont, dass die Gegenüberstellung von "arbeitenden
Menschen" un den Beziehern von Sozialleistungen nicht nur ideologisch
bedenklich, sondern auch sachlich falsch sei.
Bei weit über einem Viertel der Bezieher von Sozialhilfe handelt es sich
etwa um Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen. Umgekehrt gibt es auch viele
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren geringer Lohn sie zum Bezug der
Sozialleistungen berechtigt.
"Arbeitnehmerverräter"
Österreich habe ohnehin ein "engmaschig gestricktes soziales Netz",
insistierte Kaltenegger indes am Sonntag. Außerdem pochte er auf den
gemeinsamen Regierungsbeschluss zur Mindestsicherung von SPÖ und ÖVP, an dem
"nicht ständig weiter gerüttelt" werden solle.
Auch der ÖVP-Arbeitnehmerbund ÖAAB meinte am Sonntag zum Thema, es sei
"fraglich, warum überhaupt noch irgendjemand arbeiten gehen soll, wenn einem
der Staat fast 900 Euro nachschmeißt". Die Arbeitnehmervertreter der
SPÖ-Gewerkschaft seien "Arbeitnehmerverräter".
Kritik von FPÖ und BZÖ
Die FPÖ kritisierte Oberhauser, die auch SPÖ-Nationalratsabgeordnete ist,
wegen deren "politischer Schizophrenie": Sie handle "äußerst different, je
nachdem, ob sie gerade das Hütchen der Gewerkschafterin aufhat oder jenes
der Nationalratsabgeordneten".
Das BZÖ kritisierte das "Chaos" bei den Forderungen von SPÖ-Gruppen, die
dann regelmäßig "von den eigenen Fraktionen hinterfragt und korrigiert"
würden. Das "Lizitieren nach immer höheren Summen" sei nicht finanzierbar
und keine seriöse Politik.
26.10.09
Bucher für verzinstes Pensionskonto
BZÖ-Obmann Josef Bucher hat gestern bei der Programmkonferenz des
Bündnisses basierend auf den neuen Grundsatzpositionen ein neues
Pensionssystem vorgestellt. Dieses sieht ein verzinstes Pensionskonto vor,
auf dessen Basis jeder Österreicher selbst entscheiden kann, mit welchem
Alter, welchen Versicherungszeiten und Beiträgen man in den Ruhestand tritt.
Bucher präsentierte im Dachfoyer der Wiener Hofburg seinen
Landesparteifunktionären die zehn rechtsliberalen Grundsatzpositionen des
Bündnisses. Ein Punkt enthält dabei das vorgestellte Pensionssystem, denn um
dieses dauerhaft zu sichern, müsse der Generationenvertrag neu gestaltet
werden, erklärte er.
Gegen Mindestsicherung, für Transferkonto
Der Bündnischef sprach sich bei der Programmkonferenz gegen die Einführung
der Mindestsicherung aus und schlug im Gegensatz hierzu ein "Bürgergeld"
vor: "Wir brauchen keine Mindestsicherung, wo sich Menschen in die
Hängematte legen." Das leistungsorientierte Bürgergeld, es soll 30 Prozent
unter dem Mindestlohn liegen, sei hingegen motivierend für Leistung, so
Bucher. Abgelehnt hat er außerdem ein vorzeitiges Aus der Hacklerregelung.
Unterstützung gab es hingegen für den Vorschlag von Finanzminister Josef
Pröll (ÖVP), ein Transferkonto einzuführen.
Der Klubobmann nahm nach internen Diskussionen abermals zum Thema Ausländer
Stellung: Jenen, die es brauchen, soll Asyl gewährt werden. Bei Missbrauch
des "Gastrechts" aber soll abgeschoben werden, so Bucher. Er pochte auf ein
Green-Card-Modell für Schlüsselarbeitskräfte, welches kontrollierte
Einwanderung ermöglichen soll.
Österreich in Wohlstandsindex auf Rang 15
zurück
Österreich ist in einem Index des Legatum Institute über den Wohlstand der
Staaten auf Rang 15 unter 104 Staaten geführt. An der Spitze der Reihung
steht Finnland, vor der Schweiz, Schweden, Dänemark und Norwegen. Der Index
berücksichtigt neun Faktoren, darunter Wirtschaftswachstum, Innovation,
Bildung, Staatsführung, persönliche Freiheit und Sicherheit.
Auch wenn die reichsten Länder beim Wohlstandsindex am besten abschneiden,
gebe es "Anzeichen möglicher Schwächen im Bereich innere Sicherheit und
Staatsführung", heißt es in dem gestern veröffentlichten Index, der heuer
zum dritten Mal erstellt wurde.
Europa habe "Dank einer beeindruckenden Mischung aus wirtschaftlichem
Fortschritt und guter Lebensqualität" die höchste Konzentration der
reichsten Länder der Welt. Künftiger Wohlstand werde durch eine
wachstumsfördernde Politik, starke soziale Netze, starke öffentliche
Sicherheit sowie innovative Bürger mit Unternehmergeist sichergestellt."
.Beruflich Arbeitslos
.
Anstelle Arbeitslose in den erwerbsorientierten
Arbeitsprozess zurückzudrücken, erlernen Arbeitslose wie sie für sich selbst und
die Gesellschaft sinnvoll "beruflich.arbeitslos" bleiben.
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